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Green Witch


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Informationen zum Buch
  ISBN
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  Extras

Rezension von

Dr. Benjamin Krenberger

Green Witch Ein neues Buch auf dem Markt der Hexenbücher für Mädchen. Das Buch der erfahrenen Autorin Andrea Russo ist derart vielgestaltig angelegt, dass sicher einige Fortsetzungsbände zu erwarten sind. Es handelt von der Junghexe Lizzy, die zu ihrem zwölften Geburtstag nach alter Hexentradition einer älteren Hexe zur Ausbildung zugeteilt werden soll. Welche Art der Hexenkunst sie dabei erlernen soll, entscheiden die älteren Hexen gemeinsam mit einem magischen Hexenbuch, das in der jeweiligen Farbe der jeweiligen Hexenkunst erstrahlt: grün für die Kräuterhexen, blau für die Wasserhexen und viele mehr. Lizzy selbst kann sich nicht festlegen, hätte aber auch kein Mitspracherecht. Sie kennt die versammelten älteren Hexen großteils nicht, ist aber sofort begeistert von einer Wasserhexe namens Ava. Stattdessen aber entscheidet sich das Buch zunächst für Camilla, eine in Lizzys Augen gänzlich langweilige Kräuterhexe. Dann wechselt jedoch die Farbe des Buches und es erstrahlt in grün und blau zugleich. Die älteren Hexen sind in heller Aufregung, es wird aber entschieden, dass Lizzy zu Camilla in die Ausbildung gehen soll. Begleitet von ihrer besten Freundin Stina fährt sie zu Camilla in die Herbstferien. Dort wartet ein ausgewachsenes Abenteuer, das selbst eine erfahrene Althexe in Schwierigkeiten gebracht hätte. Camilla kann dabei nicht helfen, da sie selbst angegriffen und in eine Pflanze verhext wurde, die sich innerhalb weniger Tage in Schleim auflösen wird. Lizzy, Stina und Tim, ein gestaltwandelnder Nachbarsjunge schaffen es am Ende gemeinsam, Camilla zu retten und das Rätsel zu lösen. Das Buch ist locker und leicht lesbar geschrieben und fesselte die Testleser sofort. Der Gruselfaktor ist durchaus vorhanden, aber trotz der eigentlich lebensbedrohlichen Situation gibt es zwischendurch immer wieder lustige Einschübe, die gut auflockern. Ein paar Illustrationen hätten dem Buch gut getan und das schöne Cover hätte durchaus im Buch Wiederholung finden können. Etwas störend empfanden die Testleser die erzwungen wirkende Jugendsprache, die zwischendurch mit seltsamen Ausdrücken verwendet wird. So ist eine Treppe „wirklich fratze“ (S. 177) und eine bunte Haarsträhne ist „Krasser Shit“ (S. 244). Die Hauptperson Lizzy zeigt sich zudem erstaunlich bockig und tatsächlich wie ein Teenager, doch ist man es nicht gewohnt, solch motziges Verhalten in einem Buch zu lesen. Zu erklären ist es nur damit, dass das Buch in der Innenperspektive der Heldin geschrieben ist. Die Moral der Geschichte aber wurde in eine ansprechende Geschichte verpackt und trifft den Nerv der Viert- bis Siebtklässler(innen). Dass Lizzy anders ist als die anderen Hexen und dies – nach anfänglichen Schwierigkeiten – von den erwachsenen Hexen nicht nur akzeptiert sondern auch noch gefördert wird, ist ein schöner und aufmunternder Appell. Auch die Nebengeschichte der zweiten Hauptfigur Stina ist pädagogisch wertvoll. Die Freundin von Lizzy ist im Gegenteil zu dieser tatsächlich botanisch begabt und wird am Ende auf Entscheid des Hexenrates in die Ausbildung zur Kräuterhexe aufgenommen, eine Ehre, die normalerweise nur gebürtigen Hexen zuteil wird. Insgesamt ein nettes Buch für Fans von Hexenbüchern, das auf eine Fortsetzung nur so wartet!

