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TEACH'EM ALL


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Informationen zum Buch
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Rezension von

Anna Kneisel

TEACH'EM ALL Caro Blofeld sieht man ihre Vorliebe für Metal sofort an, weshalb sie dem Klischee einer typischen Lehrerin so gar nicht entspricht - vorwiegend schwarz gekleidet, großflächig tätowiert, was Mitmenschen zur ungläubigen Aussage veranlasst: „Du bist Lehrerin? Das hätte ich jetzt aber nicht gedacht“. Ihren Beruf ergriff sie nach eigener Aussage ohnehin eigentlich „aus Versehen“, begriff aber irgendwann, dass sie zufällig genau da gelandet ist, wo sie sein möchte: vor Schülern, denen sie auf ihre eigene Weise etwas beibringen kann. In ihrem Buch „Teach ’em all“ erzählt sie in 49 kurzen Episoden aus ihrem Berufsalltag an einer Berufsschule als aus dem Rahmen fallende Lehrerin. All diese Episoden sind eingeordnet in eine Playlist, die man ergänzend zur Lektüre abspielen kann, wenn man möchte. Dabei wird eine große Bandbreite an Bands aus der Metalwelt abgedeckt. Die Autorin unterhält ihre Leser augenzwinkernd und bringt sie selbstironisch und bisweilen politisch unkorrekt zum Lachen, wobei sie aber auch nicht vergisst, gewisse Missstände im deutschen Schulsystem aufzuzeigen. Themen wie Rechtsextremismus und ihr Verständnis der Aufgabe von Schule werden ebenso angesprochen, wie sie Tipps an ihre Schüler einstreut, damit diese auf Schulfahrten nicht zu verkatert sind. Sie erzählt von ihrer misanthropen Abneigung gegen Lehrer, was sie bei Konferenzen so macht und was sie mit manchen Schülern am liebsten anstellen würde. Die Mischung aus Ernst und Komik macht ihr Buch leicht zu lesen und lässt manchmal aufgrund der absurden Situationen den Kopf schütteln. Fazit: Nicht nur für Freunde des Heavy Metal und / oder Lehrer, sondern auch für alle, die mal einen unterhaltsamen Blick auf das deutsche Schulsystem werfen wollen, ist Teach’em all zu empfehlen.

Caro Blofeld sieht man ihre Vorliebe für Metal sofort an, weshalb sie dem Klischee einer typischen Lehrerin so gar nicht entspricht - vorwiegend schwarz gekleidet, großflächig tätowiert, was Mitmenschen zur ungläubigen Aussage veranlasst: „Du bist Lehrerin? Das hätte ich jetzt aber nicht gedacht“. Ihren Beruf ergriff sie nach eigener Aussage ohnehin eigentlich „aus Versehen“, begriff aber irgendwann, dass sie zufällig genau da gelandet ist, wo sie sein möchte: vor Schülern, denen sie auf ihre eigene Weise etwas beibringen kann. In ihrem Buch „Teach ’em all“ erzählt sie in 49 kurzen Episoden aus ihrem Berufsalltag an einer Berufsschule als aus dem Rahmen fallende Lehrerin. All diese Episoden sind eingeordnet in eine Playlist, die man ergänzend zur Lektüre abspielen kann, wenn man möchte. Dabei wird eine große Bandbreite an Bands aus der Metalwelt abgedeckt.

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Die Autorin unterhält ihre Leser augenzwinkernd und bringt sie selbstironisch und bisweilen politisch unkorrekt zum Lachen, wobei sie aber auch nicht vergisst, gewisse Missstände im deutschen Schulsystem aufzuzeigen. Themen wie Rechtsextremismus und ihr Verständnis der Aufgabe von Schule werden ebenso angesprochen, wie sie Tipps an ihre Schüler einstreut, damit diese auf Schulfahrten nicht zu verkatert sind. Sie erzählt von ihrer misanthropen Abneigung gegen Lehrer, was sie bei Konferenzen so macht und was sie mit manchen Schülern am liebsten anstellen würde. Die Mischung aus Ernst und Komik macht ihr Buch leicht zu lesen und lässt manchmal aufgrund der absurden Situationen den Kopf schütteln.

Fazit: Nicht nur für Freunde des Heavy Metal und / oder Lehrer, sondern auch für alle, die mal einen unterhaltsamen Blick auf das deutsche Schulsystem werfen wollen, ist Teach’em all zu empfehlen.

geschrieben am 30.11.2020 | 264 Wörter | 1503 Zeichen

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