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Die Templeton-Methode


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Rezension von

Adrian Witt

Die Templeton-Methode Obwohl weltweit viele Millionen Menschen an den Kapitalmärkten ihr Glück versuchen, gibt es bis heute nur einen kleinen Kreis wirklich prominenter Investmentgrößen, die auf Grund ihres Erfolgs und markanten Investmentstils zu internationaler Bekanntheit gelangten. Zu ihnen gehört etwa das bekannte Investmentduo Warren Buffett und Charlie Munger, Peter Lynch, Georg Soros und auch John Templeton. Über letzteren ist mit „Die Templeton-Methode“ erst kürzlich ein neues Buch im Börsenbuchverlag erschienen, welches von Lauren C. Templeton, der Großnichte der Investmentlegende Sir John M. Templeton und Gründerin des US-amerikanischen Investmenthauses Templeton & Phillips Capital Management LLC, und ihrem Mann Scott Phillips, seinerseits Portfoliomanager des Unternehmens, verfasst wurde. In diesem erhalten interessierte Leser einen 320 Seiten umfassenden Einblick in das Denken und die Herangehensweise des legendären Fondsmanagers Sir John M. Templeton, der als einer der Pioniere auf dem Gebiet des Value-Investings gilt und mit Hilfe der von ihm entwickelten Templeton-Methode mit Blick auf die Investment-Performance über einen Zeitraum von rund fünf Jahrzehnten durchgehend besser abschnitt als der Markt. Dabei blieb der im Jahr 2008 verstorbene Fondsmanager des Templeton Growth Fund, eines des – am Anlagevermögen gemessen – weltweit größten Investmentfonds der Geschichte, seinem Credo stets treu, günstig bewertete Aktien von Unternehmen zu kaufen und später mit einem Gewinn wieder zu verkaufen. Eines seiner zentralen Prinzipien war es dabei, Aktien zu einem Zeitpunkt zu kaufen, an dem der Pessimismus am Markt am größten war – also dann, wenn die Mehrheit der Anleger ihre Anlagetätigkeiten reduzieren oder gar gänzlich aussetzen. Gegliedert in 10 Kapitel, die von einem Vorwort von Sir John M. Templeton aus dem Jahr 2007 und einem Nachwort umfasst werden, erhalten die Leser im ersten Kapitel des Buches zunächst ein paar Hintergrundinformationen zum persönlichen Werdegang der Investmentlegende, bevor im zweiten Kapitel der erste Trade bei maximalem Pessimismus im Vordergrund steht. Demgegenüber erfahren die Leser im dritten Kapitel des Buches näheres zum Konzept des von Sir John M. Templeton so erfolgreich verfolgten Global Investing-Prinzips, während im vierten Kapitel insbesondere Japan als Anlagemarkt im Mittelpunkt steht. Das fünfte Kapitel beschäftigt sich wiederum mit der zentralen Meinung unter Investoren Ende der 70er-Jahre, die den „Tod der Aktie“ diskutierten und wieso dies ein Irrglaube war, den viele Anleger durch verpasste Chancen teuer zu stehen kam. In dieser Hinsicht ist auch das sechste Kapitel über den Umgang mit sinkenden Aktienmärkten durchaus lesenswert, da gerade Privatanleger dem Irrglauben anheimfallen, dass man an den internationalen Kapitelmärkten nur auf steigende Aktienkurse setzen kann. Während im anschließenden siebten Kapitel auf den Themenkomplex der Krise als Anlagechance näher eingegangen wird, steht das achte Kapitel ganz im Zeichen jener markanten Lehrmeinung, dass sich die Geschichte stehts wiederholt und Anleger das Wissen hierüber für sich selbst nutzen können, um dauerhaft Rendite für sich selbst zu erzielen. Im neunten Kapitel erhalten die Leser wiederum Informationen im Umgang mit Anleihen und wann sich dies für das eigene Portfolio lohnen können, während im zehnten und letzten Kapitel des Buches die Frage im Fokus steht, wie man künftige Investment-Gelegenheiten frühzeitig identifiziert – hier vor allem am Beispiel Chinas als aufstrebender Anlagemarkt festgemacht. Indem die Value-Investorin Lauren C. Templeton zusammen mit ihrem Mann Scott Phillips die Methode und die zeitlos gültigen Grundsätze ihres Großonkels zusammenfasst, eröffnen sie interessierten Lesern die Möglichkeit, Schritt für Schritt in Erfahrung zu bringen, wie Sir John M. Templeton seine Investments auswählte und was seine Beweggründe hierfür waren. Auch wenn einige Anekdoten recht weitschweifig ausfallen und der Inhalt des Buches an manchen Stellen durchaus gestrafft werden könnte, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, ist es den beiden Autoren Lauren C. Templeton und Scott Phillips gelungen, eine lesenswerte und lehrreiche Investmentlektüre zu schaffen, die Anlegern dabei helfen kann, erfolgreich in Aktien zu investieren. Eine in wesentlichen Teilen gelungene Ergänzung einer jeden Finanz- und Wirtschaftsbibliothek mit Investmentfokus.

