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Rachel Rising, Bd. 1: Tochter des Todes


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Rezension von

Thomas Stumpf

Tochter des Todes Das bei Schreiber & Leser erschienene Paperback enthält die Ausgaben 1 – 6 der US-Comic-Serie von Comic-Independent-Meister Terry Moore („Echo“, „Strangers in Paradise“). Die Geschichte beginnt mit einem klassischen Horrorelement: Irgendwo in einem Wald in der Nähe der Kleinstadt Manson gräbt sich eine Hand aus dem Boden frei, dann schließlich ein ganzer Mensch. Die junge Frau, die titelgebende Rachel, erhebt sich aus dem erdigen Grab, in dem sie ein anderer verscharrt hat wie Abfall. Sofort erkennt man Strangulationsmale an ihrem Hals. Rachel schleppt sich zur Straße und schafft es irgendwie nach Hause. Nach und nach bemerkt sie, dass etwas nicht mit ihr stimmt. Sie ist tot. Als sie diese Tatsache akzeptiert hat, macht sie sich gemeinsam mit ihrer Tante Johnny und ihrer Freundin Jet auf die Suche nach der Vergangenheit, die ihr fehlt. Sie sucht ihren Mörder. In der kleinen Stadt kommt es zeitgleich zu weiteren ungewöhnlichen Todesfällen, die sehr blutig ausfallen. Jedes Mal ist Auslöserin der Gewaltakte eine ominöse Frau, die als eine Art Todesengel erscheint und als Anstifterin der brutalen Ereignisse fungiert. Offenbar ist nur Rachel in der Lage, diese Frau zu sehen, von anderen Personen wird sie nicht wahrgenommen. Und immer wieder endet es im Wald. Rachel versucht einen Zusammenhang herzustellen. Das hier ist eine interessante Mystery-Geschichte mit leichten Horroranteilen. Rachel ist kein Zombie, sondern eine sympathische junge Frau, die als Tote zurückkehrt in die Welt der Lebenden, ähnlich wie man es aus der tollen Comic-Reihe „Revival“ von Tim Seeley kennt. Die ausdrucksstarken, atmosphärischen schwarz-weißen Zeichnungen passen hervorragend zur Story und fangen die Details gekonnt ein. Der komplette Anfang des Comics kommt ohne eine einzige Textzeile aus, die Stimmung wird trotzdem hundertprozentig transportiert. Eine junge Frau, quasi mehr tot als lebendig in einer Kleinstadt gefangen. Von der Atmosphäre her liegt der Comic irgendwo zwischen „Revival“ und „Outcast“ von Robert Kirkman. In dem Comic geht es durchaus brutal zu, vor allem die Morde sind heftig. Ähnlich wie bei Greg Rucka besteht das Hauptpersonal der Geschichte von „Rachel Rising“ überwiegend aus starken Frauencharakteren, wie es Terry Moore auch in seiner großartigen Reihe „Echo“ hält. Das Cover ist schlicht gehalten, trifft aber inhaltlich den Nagel auf den Kopf. Eine wirklich interessante und spannende Geschichte, die es zu lesen lohnt.

Das bei Schreiber & Leser erschienene Paperback enthält die Ausgaben 1 – 6 der US-Comic-Serie von Comic-Independent-Meister Terry Moore („Echo“, „Strangers in Paradise“).

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Die Geschichte beginnt mit einem klassischen Horrorelement: Irgendwo in einem Wald in der Nähe der Kleinstadt Manson gräbt sich eine Hand aus dem Boden frei, dann schließlich ein ganzer Mensch. Die junge Frau, die titelgebende Rachel, erhebt sich aus dem erdigen Grab, in dem sie ein anderer verscharrt hat wie Abfall. Sofort erkennt man Strangulationsmale an ihrem Hals. Rachel schleppt sich zur Straße und schafft es irgendwie nach Hause. Nach und nach bemerkt sie, dass etwas nicht mit ihr stimmt. Sie ist tot. Als sie diese Tatsache akzeptiert hat, macht sie sich gemeinsam mit ihrer Tante Johnny und ihrer Freundin Jet auf die Suche nach der Vergangenheit, die ihr fehlt. Sie sucht ihren Mörder.

In der kleinen Stadt kommt es zeitgleich zu weiteren ungewöhnlichen Todesfällen, die sehr blutig ausfallen. Jedes Mal ist Auslöserin der Gewaltakte eine ominöse Frau, die als eine Art Todesengel erscheint und als Anstifterin der brutalen Ereignisse fungiert. Offenbar ist nur Rachel in der Lage, diese Frau zu sehen, von anderen Personen wird sie nicht wahrgenommen. Und immer wieder endet es im Wald. Rachel versucht einen Zusammenhang herzustellen.

Das hier ist eine interessante Mystery-Geschichte mit leichten Horroranteilen. Rachel ist kein Zombie, sondern eine sympathische junge Frau, die als Tote zurückkehrt in die Welt der Lebenden, ähnlich wie man es aus der tollen Comic-Reihe „Revival“ von Tim Seeley kennt. Die ausdrucksstarken, atmosphärischen schwarz-weißen Zeichnungen passen hervorragend zur Story und fangen die Details gekonnt ein. Der komplette Anfang des Comics kommt ohne eine einzige Textzeile aus, die Stimmung wird trotzdem hundertprozentig transportiert. Eine junge Frau, quasi mehr tot als lebendig in einer Kleinstadt gefangen. Von der Atmosphäre her liegt der Comic irgendwo zwischen „Revival“ und „Outcast“ von Robert Kirkman.

In dem Comic geht es durchaus brutal zu, vor allem die Morde sind heftig. Ähnlich wie bei Greg Rucka besteht das Hauptpersonal der Geschichte von „Rachel Rising“ überwiegend aus starken Frauencharakteren, wie es Terry Moore auch in seiner großartigen Reihe „Echo“ hält. Das Cover ist schlicht gehalten, trifft aber inhaltlich den Nagel auf den Kopf. Eine wirklich interessante und spannende Geschichte, die es zu lesen lohnt.

geschrieben am 09.04.2018 | 368 Wörter | 2087 Zeichen

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