Navigation

Seiten der Rubrik "Bücher"


Google Anzeigen

Anzeigen

Bücher

Stadtlust


Statistiken
  • 2398 Aufrufe

Informationen zum Buch
  ISBN
  Autoren
  Verlag
  Sprache
  Seiten
  Erscheinungsjahr
  Extras

Rezension von

Letterschming

Stadtlust "Stadtlust – Vom Glück, in der Großstadt zu leben" von den beiden Autorinnen Barbara Schaefer und Katja Trippel ist im Juni 2013 in gebundener Form beim Blanvalet-Verlag erschienen. Barbara Schaefer und Katja Trippel leben selbst in der Großstadt und wollen ein für alle Mal aufräumen mit dem Ideal des Landlebens. Sie preisen das Leben in der Großstadt an, die Jobs, Unterhaltung, Nahverkehr, Einkaufsmöglichkeiten und Party anbietet. Die Vielfalt und Flexibilität einer Großstadt kann ihrer Meinung nach kein noch so idyllisches und ruhiges Dörflein ersetzen. Ich bin mit gemischten Gefühlen an dieses Buch herangegangen, da ich selbst gar keine so feste Meinung zu dem Thema "Stadt oder Land" habe. Beides hat seine schönen Seiten und es gibt ja auch eine ganze Menge zwischen dem Einhundert-Seelen-Dorf im tiefsten Gebirge und dem Zentrum einer Großstadt wie Berlin. Die Meinung der beiden Autorinnen hingegen ist eindeutig: Das Leben in der Stadt ist viel besser, auf dem Land versauert man! Aber diese Meinung muss man sich ja nicht aufzwingen lassen. Anstatt das Leben auf dem Land zu zerreißen, konzentrieren sich die Autorinnen jedenfalls darauf, die schönen Seiten des Stadtlebens zu beschreiben. Da ich das Großstadtfeeling ebenfalls genieße, konnte ich an der Lektüre trotzdem großen Gefallen finden. Ob man das Landleben nun gut findet oder nicht, wer Großstädte mag, hat an den Anekdoten der Autorinnen sicherlich Spaß. Hinzu kommt die humorvolle Schreibweise der beiden. Es ist nicht so, dass man die ganze Zeit mit dem Buch in der Hand dasitzt und sich schlapplacht. Schließlich handelt es sich ja hier auch nicht um Comedy. Aber die lockere Erzählweise der Autorinnen wirkt sich auch auf die Stimmung aus. Ich musste immer mal wieder grinsen, wenn die Autorinnen in ihrem flotten Ton eigene Erfahrungen und witzige Begebenheiten zum Besten gegeben haben. Besonderen Spaß macht es, wenn man sich selbst in dem Buch wiederfindet. Ob man schon immer in der Großstadt gelebt hat oder nur ab und zu mal zum Shoppen in die Stadt fährt, jeder findet sicherlich ein paar Dinge, die er genauso oder fast genauso auch schon erlebt hat. Eine besonders erfreuliche Überraschung waren für mich die Fakten, mit denen die Autorinnen ihr Werk untermauen. Ich bin davon ausgegangen, dass sie in dem Buch lediglich ihre eigene Meinung und ihre eigenen Erfahrung wiedergeben. Tatsächlich wird aber immer wieder auf Studien, Umfragen und andere Quellen zurückgegriffen, mit denen die Autorinnen ihren Behauptungen ein stabiles Fundament geben. Fazit: "Stadtlust – Vom Glück, in der Großstadt zu leben" ist, wie der Titel schon sagt, ein kunterbuntes Bild des Großstadtlebens. Selbst wenn man den Hype gar nicht teilt, sondern nur ab und zu mal einen Städtetrip macht, zieht einen die witzige, lockere Sprache der Autorinnen schnell in den Bann.

"Stadtlust – Vom Glück, in der Großstadt zu leben" von den beiden Autorinnen Barbara Schaefer und Katja Trippel ist im Juni 2013 in gebundener Form beim Blanvalet-Verlag erschienen.

weitere Rezensionen von Letterschming

#
rezensiert seit
Buchtitel
2
06.06.2016
4
06.06.2016

Barbara Schaefer und Katja Trippel leben selbst in der Großstadt und wollen ein für alle Mal aufräumen mit dem Ideal des Landlebens. Sie preisen das Leben in der Großstadt an, die Jobs, Unterhaltung, Nahverkehr, Einkaufsmöglichkeiten und Party anbietet. Die Vielfalt und Flexibilität einer Großstadt kann ihrer Meinung nach kein noch so idyllisches und ruhiges Dörflein ersetzen.

Ich bin mit gemischten Gefühlen an dieses Buch herangegangen, da ich selbst gar keine so feste Meinung zu dem Thema "Stadt oder Land" habe. Beides hat seine schönen Seiten und es gibt ja auch eine ganze Menge zwischen dem Einhundert-Seelen-Dorf im tiefsten Gebirge und dem Zentrum einer Großstadt wie Berlin. Die Meinung der beiden Autorinnen hingegen ist eindeutig: Das Leben in der Stadt ist viel besser, auf dem Land versauert man!

Aber diese Meinung muss man sich ja nicht aufzwingen lassen. Anstatt das Leben auf dem Land zu zerreißen, konzentrieren sich die Autorinnen jedenfalls darauf, die schönen Seiten des Stadtlebens zu beschreiben. Da ich das Großstadtfeeling ebenfalls genieße, konnte ich an der Lektüre trotzdem großen Gefallen finden. Ob man das Landleben nun gut findet oder nicht, wer Großstädte mag, hat an den Anekdoten der Autorinnen sicherlich Spaß.

Hinzu kommt die humorvolle Schreibweise der beiden. Es ist nicht so, dass man die ganze Zeit mit dem Buch in der Hand dasitzt und sich schlapplacht. Schließlich handelt es sich ja hier auch nicht um Comedy. Aber die lockere Erzählweise der Autorinnen wirkt sich auch auf die Stimmung aus. Ich musste immer mal wieder grinsen, wenn die Autorinnen in ihrem flotten Ton eigene Erfahrungen und witzige Begebenheiten zum Besten gegeben haben. Besonderen Spaß macht es, wenn man sich selbst in dem Buch wiederfindet. Ob man schon immer in der Großstadt gelebt hat oder nur ab und zu mal zum Shoppen in die Stadt fährt, jeder findet sicherlich ein paar Dinge, die er genauso oder fast genauso auch schon erlebt hat.

Eine besonders erfreuliche Überraschung waren für mich die Fakten, mit denen die Autorinnen ihr Werk untermauen. Ich bin davon ausgegangen, dass sie in dem Buch lediglich ihre eigene Meinung und ihre eigenen Erfahrung wiedergeben. Tatsächlich wird aber immer wieder auf Studien, Umfragen und andere Quellen zurückgegriffen, mit denen die Autorinnen ihren Behauptungen ein stabiles Fundament geben.

Fazit: "Stadtlust – Vom Glück, in der Großstadt zu leben" ist, wie der Titel schon sagt, ein kunterbuntes Bild des Großstadtlebens. Selbst wenn man den Hype gar nicht teilt, sondern nur ab und zu mal einen Städtetrip macht, zieht einen die witzige, lockere Sprache der Autorinnen schnell in den Bann.

geschrieben am 22.07.2013 | 447 Wörter | 2395 Zeichen

Kommentare lesen Kommentar schreiben

Kommentare zur Rezension (0)

Platz für Anregungen und Ergänzungen