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Vögel in unserem Garten


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Informationen zum Buch
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  Extras

Rezension von

Dr. Benjamin Krenberger

Vögel in unserem Garten Es gibt zahlreiche Bücher, bei denen man über ein integriertes und über Fingerdruck aktivierbares Tonsystem Lektüre und Geräusche miteinander verbinden kann. Die Töne werden entweder sensorisch auf der Doppelseite innen im Buch hervorgerufen oder aber es ist – wie hier – ein mit Plastikumrandung stabilisiertes Tastensystem enthalten, auf dem man nach Belieben drücken kann, unabhängig von der gerade aufgeschlagenen Seite. Wenn es nicht ohnehin Bücher mit klavierähnlichen Tasten zum Musikmachen sind, gibt es für kleinere Kinder z.B. beliebte Bücher mit Tierstimmen oder Geräuschen von Fahrzeugen. Das vorliegende Buch jedoch richtet sich nach der verlagsseits gegebenen Altersempfehlung an Kinder im Alter von 6-8 Jahren. Das ist auf den ersten Blick verwunderlich, denn das Herumdrücken auf solchen Plastikzusätzen ist eher eine Sache für den Kindergarten. Andererseits ist die Thematik des vorliegenden Buches durchaus erst für Grundschüler geeignet, denn es geht um das Entdecken und (Wieder-)Erkennen von Vogelstimmen. Diese geistige Leistung dürften Kinder wohl besser ab dem empfohlenen Alter erbringen können. Zudem sind die Informationen im Buch eher kleinteilig und auch deshalb eher für Grundschüler angemessen. Insgesamt zwölf Vögel werden in Wort und Bild vorgestellt. Auf einer Doppelseite sieht man den Vogel linkerhand im Großformat abgebildet, rechts stehen dann Informationen zu Aussehen, Gesang, bevorzugtem Futter, Nachwuchs und dem Verhalten im Winter. Zudem gibt es jedes Mal unter der Rubrik „Erstaunlich!“ eine besondere Information zum jeweiligen Vogel. Enthalten sind folgende Vogelarten: Grünfink, Heckenbraunelle, Singdrossel, Kohlmeise, Mönchsgrasmücke, Blaumeise, Amsel, Stieglitz, Rabenkrähe, Buchfink, Rotkehlchen und Zaunkönig. Man mag diese Auswahl gutheißen oder nicht, ich jedoch habe einige dieser Vögel, insbesondere den Stieglitz, noch nie in meiner vogelreichen Wohngegend beobachten oder hören können. Da wären mir Gimpel oder Kleiber lieber gewesen, aber diese regionale Sicht auf die Auswahl trübt nicht den positiven Gesamteindruck. Insgesamt ist das Buch für naturbegeisterte Kinder eine tolle Sache, da das Gehör in unserer auf visuelle Reize vornehmlich abzielenden Umwelt viel mehr gefordert und geschult werden sollte. Wenn man das dann anhand von Vogelstimmen mit der kleinen Anleitung dieses Buches tun kann – umso besser!

Es gibt zahlreiche Bücher, bei denen man über ein integriertes und über Fingerdruck aktivierbares Tonsystem Lektüre und Geräusche miteinander verbinden kann. Die Töne werden entweder sensorisch auf der Doppelseite innen im Buch hervorgerufen oder aber es ist – wie hier – ein mit Plastikumrandung stabilisiertes Tastensystem enthalten, auf dem man nach Belieben drücken kann, unabhängig von der gerade aufgeschlagenen Seite. Wenn es nicht ohnehin Bücher mit klavierähnlichen Tasten zum Musikmachen sind, gibt es für kleinere Kinder z.B. beliebte Bücher mit Tierstimmen oder Geräuschen von Fahrzeugen. Das vorliegende Buch jedoch richtet sich nach der verlagsseits gegebenen Altersempfehlung an Kinder im Alter von 6-8 Jahren. Das ist auf den ersten Blick verwunderlich, denn das Herumdrücken auf solchen Plastikzusätzen ist eher eine Sache für den Kindergarten. Andererseits ist die Thematik des vorliegenden Buches durchaus erst für Grundschüler geeignet, denn es geht um das Entdecken und (Wieder-)Erkennen von Vogelstimmen. Diese geistige Leistung dürften Kinder wohl besser ab dem empfohlenen Alter erbringen können. Zudem sind die Informationen im Buch eher kleinteilig und auch deshalb eher für Grundschüler angemessen.

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Insgesamt zwölf Vögel werden in Wort und Bild vorgestellt. Auf einer Doppelseite sieht man den Vogel linkerhand im Großformat abgebildet, rechts stehen dann Informationen zu Aussehen, Gesang, bevorzugtem Futter, Nachwuchs und dem Verhalten im Winter. Zudem gibt es jedes Mal unter der Rubrik „Erstaunlich!“ eine besondere Information zum jeweiligen Vogel. Enthalten sind folgende Vogelarten: Grünfink, Heckenbraunelle, Singdrossel, Kohlmeise, Mönchsgrasmücke, Blaumeise, Amsel, Stieglitz, Rabenkrähe, Buchfink, Rotkehlchen und Zaunkönig. Man mag diese Auswahl gutheißen oder nicht, ich jedoch habe einige dieser Vögel, insbesondere den Stieglitz, noch nie in meiner vogelreichen Wohngegend beobachten oder hören können. Da wären mir Gimpel oder Kleiber lieber gewesen, aber diese regionale Sicht auf die Auswahl trübt nicht den positiven Gesamteindruck.

Insgesamt ist das Buch für naturbegeisterte Kinder eine tolle Sache, da das Gehör in unserer auf visuelle Reize vornehmlich abzielenden Umwelt viel mehr gefordert und geschult werden sollte. Wenn man das dann anhand von Vogelstimmen mit der kleinen Anleitung dieses Buches tun kann – umso besser!

geschrieben am 13.03.2016 | 332 Wörter | 2045 Zeichen

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