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Ksss!: Lise, Paul und das Garderobenmonster


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  • 3974 Aufrufe

Informationen zum Buch
  ISBN
  Autoren
  Verlag
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  Seiten
  Erscheinungsjahr
  Extras

Rezension von

Dr. Benjamin Krenberger

Ksss!: Lise, Paul und das Garderobenmonster Treffen sich drei Außenseiter… so oder ähnlich könnte die Einschätzung über das Buch sein, wenn man es nur aus Erwachsenensicht betrachtet. Lise wird aufgrund ihrer etwas burschikosen Art von den anderen Mädchen ausgeschlossen, der leicht lispelnde Paul ist ein Sportversager und wird deshalb von den anderen Jungs nicht gemocht und ernährt sich dazu viel zu ungesund. Lise und Paul kommen immerhin gut miteinander zurecht, wünschen sich aber, dass es für sie etwas einfacher wäre. Eines Tages entdeckt Lise nach dem Sport in der Mädchenumkleide etwas Merkwürdiges unter der Garderobe: zwei leuchtende Punkte, eine Art Fellknäuel, das vor sich hinzischelt. Bevor sie es näher untersuchen kann, wird sie auch schon hinausgerufen. Aber zusammen mit Paul will sie der Sache auf den Grund gehen. Und tatsächlich: sie finden das kleine Ding und locken es mit Erdnussflips aus seinem Versteck. Das gibt dann erst einmal Probleme mit dem unglaublich fiesen Hausmeister, der die Kinder mit Schimpfnamen eindeckt, dass man sich die Ohren waschen muss. Aber davon lassen sich die zwei nicht abhalten und entwickeln einen Plan, wie sie nach Schulschluss in die Turnhalle einsteigen können. Dort müssen sie das kleine Monster erst einmal suchen und zweifeln am Ende an seiner Existenz. Aber über dessen gewaltigen Hunger kommen sie ihm wieder auf die Spur. Und siehe da: es ist eigentlich ganz zutraulich! Und es kann sprechen! Und das neue gesunde Essen von Paul mag es auch. Und darüber hinaus hat das Monsterchen ein ganz eigenes Problem: es kann nicht monsterig schauen und auch keine monsterwürdigen Geräusche von sich geben. Paul und Lise beschließen, dem Monster dabei zu helfen. Aber auch andere Dinge gehen vor sich: Paul wird durch das neu aufgenommene Judo-Training selbstbewusster, traut sich zum Schutz von Lise Widerworte zu und auf einmal werden die beiden auch von anderen Kindern anders wahrgenommen und finden Anschluss. Und Lise kann endlich auch ihrer Mutter erzählen, was so alles verkehrt läuft in der Schule mit den blöden Mitschülerinnen und dem noch blöderen Hausmeister. Und selbst in der Klasse ergibt sich auf einmal eine ganz neue Situation. Natürlich gibt es am Ende auch einen Showdown mit dem Hausmeister, aber da zeigt sich, was Ksss alles gelernt hat. Das Schöne an dem Buch ist, dass entgegen meines ersten Eindrucks die Kinder, denen ich das Buch vorgelesen bzw. zum Lesen gegeben und diskutiert habe, es hochgradig spannend fanden und sie sich an der Außenseiter-Konstellation gar nicht störten. Vielmehr war das gemeinsame Zusammenstehen gegen Widrigkeiten und das Überwinden eigener Ängste ein viel wichtigerer Aspekt. Insofern: die Zielgruppe wurde erreicht, ein gutes Zeugnis für ein Kinderbuch. Apropos: Das Buch hat eine Altersempfehlung von 8-10 Jahren, was vielleicht ein bisschen hoch gegriffen ist. Ich denke, dass auch schon Kinder ab 6 Jahren das Buch vorgelesen bekommen können bzw. sich als Erstleser versuchen können. Insgesamt also eine klare Lektüreempfehlung für dieses spannende Kinderbuch.

Treffen sich drei Außenseiter… so oder ähnlich könnte die Einschätzung über das Buch sein, wenn man es nur aus Erwachsenensicht betrachtet. Lise wird aufgrund ihrer etwas burschikosen Art von den anderen Mädchen ausgeschlossen, der leicht lispelnde Paul ist ein Sportversager und wird deshalb von den anderen Jungs nicht gemocht und ernährt sich dazu viel zu ungesund. Lise und Paul kommen immerhin gut miteinander zurecht, wünschen sich aber, dass es für sie etwas einfacher wäre. Eines Tages entdeckt Lise nach dem Sport in der Mädchenumkleide etwas Merkwürdiges unter der Garderobe: zwei leuchtende Punkte, eine Art Fellknäuel, das vor sich hinzischelt. Bevor sie es näher untersuchen kann, wird sie auch schon hinausgerufen. Aber zusammen mit Paul will sie der Sache auf den Grund gehen. Und tatsächlich: sie finden das kleine Ding und locken es mit Erdnussflips aus seinem Versteck. Das gibt dann erst einmal Probleme mit dem unglaublich fiesen Hausmeister, der die Kinder mit Schimpfnamen eindeckt, dass man sich die Ohren waschen muss. Aber davon lassen sich die zwei nicht abhalten und entwickeln einen Plan, wie sie nach Schulschluss in die Turnhalle einsteigen können. Dort müssen sie das kleine Monster erst einmal suchen und zweifeln am Ende an seiner Existenz. Aber über dessen gewaltigen Hunger kommen sie ihm wieder auf die Spur. Und siehe da: es ist eigentlich ganz zutraulich! Und es kann sprechen! Und das neue gesunde Essen von Paul mag es auch. Und darüber hinaus hat das Monsterchen ein ganz eigenes Problem: es kann nicht monsterig schauen und auch keine monsterwürdigen Geräusche von sich geben. Paul und Lise beschließen, dem Monster dabei zu helfen. Aber auch andere Dinge gehen vor sich: Paul wird durch das neu aufgenommene Judo-Training selbstbewusster, traut sich zum Schutz von Lise Widerworte zu und auf einmal werden die beiden auch von anderen Kindern anders wahrgenommen und finden Anschluss. Und Lise kann endlich auch ihrer Mutter erzählen, was so alles verkehrt läuft in der Schule mit den blöden Mitschülerinnen und dem noch blöderen Hausmeister. Und selbst in der Klasse ergibt sich auf einmal eine ganz neue Situation. Natürlich gibt es am Ende auch einen Showdown mit dem Hausmeister, aber da zeigt sich, was Ksss alles gelernt hat.

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Das Schöne an dem Buch ist, dass entgegen meines ersten Eindrucks die Kinder, denen ich das Buch vorgelesen bzw. zum Lesen gegeben und diskutiert habe, es hochgradig spannend fanden und sie sich an der Außenseiter-Konstellation gar nicht störten. Vielmehr war das gemeinsame Zusammenstehen gegen Widrigkeiten und das Überwinden eigener Ängste ein viel wichtigerer Aspekt. Insofern: die Zielgruppe wurde erreicht, ein gutes Zeugnis für ein Kinderbuch.

Apropos: Das Buch hat eine Altersempfehlung von 8-10 Jahren, was vielleicht ein bisschen hoch gegriffen ist. Ich denke, dass auch schon Kinder ab 6 Jahren das Buch vorgelesen bekommen können bzw. sich als Erstleser versuchen können.

Insgesamt also eine klare Lektüreempfehlung für dieses spannende Kinderbuch.

geschrieben am 17.10.2015 | 470 Wörter | 2565 Zeichen

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