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Oksa Pollock, Bd. 5: Die Entzweiten


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Rezension von

Letterschming

Die Entzweiten „Die Entzweiten“ ist der fünfte Band der „Oksa Pollock“-Reihe von den beiden französischen Autorinnen Cendrine Wolf und Anne Plichota und erschien im Mai 2013 in gebundener Form beim Oetinger-Verlag. Die Vorgänger wurden unter den Titeln "Die Unverhoffte" (März 2011), "Die Entschwundenen" (August 2011), "Der Treubrüchige" (Februar 2012) und „Die Unbeugsamen“ (Oktober 2012) veröffentlicht. Oksa Pollock ist alles andere als begeistert, als ihre Eltern mit ihr von Paris nach London ziehen. Immerhin zieht ihr Freund Gus mit seiner Familie ebenfalls um, sodass die beiden noch einander haben. Zusammen versuchen sie, sich in dem neuen Leben und der neuen Schule einzugewöhnen. Als ob das allein nicht schon aufregend genug wäre, entwickelt Oksa plötzlich magische Fähigkeiten. Auf einmal kann sie in ihrer Hand einen Feuerball formen und sogar in der Luft schweben. Doch mit diesen Fähigkeiten kommt auch große Verantwortung auf Oksa zu. In „Die Entzweiten“ nimmt Oksa den Kampf gegen Orthon auf. Dabei stehen ihr ihre alten Freunde treu zur Seite, doch Tugdual hat sich Orthon angeschlossen. Gegen diesen zu kämpfen bedeutet für Oksa, sich auch gegen Tugdual zu stellen. Auch „Die Entzweiten“ hat mir wieder sehr gut gefallen. Wie seine Vorgänger knüpft der Roman ziemlich direkt an den bisherigen Handlungsstrang an. So braucht man nicht lange, um sich in die Geschichte einzufinden. Das bisher Geschehene ist sofort wieder gegenwärtig. Der Roman bietet wieder einen sehr konsequenten Spannungsaufbau mit einer Menge Action. Dabei beschreiben die beiden Autorinnen das Geschehen so lebendig, dass man wirklich einen Film vor dem inneren Auge ablaufen sieht. Die Kulissen erscheinen ganz klar und auch von den Figuren hatte ich schnell ein deutliches Bild im Kopf. So kann man stundenlang in dem Buch versinken und wirklich die Welt um sich herum vergessen. Wieder einmal wird einem beim Lesen bewusst, was für eine Entwicklung die Charaktere inzwischen durchgemacht haben. Dass Tugdual nun auf der anderen Seite steht, stellt Oksa auf eine ganz neue Probe, die all ihre Kraft verlangt. Es zeigt sich, wie viel sie in den ersten vier Bänden gelernt hat und wie erwachsen sie geworden ist. Doch auch die anderen Figuren haben sich seit dem Beginn der Reihe in vielem geändert und weiterentwickelt. Das heißt jedoch nicht, dass sie nicht noch all die Ecken und Kanten haben, die man an ihnen schätzt und die sie auszeichnen. Es macht immer wieder Freude, sich mit diesen Charakteren auf die Reise zu begeben. Das Ende bleibt auch dieses Mal wieder ziemlich offen, sodass man den nächsten Band kaum noch abwarten kann. Leider ist dieser momentan als der letzte Teil der Reihe angekündigt. Hoffentlich überlegen es sich die beiden Autorinnen doch noch einmal und setzen die Serie fort. Potenzial genug haben nämlich sowohl die Charaktere als auch die ausgefeilte, magische Welt, in der sie sich bewegen. Fazit: „Die Entzweiten“ hat mich wieder auf ganzer Linie überzeugt. Die „Oksa Pollock“-Bücher sind wirklich tolle Werke für Jugendliche, an denen auch Erwachsene ihren Spaß haben können. Die eindrucksvollen Charaktere sorgen dafür, dass man sich wunderbar in sie hineinversetzen kann, auch wenn man schon älter ist als die Protagonisten.

