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Sieh dich um


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Rezension von

Letterschming

Sieh dich um "Sieh dich um" von dem US-amerikanischen Autor Jon Osborne ist im Februar 2013 als Taschenbuch beim Bastei-LĂŒbbe-Verlag erschienen. Es handelt sich um Osbornes zweiten Roman, nach dem 2011 erschienenen Werk "Töte mich". Eine Reihe von brutalen Morden erschĂŒttert New York. Der TĂ€ter scheint seine Opfer nach keinem bestimmten Muster auszusuchen. Der einzige gemeinsame Nenner: die SchachbĂŒcher, die der Mörder an jedem Tatort zurĂŒcklĂ€sst. Sie bringen ihm bald den Beinamen "Der Schachbrettmörder" ein. Special Agent Dana Whitestone bekommt den Fall zugeteilt. Gemeinsam mit ihrem Partner Jeremy Brown beginnt sie zu ermitteln, doch sie scheinen dem Mörder nicht einmal nahe zu kommen. Immer stĂ€rker wird der Verdacht, dass sie es mit mehr als einem TĂ€ter zu tun haben. "Sieh dich um" besticht durch ein sehr rasantes ErzĂ€hltempo. Kaum hat man zu lesen begonnen, wird man unweigerlich in die Geschichte hineingezogen und die Ereignisse folgen Schlag auf Schlag. Im Gegensatz zu vielen anderen Krimis muss man sich nicht durch seitenlange Autopsien und Tatortanalysen kĂ€mpfen. Die Ermittlungsergebnisse werden kurz und prĂ€gnant auf den Punkt gebracht. Die Jagd nach dem Mörder steht im Vordergrund. Dabei wird die IdentitĂ€t des TĂ€ters immer rĂ€tselhafter. Je mehr Hinweise die Ermittler zusammentragen, desto weniger scheint alles zusammenzupassen. Man ist genauso verwirrt wie die Polizisten und die Auflösung lĂ€sst sich kaum vorhersagen. Zu der flotten ErzĂ€hlweise passt auch die eher einfache Sprache. Dabei erinnern Wortwahl und Satzbau allerdings nicht gleich an einen Groschenroman. Sie fallen aber auch nicht so blumig aus wie in manch anderem Roman, der dann auch bei Ă€hnlicher Anzahl von Ereignissen gleich den doppelten Umfang hat. So verheddert man sich als Leser nicht in umstĂ€ndlichen SchachtelsĂ€tzen. Etwas gestört hat mich im Laufe der Geschichte das langsam aber sicher ausufernde Maß an BrutalitĂ€t. Dass es in Romanen um SerientĂ€tern den einen oder anderen Todesfall geben muss, um die Handlung anzuheizen, ist selbstverstĂ€ndlich. Allerdings tobt der Autor sich hier doch ziemlich aus. Meiner Meinung nach hĂ€tten es auch ein paar Morde weniger getan. Der Spannung hĂ€tte das jedenfalls keinen Abbruch getan. Fazit: Eine rasante Geschichte, die einen schnell in den Bann zieht und einen nicht mehr los lĂ€sst. Im Nu hat man die knapp 300 Seiten durchgelesen. Obwohl mich die vielen geschilderten Morde etwas gestört haben, hat mir die schnelle Abfolge der Ereignisse gut gefallen. Hier wird nicht ewig um den heißen Brei herumgeredet.

"Sieh dich um" von dem US-amerikanischen Autor Jon Osborne ist im Februar 2013 als Taschenbuch beim Bastei-LĂŒbbe-Verlag erschienen. Es handelt sich um Osbornes zweiten Roman, nach dem 2011 erschienenen Werk "Töte mich".

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2
06.06.2016
4
06.06.2016

Eine Reihe von brutalen Morden erschĂŒttert New York. Der TĂ€ter scheint seine Opfer nach keinem bestimmten Muster auszusuchen. Der einzige gemeinsame Nenner: die SchachbĂŒcher, die der Mörder an jedem Tatort zurĂŒcklĂ€sst. Sie bringen ihm bald den Beinamen "Der Schachbrettmörder" ein.

Special Agent Dana Whitestone bekommt den Fall zugeteilt. Gemeinsam mit ihrem Partner Jeremy Brown beginnt sie zu ermitteln, doch sie scheinen dem Mörder nicht einmal nahe zu kommen. Immer stÀrker wird der Verdacht, dass sie es mit mehr als einem TÀter zu tun haben.

"Sieh dich um" besticht durch ein sehr rasantes ErzÀhltempo. Kaum hat man zu lesen begonnen, wird man unweigerlich in die Geschichte hineingezogen und die Ereignisse folgen Schlag auf Schlag. Im Gegensatz zu vielen anderen Krimis muss man sich nicht durch seitenlange Autopsien und Tatortanalysen kÀmpfen. Die Ermittlungsergebnisse werden kurz und prÀgnant auf den Punkt gebracht. Die Jagd nach dem Mörder steht im Vordergrund.

Dabei wird die IdentitÀt des TÀters immer rÀtselhafter. Je mehr Hinweise die Ermittler zusammentragen, desto weniger scheint alles zusammenzupassen. Man ist genauso verwirrt wie die Polizisten und die Auflösung lÀsst sich kaum vorhersagen.

Zu der flotten ErzÀhlweise passt auch die eher einfache Sprache. Dabei erinnern Wortwahl und Satzbau allerdings nicht gleich an einen Groschenroman. Sie fallen aber auch nicht so blumig aus wie in manch anderem Roman, der dann auch bei Àhnlicher Anzahl von Ereignissen gleich den doppelten Umfang hat. So verheddert man sich als Leser nicht in umstÀndlichen SchachtelsÀtzen.

Etwas gestört hat mich im Laufe der Geschichte das langsam aber sicher ausufernde Maß an BrutalitĂ€t. Dass es in Romanen um SerientĂ€tern den einen oder anderen Todesfall geben muss, um die Handlung anzuheizen, ist selbstverstĂ€ndlich. Allerdings tobt der Autor sich hier doch ziemlich aus. Meiner Meinung nach hĂ€tten es auch ein paar Morde weniger getan. Der Spannung hĂ€tte das jedenfalls keinen Abbruch getan.

Fazit: Eine rasante Geschichte, die einen schnell in den Bann zieht und einen nicht mehr los lĂ€sst. Im Nu hat man die knapp 300 Seiten durchgelesen. Obwohl mich die vielen geschilderten Morde etwas gestört haben, hat mir die schnelle Abfolge der Ereignisse gut gefallen. Hier wird nicht ewig um den heißen Brei herumgeredet.

geschrieben am 09.04.2013 | 385 Wörter | 2196 Zeichen

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