Obwohl weltweit viele Millionen Menschen an den Kapitalmärkten ihr Glück versuchen, gibt es bis heute nur einen kleinen Kreis wirklich prominenter Investmentgrößen, die auf Grund ihres Erfolgs und markanten Investmentstils zu internationaler Bekanntheit gelangten. Zu ihnen gehört etwa das bekannte Investmentduo Warren Buffett und Charlie Munger, Peter Lynch, Georg Soros und auch John Templeton.

weitere Rezensionen von Adrian Witt


Über letzteren ist mit „Die Templeton-Methode“ erst kürzlich ein neues Buch im Börsenbuchverlag erschienen, welches von Lauren C. Templeton, der Großnichte der Investmentlegende Sir John M. Templeton und Gründerin des US-amerikanischen Investmenthauses Templeton & Phillips Capital Management LLC, und ihrem Mann Scott Phillips, seinerseits Portfoliomanager des Unternehmens, verfasst wurde. In diesem erhalten interessierte Leser einen 320 Seiten umfassenden Einblick in das Denken und die Herangehensweise des legendären Fondsmanagers Sir John M. Templeton, der als einer der Pioniere auf dem Gebiet des Value-Investings gilt und mit Hilfe der von ihm entwickelten Templeton-Methode mit Blick auf die Investment-Performance über einen Zeitraum von rund fünf Jahrzehnten durchgehend besser abschnitt als der Markt. Dabei blieb der im Jahr 2008 verstorbene Fondsmanager des Templeton Growth Fund, eines des – am Anlagevermögen gemessen – weltweit größten Investmentfonds der Geschichte, seinem Credo stets treu, günstig bewertete Aktien von Unternehmen zu kaufen und später mit einem Gewinn wieder zu verkaufen. Eines seiner zentralen Prinzipien war es dabei, Aktien zu einem Zeitpunkt zu kaufen, an dem der Pessimismus am Markt am größten war – also dann, wenn die Mehrheit der Anleger ihre Anlagetätigkeiten reduzieren oder gar gänzlich aussetzen.

Gegliedert in 10 Kapitel, die von einem Vorwort von Sir John M. Templeton aus dem Jahr 2007 und einem Nachwort umfasst werden, erhalten die Leser im ersten Kapitel des Buches zunächst ein paar Hintergrundinformationen zum persönlichen Werdegang der Investmentlegende, bevor im zweiten Kapitel der erste Trade bei maximalem Pessimismus im Vordergrund steht. Demgegenüber erfahren die Leser im dritten Kapitel des Buches näheres zum Konzept des von Sir John M. Templeton so erfolgreich verfolgten Global Investing-Prinzips, während im vierten Kapitel insbesondere Japan als Anlagemarkt im Mittelpunkt steht. Das fünfte Kapitel beschäftigt sich wiederum mit der zentralen Meinung unter Investoren Ende der 70er-Jahre, die den „Tod der Aktie“ diskutierten und wieso dies ein Irrglaube war, den viele Anleger durch verpasste Chancen teuer zu stehen kam. In dieser Hinsicht ist auch das sechste Kapitel über den Umgang mit sinkenden Aktienmärkten durchaus lesenswert, da gerade Privatanleger dem Irrglauben anheimfallen, dass man an den internationalen Kapitelmärkten nur auf steigende Aktienkurse setzen kann. Während im anschließenden siebten Kapitel auf den Themenkomplex der Krise als Anlagechance näher eingegangen wird, steht das achte Kapitel ganz im Zeichen jener markanten Lehrmeinung, dass sich die Geschichte stehts wiederholt und Anleger das Wissen hierüber für sich selbst nutzen können, um dauerhaft Rendite für sich selbst zu erzielen. Im neunten Kapitel erhalten die Leser wiederum Informationen im Umgang mit Anleihen und wann sich dies für das eigene Portfolio lohnen können, während im zehnten und letzten Kapitel des Buches die Frage im Fokus steht, wie man künftige Investment-Gelegenheiten frühzeitig identifiziert – hier vor allem am Beispiel Chinas als aufstrebender Anlagemarkt festgemacht. Indem die Value-Investorin Lauren C. Templeton zusammen mit ihrem Mann Scott Phillips die Methode und die zeitlos gültigen Grundsätze ihres Großonkels zusammenfasst, eröffnen sie interessierten Lesern die Möglichkeit, Schritt für Schritt in Erfahrung zu bringen, wie Sir John M. Templeton seine Investments auswählte und was seine Beweggründe hierfür waren.

Auch wenn einige Anekdoten recht weitschweifig ausfallen und der Inhalt des Buches an manchen Stellen durchaus gestrafft werden könnte, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, ist es den beiden Autoren Lauren C. Templeton und Scott Phillips gelungen, eine lesenswerte und lehrreiche Investmentlektüre zu schaffen, die Anlegern dabei helfen kann, erfolgreich in Aktien zu investieren. Eine in wesentlichen Teilen gelungene Ergänzung einer jeden Finanz- und Wirtschaftsbibliothek mit Investmentfokus.

geschrieben am 04.11.2022 | 617 Wörter | 3803 Zeichen

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