„Die Entzweiten“ ist der fünfte Band der „Oksa Pollock“-Reihe von den beiden französischen Autorinnen Cendrine Wolf und Anne Plichota und erschien im Mai 2013 in gebundener Form beim Oetinger-Verlag. Die Vorgänger wurden unter den Titeln "Die Unverhoffte" (März 2011), "Die Entschwundenen" (August 2011), "Der Treubrüchige" (Februar 2012) und „Die Unbeugsamen“ (Oktober 2012) veröffentlicht.

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06.06.2016
4
06.06.2016

Oksa Pollock ist alles andere als begeistert, als ihre Eltern mit ihr von Paris nach London ziehen. Immerhin zieht ihr Freund Gus mit seiner Familie ebenfalls um, sodass die beiden noch einander haben. Zusammen versuchen sie, sich in dem neuen Leben und der neuen Schule einzugewöhnen. Als ob das allein nicht schon aufregend genug wäre, entwickelt Oksa plötzlich magische Fähigkeiten. Auf einmal kann sie in ihrer Hand einen Feuerball formen und sogar in der Luft schweben. Doch mit diesen Fähigkeiten kommt auch große Verantwortung auf Oksa zu.

In „Die Entzweiten“ nimmt Oksa den Kampf gegen Orthon auf. Dabei stehen ihr ihre alten Freunde treu zur Seite, doch Tugdual hat sich Orthon angeschlossen. Gegen diesen zu kämpfen bedeutet für Oksa, sich auch gegen Tugdual zu stellen.

Auch „Die Entzweiten“ hat mir wieder sehr gut gefallen. Wie seine Vorgänger knüpft der Roman ziemlich direkt an den bisherigen Handlungsstrang an. So braucht man nicht lange, um sich in die Geschichte einzufinden. Das bisher Geschehene ist sofort wieder gegenwärtig. Der Roman bietet wieder einen sehr konsequenten Spannungsaufbau mit einer Menge Action. Dabei beschreiben die beiden Autorinnen das Geschehen so lebendig, dass man wirklich einen Film vor dem inneren Auge ablaufen sieht. Die Kulissen erscheinen ganz klar und auch von den Figuren hatte ich schnell ein deutliches Bild im Kopf. So kann man stundenlang in dem Buch versinken und wirklich die Welt um sich herum vergessen.

Wieder einmal wird einem beim Lesen bewusst, was für eine Entwicklung die Charaktere inzwischen durchgemacht haben. Dass Tugdual nun auf der anderen Seite steht, stellt Oksa auf eine ganz neue Probe, die all ihre Kraft verlangt. Es zeigt sich, wie viel sie in den ersten vier Bänden gelernt hat und wie erwachsen sie geworden ist. Doch auch die anderen Figuren haben sich seit dem Beginn der Reihe in vielem geändert und weiterentwickelt. Das heißt jedoch nicht, dass sie nicht noch all die Ecken und Kanten haben, die man an ihnen schätzt und die sie auszeichnen. Es macht immer wieder Freude, sich mit diesen Charakteren auf die Reise zu begeben.

Das Ende bleibt auch dieses Mal wieder ziemlich offen, sodass man den nächsten Band kaum noch abwarten kann. Leider ist dieser momentan als der letzte Teil der Reihe angekündigt. Hoffentlich überlegen es sich die beiden Autorinnen doch noch einmal und setzen die Serie fort. Potenzial genug haben nämlich sowohl die Charaktere als auch die ausgefeilte, magische Welt, in der sie sich bewegen.

Fazit: „Die Entzweiten“ hat mich wieder auf ganzer Linie überzeugt. Die „Oksa Pollock“-Bücher sind wirklich tolle Werke für Jugendliche, an denen auch Erwachsene ihren Spaß haben können. Die eindrucksvollen Charaktere sorgen dafür, dass man sich wunderbar in sie hineinversetzen kann, auch wenn man schon älter ist als die Protagonisten.

geschrieben am 23.06.2013 | 504 Wörter | 2797 Zeichen

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