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In der ersten Reihe sieht man Meer: Roman


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Rezension von

Luitgard Gebhardt

In der ersten Reihe sieht man Meer: Roman Diesmal gibt es keinen Kluftinger-Krimi, sondern einen heiteren, leichten Zeitreise–Roman von dem Autorenteam Klüpfel und Kobr. Inhalt: Der Beamte und Familienvater Alexander Klein hat gemeinsam mit den Großeltern und einer Schwester einen Urlaub so wie früher an der Adria geplant. Bei den Vorbereitungen findet er ein Fotoalbum mit Bildern ihrer ersten Reise nach Italien und schwelgt mit einem Glas Rotwein in Erinnerungen. Dabei schläft er ein und wacht als pickeliger, pubertierender Fünfzehnjähriger auf, der von seiner Mutter um drei Uhr morgens geweckt wird, um zum ersten Mal mit der Familie in den Urlaub zu fahren. Am Urlaubsort lernt Alexander den Italiener Andrea Berlusconi kennen. Seine Familie betreibt am Strand eine kleine Imbissbude, die allerdings bei den Deutschen nicht gut ankommt. Der junge Alexander - mit dem Erfahrungshintergrund des erwachsenen Werbefachmanns - versucht der italienischen Familie Berlusconi für ihren Kiosk mehr Kundschaft zu verschaffen. Was er auf dieser geträumten, zweiwöchigen Zeitreise in die 80iger Jahre alles erlebt, wird in diesem Buch erzählt. Meine Meinung: Das fest gebundene Buch hat ein ansprechendes Cover; es ist wie ein Fotoalbum gestaltet, was auch die - mir leider zu kleinen - Schwarz-Weiß-Fotos am Anfang der Kapitel suggerieren. Ein Lesebändchen vervollständigt die hochwertige Ausstattung. Die Geschichte spart nicht mit Klischees und überspitzten Darstellungen eines typischen Familienurlaubs. Ob es das Packen des Autos, das Verhältnis zum Nachbarn ist, oder die spezielle Verwendung der deutschen Sprache durch manche Italiener. Alles beinhaltet ein Körnchen Wahrheit und ist deshalb amüsant. Darüber hinaus stellt die Geschichte eine tolle Erinnerung für alle dar, die diese Zeit der 80er Jahre erlebt haben, mit den Sommerhits und den Urlauben in Italien. Der Schreibstil ist lebendig und humorvoll und lässt sich gut lesen. Inhaltlich stellt nur das Ende eine Überraschung dar. Zeitreisen in die eigene Jugend gibt es einige, hier wurde sie mit einer Ferienreise verknüpft. Zum Schluss stellt sich mir die Frage, ob leichte Urlaubslektüre so hochwertige Aufmachung, und damit auch den Preis von fast 20€ benötigt. Hier hätte für mich ein Taschenbuch auch gereicht. Fazit: Ein leichter, amüsanter Roman zum Entspannen.

Diesmal gibt es keinen Kluftinger-Krimi, sondern einen heiteren, leichten Zeitreise–Roman von dem Autorenteam Klüpfel und Kobr.

Inhalt:

Der Beamte und Familienvater Alexander Klein hat gemeinsam mit den Großeltern und einer Schwester einen Urlaub so wie früher an der Adria geplant. Bei den Vorbereitungen findet er ein Fotoalbum mit Bildern ihrer ersten Reise nach Italien und schwelgt mit einem Glas Rotwein in Erinnerungen. Dabei schläft er ein und wacht als pickeliger, pubertierender Fünfzehnjähriger auf, der von seiner Mutter um drei Uhr morgens geweckt wird, um zum ersten Mal mit der Familie in den Urlaub zu fahren.

Am Urlaubsort lernt Alexander den Italiener Andrea Berlusconi kennen. Seine Familie betreibt am Strand eine kleine Imbissbude, die allerdings bei den Deutschen nicht gut ankommt.

Der junge Alexander - mit dem Erfahrungshintergrund des erwachsenen Werbefachmanns - versucht der italienischen Familie Berlusconi für ihren Kiosk mehr Kundschaft zu verschaffen. Was er auf dieser geträumten, zweiwöchigen Zeitreise in die 80iger Jahre alles erlebt, wird in diesem Buch erzählt.

Meine Meinung:

Das fest gebundene Buch hat ein ansprechendes Cover; es ist wie ein Fotoalbum gestaltet, was auch die - mir leider zu kleinen - Schwarz-Weiß-Fotos am Anfang der Kapitel suggerieren. Ein Lesebändchen vervollständigt die hochwertige Ausstattung.

Die Geschichte spart nicht mit Klischees und überspitzten Darstellungen eines typischen Familienurlaubs. Ob es das Packen des Autos, das Verhältnis zum Nachbarn ist, oder die spezielle Verwendung der deutschen Sprache durch manche Italiener. Alles beinhaltet ein Körnchen Wahrheit und ist deshalb amüsant. Darüber hinaus stellt die Geschichte eine tolle Erinnerung für alle dar, die diese Zeit der 80er Jahre erlebt haben, mit den Sommerhits und den Urlauben in Italien.

Der Schreibstil ist lebendig und humorvoll und lässt sich gut lesen.

Inhaltlich stellt nur das Ende eine Überraschung dar. Zeitreisen in die eigene Jugend gibt es einige, hier wurde sie mit einer Ferienreise verknüpft.

Zum Schluss stellt sich mir die Frage, ob leichte Urlaubslektüre so hochwertige Aufmachung, und damit auch den Preis von fast 20€ benötigt. Hier hätte für mich ein Taschenbuch auch gereicht.

Fazit:

Ein leichter, amüsanter Roman zum Entspannen.

geschrieben am 10.04.2016 | 334 Wörter | 1986 Zeichen

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