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Der Thron der Finsternis


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Informationen zum Buch
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Rezension von

Luitgard Gebhardt

Der Thron der Finsternis „Der Thron der Finsternis“ ist bereits der vierte Band des DĂ€monen-Zyklus von Peter V. Brett. Neben den drei VorgĂ€ngern: „Das Lied der Dunkelheit“, „Das FlĂŒstern der Nacht“ und „Die Flammen der DĂ€mmerung“, gibt es noch zwei ZusatzbĂŒcher: den Roman „Der große Basar“ und die Novelle „Das Erbe des Kuriers“. Die Handlung knĂŒpft direkt an dem VorgĂ€nger an und hört unvermittelt auf, sogar mitten im GesprĂ€ch, so dass man davon ausgehen kann, dass dies nicht der letzte Teil der Reihe sein wird. Inhalt: Bei einem Zweikampf stĂŒrzen Jardir und Arlen eine Klippe hinunter und werden seitdem vermisst. WĂ€hrend die MachtverhĂ€ltnisse bei den Krasianern neu verteilt werden und Inevera, die krasianische Gemahlin des „Erlösers“ Jardir ihren Platz an der Spitze des Volkes auch gegen ihre Söhne verteidigen muss, werden Leesha Papiermacher, der Barde Rojer, seine beiden Frauen, Gared von Araine in ihre PlĂ€ne eingeweiht und immer weiter in die politischen RĂ€nkeschmieden der freien StĂ€dte hineingezogen. Dabei quĂ€lt Leesha ihr Geheimnis, dass sie ein Kind von Jardir erwartet und sie dies Thamos noch nicht gebeichtet hat. Jardir und Arlen mĂŒssen ihre Zwistigkeiten beiseitelegen, um ihre Ziele verfolgen zu können. Außerdem warten einige Überraschungen auf den Leser. Jardirs Stammbaum, eine ĂŒbersichtliche Landkarte und ein ausgiebiges Lexikon krasianischer Namen und Begriffe erleichtern die Orientierung im Roman. Man kann sich gut in die zahlreichen Charaktere hineinversetzen. Peter v. Brett lĂ€sst sich Zeit und jeder Figur Raum, um sie einzufĂŒhren und schafft damit VerstĂ€ndnis fĂŒr ihre BeweggrĂŒnde. Der Schreibstil lĂ€sst sich, wie in den vorherigen Teilen, flĂŒssig und einfach lesen, so dass man schnell vorankommt. Die Geschichte kann man verfolgen, trotz der diversen Nebenhandlungen und der vielen krasianischen Begriffe und Namen. Besonders faszinierend finde ich die Art der Magie in dieser Reihe. DĂ€monen, die wie Nebel aus dem Boden aufsteigen, greifen jede Nacht an. Sie können gebannt werden, durch Siegel, welche die Menschen auf den Boden, ihre HĂ€user oder sogar ihre Haut zeichnen. Diese Symbole können die Magie auslösen, verstĂ€rken, aber auch abwehren. Am Ende des Buches ist der Krieg gegen die DĂ€monen aber nicht viel weiter vorangeschritten als am Anfang des Romans. Ein actionreicher Beginn und ein fulminanter Schluß umfassen einen meines Erachtens langatmigen Mittelteil, der sich hauptsĂ€chlich um Liebesgeschichten, „Teepolitik“, krasianische MachtkĂ€mpfe und Machtpolitik im Herzogtum Angier dreht. NatĂŒrlich finden aber auch wieder KĂ€mpfe und Kriegsszenen statt und einige ĂŒberraschende Wendungen unterhalten den Leser. Der Buchtitel „der Thron der Finsternis“ ist schlecht gewĂ€hlt, denn er suggeriert, dass der Kampf nun zu den DĂ€monen im Horc getragen wird. Da dies nicht der Fall ist, wĂ€re der Originaltitel „Der SchĂ€delthron“ eine passendere Wahl gewesen. Fazit: Insgesamt ist wieder ein sorgfĂ€ltig ausgearbeiteter, ungewöhnlicher Fantasy-Roman entstanden, der die erdachte komplexe Welt weiter prĂ€sentiert und vor allem den Krieg zwischen den Völkern vorantreibt. Jedem, der auch etwas ĂŒber politische Intrigen und Rituale an den beiden Höfen erfahren möchte und allen Fans der Reihe kann ich diesen Band empfehlen. Ich bin gespannt, wie es weitergehen wird.

