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Lotta schläft - endlich!


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Informationen zum Buch
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Rezension von

Anna Kneisel

Lotta schläft - endlich! Schläft es denn schon durch? Diese Frage bekommen junge Eltern oft gestellt und müssen sie im Normalfall für lange Zeit verneinen. – Es sei denn, man hat eines dieser unglaublichen aber seltenen Schlaf-Wunderkinder, die quasi von Anfang an maximal einmal die Nacht aufwachen und auch sonst total unkompliziert sind. Einige Monate gehen ins Land, die Energiereserven sind durch ständiges Aufwachen des Nachwuchses langsam aber sicher aufgebraucht und irgendwie scheint sich nicht wirklich viel geändert zu haben. – Die Frager werden immer ungläubiger und selbst Kinderärzte gesellen sich jetzt zu ihnen: Wie, euer Kind wird nachts noch gestillt? Seid ihr verrückt? Wer sich problemlos in diese Situation hinein versetzen kann und sich langsam fragt, ob er denn alles verkehrt macht, der gehört definitiv zur Zielgruppe von Aylin Lenbets Buch „Lotta schläft – endlich!“ Die Psychologin und Mutter zweier Kinder beruhigt ihre Leser, erläutert anhand einer Beispielfamilie mit Baby Lotta, Mama Katrin und Papa Christian, welche Situationen auftreten können, wie geplagte Eltern damit umgehen und welche verschiedenen Herangehensweisen es jenseits von Ferber-Methode und anderen dogmatischen Schlaf-lern-Programmen gibt. Welche Schlafphasen durchlaufen Babys, wie sollte man sie am besten ins Bettchen legen, woran erkenne ich eigentlich, dass mein Kind müde ist? Diese und viele weitere Fragen werden einfühlsam beantwortet. Beim Lesen fällt auf, dass es vor allem um eine Bestärkung der Eltern geht, damit sie sich nicht mehr von allen Seiten hineinreden lassen, sondern auf ihr Kind und das eigene Bauchgefühl hören. Dass es kein Patentrezept gibt, weil jede Familie anders ist, versteht sich von selbst. Wer sich schon ausführlich in dieses Thema eingelesen hat, wird hier auch nicht unbedingt so arg viel Neues antreffen, aber wohltuend ist es doch, wenn man merkt, dass es gar nicht so ungewöhnlich ist, wenn das Kind nachts wie am Spieß schreit und man selbst völlig gerädert und am Rand der Verzweiflung ist. Ein netter Zusatz sind auch die kurzen Berichte von Müttern aus aller Welt, die erzählen, wie sie mit den unterschiedlichen Situationen umgehen. Wer auf Ursachensuche gehen möchte, findet im Anhang außerdem eine Vorlage für ein Schlafprotokoll. Aylin Lenbet spricht sich aus für Rhythmus, Geduld und Gelassenheit, denn irgendwann sind auch die unruhigsten Zeiten vorbei. Eine wahre Wohltat und wirklich lesenswert.

Schläft es denn schon durch? Diese Frage bekommen junge Eltern oft gestellt und müssen sie im Normalfall für lange Zeit verneinen. – Es sei denn, man hat eines dieser unglaublichen aber seltenen Schlaf-Wunderkinder, die quasi von Anfang an maximal einmal die Nacht aufwachen und auch sonst total unkompliziert sind.

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Einige Monate gehen ins Land, die Energiereserven sind durch ständiges Aufwachen des Nachwuchses langsam aber sicher aufgebraucht und irgendwie scheint sich nicht wirklich viel geändert zu haben. – Die Frager werden immer ungläubiger und selbst Kinderärzte gesellen sich jetzt zu ihnen: Wie, euer Kind wird nachts noch gestillt? Seid ihr verrückt?

Wer sich problemlos in diese Situation hinein versetzen kann und sich langsam fragt, ob er denn alles verkehrt macht, der gehört definitiv zur Zielgruppe von Aylin Lenbets Buch „Lotta schläft – endlich!“ Die Psychologin und Mutter zweier Kinder beruhigt ihre Leser, erläutert anhand einer Beispielfamilie mit Baby Lotta, Mama Katrin und Papa Christian, welche Situationen auftreten können, wie geplagte Eltern damit umgehen und welche verschiedenen Herangehensweisen es jenseits von Ferber-Methode und anderen dogmatischen Schlaf-lern-Programmen gibt. Welche Schlafphasen durchlaufen Babys, wie sollte man sie am besten ins Bettchen legen, woran erkenne ich eigentlich, dass mein Kind müde ist? Diese und viele weitere Fragen werden einfühlsam beantwortet.

Beim Lesen fällt auf, dass es vor allem um eine Bestärkung der Eltern geht, damit sie sich nicht mehr von allen Seiten hineinreden lassen, sondern auf ihr Kind und das eigene Bauchgefühl hören. Dass es kein Patentrezept gibt, weil jede Familie anders ist, versteht sich von selbst. Wer sich schon ausführlich in dieses Thema eingelesen hat, wird hier auch nicht unbedingt so arg viel Neues antreffen, aber wohltuend ist es doch, wenn man merkt, dass es gar nicht so ungewöhnlich ist, wenn das Kind nachts wie am Spieß schreit und man selbst völlig gerädert und am Rand der Verzweiflung ist.

Ein netter Zusatz sind auch die kurzen Berichte von Müttern aus aller Welt, die erzählen, wie sie mit den unterschiedlichen Situationen umgehen.

Wer auf Ursachensuche gehen möchte, findet im Anhang außerdem eine Vorlage für ein Schlafprotokoll.

Aylin Lenbet spricht sich aus für Rhythmus, Geduld und Gelassenheit, denn irgendwann sind auch die unruhigsten Zeiten vorbei. Eine wahre Wohltat und wirklich lesenswert.

geschrieben am 08.02.2015 | 365 Wörter | 2062 Zeichen

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