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Bilanzen lesen und verstehen


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Rezension von

Adrian Witt

Bilanzen lesen und verstehen Ob nun Umsatzerlös, Konzerngewinn, Rücklagen oder Verbindlichkeiten – nur wer Bilanzen lesen und verstehen kann, ist auch in der Lage, die wirtschaftliche Gesamtsituation eines Unternehmens richtig zu beurteilen oder als Aktionär gewinnbringende Entscheidungen zu treffen. Denn wer eine Bilanz lesen kann, erhält eine Fülle von wichtigen Daten und Informationen über ein Unternehmen. So lassen sich aus ihr nicht nur die Vermögensverhältnisse und die Kapitalstruktur, sondern auch der Verschuldungsgrad und die Finanzierung eines Unternehmens entnehmen. Oder anders ausgedrückt: Die Bilanz vermittelt dem Leser das Wissen darüber, ob das Unternehmen in der Vergangenheit solide finanziert wurde oder ob eine hohe Schuldenlast das Risiko einer möglichen Insolvenz – und damit das Risiko eines Totalverlustes des von einem Aktionär eingesetzten Kapitals – in sich trägt. Hinzu kommt, dass die Bilanz als Bestandteil des Rechnungswesens – unter der die Gesamtdokumentation der betriebswirtschaftlichen Leistungserstellung zu verstehen ist – für jedes Unternehmen unentbehrlich ist und es daher auch keine Unternehmen ohne Rechnungswesen gibt. Doch obwohl das Wissen Bilanzen zu lesen und zu verstehen eine wichtige Grundvoraussetzung für jeden Marktteilnehmer und vor allem jeden Aktionär sein sollte, um den eigenen Erfolg an der Börse zu maximieren, beschäftigen sich Aktionäre noch viel zu wenig mit den überwiegend frei im Internet zugänglichen Konzernkennzahlen. Ein wichtiger Grund für dieses Desinteresse besteht wohl in der Unwissenheit darüber, welche Informationen sich aus den vielen Daten und Zahlen des Jahres- oder Konzernabschluss eines Unternehmens erschließen lassen. Zum anderen muss man ihnen aber auch zugestehen, dass der Zugang zu dieser Materie für einen Laien nicht ganz einfach ist. Um dies zu ändern und das Wissen darüber zu vermitteln, wie Bilanzen richtig zu lesen und zu verstehen sind, hat der Autor Gerald Pilz mit dem Taschenbuch „Bilanzen lesen und verstehen“ aus der Beck`schen Verlagsreihe Beck kompakt einen wertvollen Begleiter geschaffen. In diesem wird auf 128 Seiten u.a. erklärt, wie eine Bilanz aufgebaut ist, wie sie erstellt wird und wozu eine Inventur dient. Dabei wird auch auf die Frage eingegangen, wie man eine Bilanz mit Hilfe von relevanten Kennzahlen analysiert und welche Schlussfolgerungen man in Bezug auf die wirtschaftliche Gesamtsituation eines Unternehmens ableiten kann. Weitere Fragen, die im Fokus stehen sind u.a.: Wie einzelne Positionen in der Bilanz bewertet und welche Grundsätze angewendet werden, wie sich eine GuV (Gewinn- und Verlustrechnung) zusammensetzt und was die Bilanzierung nach HGB und nach IFRS, dem Abschluss eines Unternehmens nach den internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen IFRS, unterscheidet. Nach dem anfänglichen Einstieg, in welchem erklärt wird, was eine Bilanz ist, wie sie entsteht und wer eine solche erstellen muss, steht im zweiten Kapitel die Frage im Vordergrund, was man aus einer Bilanz herauslesen kann. Im dritten Kapitel wird der Leser an die Gewinn- und Verlustrechnung herangeführt, während im vierten Kapitel die Bewertung in der Bilanz thematisiert wird. Ein das Buch abschließende Kapitel über die internationale Rechnungslegung sowie ein recht umfangreicher Glossar, in welchem eine Vielzahl von Fachbegriffen kurz erklärt werden, schließen das Buch ab. Zudem sind die den jeweiligen Kapiteln zuzuordnenden Definitionen, Zusammenfassungen und auch Beispiele eine wertvolle Bereicherung zum Verständnis der durchaus komplexen Bilanz-Thematik, auch wenn ihre Umsetzung in der Praxis weitaus umfangreicher in Erscheinung treten kann. Auch wenn das von Gerald Pilz vorliegende Buch „Bilanzen lesen und verstehen“ lediglich 128 Seiten umfasst, so vermittelt es dennoch in kompakter und leicht verständlicher Form das Wissen darüber, wie sich Bilanzen erschließen lassen. Ein an sich gut gelungener Begleiter durch die Welt der Daten und Zahlen der betriebswirtschaftlichen Gesamtbeurteilung eines Unternehmens.