„Der Thron der Finsternis“ ist bereits der vierte Band des DĂ€monen-Zyklus von Peter V. Brett. Neben den drei VorgĂ€ngern: „Das Lied der Dunkelheit“, „Das FlĂŒstern der Nacht“ und „Die Flammen der DĂ€mmerung“, gibt es noch zwei ZusatzbĂŒcher: den Roman „Der große Basar“ und die Novelle „Das Erbe des Kuriers“.

Die Handlung knĂŒpft direkt an dem VorgĂ€nger an und hört unvermittelt auf, sogar mitten im GesprĂ€ch, so dass man davon ausgehen kann, dass dies nicht der letzte Teil der Reihe sein wird.

Inhalt:

Bei einem Zweikampf stĂŒrzen Jardir und Arlen eine Klippe hinunter und werden seitdem vermisst. WĂ€hrend die MachtverhĂ€ltnisse bei den Krasianern neu verteilt werden und Inevera, die krasianische Gemahlin des „Erlösers“ Jardir ihren Platz an der Spitze des Volkes auch gegen ihre Söhne verteidigen muss, werden Leesha Papiermacher, der Barde Rojer, seine beiden Frauen, Gared von Araine in ihre PlĂ€ne eingeweiht und immer weiter in die politischen RĂ€nkeschmieden der freien StĂ€dte hineingezogen. Dabei quĂ€lt Leesha ihr Geheimnis, dass sie ein Kind von Jardir erwartet und sie dies Thamos noch nicht gebeichtet hat.

Jardir und Arlen mĂŒssen ihre Zwistigkeiten beiseitelegen, um ihre Ziele verfolgen zu können.

Außerdem warten einige Überraschungen auf den Leser.

Jardirs Stammbaum, eine ĂŒbersichtliche Landkarte und ein ausgiebiges Lexikon krasianischer Namen und Begriffe erleichtern die Orientierung im Roman.

Man kann sich gut in die zahlreichen Charaktere hineinversetzen. Peter v. Brett lĂ€sst sich Zeit und jeder Figur Raum, um sie einzufĂŒhren und schafft damit VerstĂ€ndnis fĂŒr ihre BeweggrĂŒnde.

Der Schreibstil lĂ€sst sich, wie in den vorherigen Teilen, flĂŒssig und einfach lesen, so dass man schnell vorankommt. Die Geschichte kann man verfolgen, trotz der diversen Nebenhandlungen und der vielen krasianischen Begriffe und Namen.

Besonders faszinierend finde ich die Art der Magie in dieser Reihe. DÀmonen, die wie Nebel aus dem Boden aufsteigen, greifen jede Nacht an. Sie können gebannt werden, durch Siegel, welche die Menschen auf den Boden, ihre HÀuser oder sogar ihre Haut zeichnen. Diese Symbole können die Magie auslösen, verstÀrken, aber auch abwehren.

Am Ende des Buches ist der Krieg gegen die DĂ€monen aber nicht viel weiter vorangeschritten als am Anfang des Romans. Ein actionreicher Beginn und ein fulminanter Schluß umfassen einen meines Erachtens langatmigen Mittelteil, der sich hauptsĂ€chlich um Liebesgeschichten, „Teepolitik“, krasianische MachtkĂ€mpfe und Machtpolitik im Herzogtum Angier dreht. NatĂŒrlich finden aber auch wieder KĂ€mpfe und Kriegsszenen statt und einige ĂŒberraschende Wendungen unterhalten den Leser.

Der Buchtitel „der Thron der Finsternis“ ist schlecht gewĂ€hlt, denn er suggeriert, dass der Kampf nun zu den DĂ€monen im Horc getragen wird. Da dies nicht der Fall ist, wĂ€re der Originaltitel „Der SchĂ€delthron“ eine passendere Wahl gewesen.

Fazit:

Insgesamt ist wieder ein sorgfĂ€ltig ausgearbeiteter, ungewöhnlicher Fantasy-Roman entstanden, der die erdachte komplexe Welt weiter prĂ€sentiert und vor allem den Krieg zwischen den Völkern vorantreibt. Jedem, der auch etwas ĂŒber politische Intrigen und Rituale an den beiden Höfen erfahren möchte und allen Fans der Reihe kann ich diesen Band empfehlen. Ich bin gespannt, wie es weitergehen wird.

geschrieben am 24.11.2015 | 485 Wörter | 2894 Zeichen

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