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Super-Laura


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Rezension von

Dr. Benjamin Krenberger

Super-Laura Nach den Bänden Super-Bruno und Super-Matze darf nun auch das dritte Mitglied der Farbsuperheldenbande als Hauptdarstellerin in ihrem eigenen Abenteuer fungieren: Super-Laura. Zusammen mit ihren zwei Freunden Bruno und Matze bildet sie eine Art Bande und wenn wieder einmal Probleme auftauchen, die herkömmliche kindliche Fähigkeiten oder Kapazitäten übersteigen, mutieren die drei zu Farbsuperhelden: Blaura, Brauno und Schwarzke. In jedem der Bände müssen die Kinder Widrigkeiten überwinden, so auch diesmal. Die Bande hat eine kleine Hütte als Unterschlupf und die soll beseitigt werden, weil die Gemeinde für einen reichen Unternehmer eine Baugenehmigung für eine Hühnerfarm bewilligt hat. Und da stört die Hütte. Aber wie soll man den Bürgermeister und den Gemeinderat umstimmen? Kinder haben da doch nichts zu sagen und auch sonstige Versuche, das Projekt zu stoppen, stellen sich als untauglich heraus. Also müssen die Superhelden wieder Einfallsreichtum beweisen - und brauchen auch ein bisschen Glück. Parallel haben die drei noch ihre Scharmützel mit dem alten Pastor und dessen Sohn, der Katzen quält (wofür er eine farbige Abreibung erhält), und eine Begegnung mit dem neuen Pastor samt Tochter, denen die drei aus Versehen die Umzugskisten bemalen. Außerdem hat Lauras Mutter noch viel für den Wintermarkt zu organisieren, der dann aber für die Lösung des Problems der drei Superhelden die ideale Bühne bietet. Und Lauras ältere Schwester Marit steckt mitten in der Pubertät und grenzt sich auch von Laura ab, was ihr zu schaffen macht. Auf dem Wintermarkt, bei dem der Pfarrer ein Stück vorträgt, entert Laura inmitten der Vorführung Laura die Bühne und deckt den Skandal hinter dem Grundstücksverkauf auf, sodass - sogar mit Hilfe der Ministerpräsidentin - die Hütte doch stehen bleiben kann. Das Buch hat zwar 200 Seiten, aber ein kleines Format, keinen sonderlich dicht gedruckten Text und sehr viele, zugegeben rudimentäre Illustrationen, sodass man die Lektüre rasch voranbringen kann. Die Zielgruppe sind Grundschulkinder von 8-11 Jahren. Von der Komplexität der Handlung her ist das durchaus angemessen. Und auch die Dialoge, die Laura führt bzw. führen muss, sind für das genannte Alter gut nachzuvollziehen und durchaus authentisch. Dabei sind etliche Themen richtig harter Tobak für ein junges Mädchen wie Laura, etwa der Arbeitsplatzverlust des Vaters. Natürlich werden einige Konstellationen eher rudimentär behandelt und eben nicht oder nicht zufriedenstellend gelöst, aber das Buch hat ja auch keinen pädagogischen Anspruch. Als leichte und nette Unterhaltung taugt es allemal und rundet die Superheldenreihe gut ab, ohne sie endgültig zu beschließen. Denn eine neue Superheldin scheint den Ort bereichern zu wollen.

Nach den Bänden Super-Bruno und Super-Matze darf nun auch das dritte Mitglied der Farbsuperheldenbande als Hauptdarstellerin in ihrem eigenen Abenteuer fungieren: Super-Laura. Zusammen mit ihren zwei Freunden Bruno und Matze bildet sie eine Art Bande und wenn wieder einmal Probleme auftauchen, die herkömmliche kindliche Fähigkeiten oder Kapazitäten übersteigen, mutieren die drei zu Farbsuperhelden: Blaura, Brauno und Schwarzke.

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In jedem der Bände müssen die Kinder Widrigkeiten überwinden, so auch diesmal. Die Bande hat eine kleine Hütte als Unterschlupf und die soll beseitigt werden, weil die Gemeinde für einen reichen Unternehmer eine Baugenehmigung für eine Hühnerfarm bewilligt hat. Und da stört die Hütte. Aber wie soll man den Bürgermeister und den Gemeinderat umstimmen? Kinder haben da doch nichts zu sagen und auch sonstige Versuche, das Projekt zu stoppen, stellen sich als untauglich heraus. Also müssen die Superhelden wieder Einfallsreichtum beweisen - und brauchen auch ein bisschen Glück.

Parallel haben die drei noch ihre Scharmützel mit dem alten Pastor und dessen Sohn, der Katzen quält (wofür er eine farbige Abreibung erhält), und eine Begegnung mit dem neuen Pastor samt Tochter, denen die drei aus Versehen die Umzugskisten bemalen. Außerdem hat Lauras Mutter noch viel für den Wintermarkt zu organisieren, der dann aber für die Lösung des Problems der drei Superhelden die ideale Bühne bietet. Und Lauras ältere Schwester Marit steckt mitten in der Pubertät und grenzt sich auch von Laura ab, was ihr zu schaffen macht.

Auf dem Wintermarkt, bei dem der Pfarrer ein Stück vorträgt, entert Laura inmitten der Vorführung Laura die Bühne und deckt den Skandal hinter dem Grundstücksverkauf auf, sodass - sogar mit Hilfe der Ministerpräsidentin - die Hütte doch stehen bleiben kann.

Das Buch hat zwar 200 Seiten, aber ein kleines Format, keinen sonderlich dicht gedruckten Text und sehr viele, zugegeben rudimentäre Illustrationen, sodass man die Lektüre rasch voranbringen kann. Die Zielgruppe sind Grundschulkinder von 8-11 Jahren. Von der Komplexität der Handlung her ist das durchaus angemessen. Und auch die Dialoge, die Laura führt bzw. führen muss, sind für das genannte Alter gut nachzuvollziehen und durchaus authentisch. Dabei sind etliche Themen richtig harter Tobak für ein junges Mädchen wie Laura, etwa der Arbeitsplatzverlust des Vaters. Natürlich werden einige Konstellationen eher rudimentär behandelt und eben nicht oder nicht zufriedenstellend gelöst, aber das Buch hat ja auch keinen pädagogischen Anspruch. Als leichte und nette Unterhaltung taugt es allemal und rundet die Superheldenreihe gut ab, ohne sie endgültig zu beschließen. Denn eine neue Superheldin scheint den Ort bereichern zu wollen.

geschrieben am 27.05.2018 | 405 Wörter | 2337 Zeichen

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