Ein neues Buch auf dem Markt der Hexenbücher für Mädchen. Das Buch der erfahrenen Autorin Andrea Russo ist derart vielgestaltig angelegt, dass sicher einige Fortsetzungsbände zu erwarten sind. Es handelt von der Junghexe Lizzy, die zu ihrem zwölften Geburtstag nach alter Hexentradition einer älteren Hexe zur Ausbildung zugeteilt werden soll. Welche Art der Hexenkunst sie dabei erlernen soll, entscheiden die älteren Hexen gemeinsam mit einem magischen Hexenbuch, das in der jeweiligen Farbe der jeweiligen Hexenkunst erstrahlt: grün für die Kräuterhexen, blau für die Wasserhexen und viele mehr. Lizzy selbst kann sich nicht festlegen, hätte aber auch kein Mitspracherecht. Sie kennt die versammelten älteren Hexen großteils nicht, ist aber sofort begeistert von einer Wasserhexe namens Ava. Stattdessen aber entscheidet sich das Buch zunächst für Camilla, eine in Lizzys Augen gänzlich langweilige Kräuterhexe. Dann wechselt jedoch die Farbe des Buches und es erstrahlt in grün und blau zugleich. Die älteren Hexen sind in heller Aufregung, es wird aber entschieden, dass Lizzy zu Camilla in die Ausbildung gehen soll. Begleitet von ihrer besten Freundin Stina fährt sie zu Camilla in die Herbstferien. Dort wartet ein ausgewachsenes Abenteuer, das selbst eine erfahrene Althexe in Schwierigkeiten gebracht hätte. Camilla kann dabei nicht helfen, da sie selbst angegriffen und in eine Pflanze verhext wurde, die sich innerhalb weniger Tage in Schleim auflösen wird. Lizzy, Stina und Tim, ein gestaltwandelnder Nachbarsjunge schaffen es am Ende gemeinsam, Camilla zu retten und das Rätsel zu lösen.

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Das Buch ist locker und leicht lesbar geschrieben und fesselte die Testleser sofort. Der Gruselfaktor ist durchaus vorhanden, aber trotz der eigentlich lebensbedrohlichen Situation gibt es zwischendurch immer wieder lustige Einschübe, die gut auflockern. Ein paar Illustrationen hätten dem Buch gut getan und das schöne Cover hätte durchaus im Buch Wiederholung finden können.

Etwas störend empfanden die Testleser die erzwungen wirkende Jugendsprache, die zwischendurch mit seltsamen Ausdrücken verwendet wird. So ist eine Treppe „wirklich fratze“ (S. 177) und eine bunte Haarsträhne ist „Krasser Shit“ (S. 244). Die Hauptperson Lizzy zeigt sich zudem erstaunlich bockig und tatsächlich wie ein Teenager, doch ist man es nicht gewohnt, solch motziges Verhalten in einem Buch zu lesen. Zu erklären ist es nur damit, dass das Buch in der Innenperspektive der Heldin geschrieben ist.

Die Moral der Geschichte aber wurde in eine ansprechende Geschichte verpackt und trifft den Nerv der Viert- bis Siebtklässler(innen). Dass Lizzy anders ist als die anderen Hexen und dies – nach anfänglichen Schwierigkeiten – von den erwachsenen Hexen nicht nur akzeptiert sondern auch noch gefördert wird, ist ein schöner und aufmunternder Appell.

Auch die Nebengeschichte der zweiten Hauptfigur Stina ist pädagogisch wertvoll. Die Freundin von Lizzy ist im Gegenteil zu dieser tatsächlich botanisch begabt und wird am Ende auf Entscheid des Hexenrates in die Ausbildung zur Kräuterhexe aufgenommen, eine Ehre, die normalerweise nur gebürtigen Hexen zuteil wird.

Insgesamt ein nettes Buch für Fans von Hexenbüchern, das auf eine Fortsetzung nur so wartet!

geschrieben am 20.10.2019 | 478 Wörter | 2762 Zeichen

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