Ob nun Umsatzerlös, Konzerngewinn, Rücklagen oder Verbindlichkeiten – nur wer Bilanzen lesen und verstehen kann, ist auch in der Lage, die wirtschaftliche Gesamtsituation eines Unternehmens richtig zu beurteilen oder als Aktionär gewinnbringende Entscheidungen zu treffen.

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Denn wer eine Bilanz lesen kann, erhält eine Fülle von wichtigen Daten und Informationen über ein Unternehmen. So lassen sich aus ihr nicht nur die Vermögensverhältnisse und die Kapitalstruktur, sondern auch der Verschuldungsgrad und die Finanzierung eines Unternehmens entnehmen. Oder anders ausgedrückt: Die Bilanz vermittelt dem Leser das Wissen darüber, ob das Unternehmen in der Vergangenheit solide finanziert wurde oder ob eine hohe Schuldenlast das Risiko einer möglichen Insolvenz – und damit das Risiko eines Totalverlustes des von einem Aktionär eingesetzten Kapitals – in sich trägt. Hinzu kommt, dass die Bilanz als Bestandteil des Rechnungswesens – unter der die Gesamtdokumentation der betriebswirtschaftlichen Leistungserstellung zu verstehen ist – für jedes Unternehmen unentbehrlich ist und es daher auch keine Unternehmen ohne Rechnungswesen gibt.

Doch obwohl das Wissen Bilanzen zu lesen und zu verstehen eine wichtige Grundvoraussetzung für jeden Marktteilnehmer und vor allem jeden Aktionär sein sollte, um den eigenen Erfolg an der Börse zu maximieren, beschäftigen sich Aktionäre noch viel zu wenig mit den überwiegend frei im Internet zugänglichen Konzernkennzahlen. Ein wichtiger Grund für dieses Desinteresse besteht wohl in der Unwissenheit darüber, welche Informationen sich aus den vielen Daten und Zahlen des Jahres- oder Konzernabschluss eines Unternehmens erschließen lassen. Zum anderen muss man ihnen aber auch zugestehen, dass der Zugang zu dieser Materie für einen Laien nicht ganz einfach ist. Um dies zu ändern und das Wissen darüber zu vermitteln, wie Bilanzen richtig zu lesen und zu verstehen sind, hat der Autor Gerald Pilz mit dem Taschenbuch „Bilanzen lesen und verstehen“ aus der Beck`schen Verlagsreihe Beck kompakt einen wertvollen Begleiter geschaffen. In diesem wird auf 128 Seiten u.a. erklärt, wie eine Bilanz aufgebaut ist, wie sie erstellt wird und wozu eine Inventur dient. Dabei wird auch auf die Frage eingegangen, wie man eine Bilanz mit Hilfe von relevanten Kennzahlen analysiert und welche Schlussfolgerungen man in Bezug auf die wirtschaftliche Gesamtsituation eines Unternehmens ableiten kann. Weitere Fragen, die im Fokus stehen sind u.a.: Wie einzelne Positionen in der Bilanz bewertet und welche Grundsätze angewendet werden, wie sich eine GuV (Gewinn- und Verlustrechnung) zusammensetzt und was die Bilanzierung nach HGB und nach IFRS, dem Abschluss eines Unternehmens nach den internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen IFRS, unterscheidet. Nach dem anfänglichen Einstieg, in welchem erklärt wird, was eine Bilanz ist, wie sie entsteht und wer eine solche erstellen muss, steht im zweiten Kapitel die Frage im Vordergrund, was man aus einer Bilanz herauslesen kann. Im dritten Kapitel wird der Leser an die Gewinn- und Verlustrechnung herangeführt, während im vierten Kapitel die Bewertung in der Bilanz thematisiert wird. Ein das Buch abschließende Kapitel über die internationale Rechnungslegung sowie ein recht umfangreicher Glossar, in welchem eine Vielzahl von Fachbegriffen kurz erklärt werden, schließen das Buch ab. Zudem sind die den jeweiligen Kapiteln zuzuordnenden Definitionen, Zusammenfassungen und auch Beispiele eine wertvolle Bereicherung zum Verständnis der durchaus komplexen Bilanz-Thematik, auch wenn ihre Umsetzung in der Praxis weitaus umfangreicher in Erscheinung treten kann.

Auch wenn das von Gerald Pilz vorliegende Buch „Bilanzen lesen und verstehen“ lediglich 128 Seiten umfasst, so vermittelt es dennoch in kompakter und leicht verständlicher Form das Wissen darüber, wie sich Bilanzen erschließen lassen. Ein an sich gut gelungener Begleiter durch die Welt der Daten und Zahlen der betriebswirtschaftlichen Gesamtbeurteilung eines Unternehmens.

geschrieben am 07.07.2019 | 566 Wörter | 3451 Zeichen

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