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Pekkas geheime Aufzeichnungen - Der verrückte Angelausflug


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Rezension von

Dr. Benjamin Krenberger

Pekkas geheime Aufzeichnungen - Der verrückte Angelausflug Auf ein Neues, der nächste Pekka-Solo-Band wartet mit über 100 Seiten auf, um die Fans der Ella-Reihe in einem eigenen Spin-Off zu begeistern. Nur, es mag nicht gelingen, jedenfalls nicht bei mir. Schon der vorherige Pekka-Band hatte erste kleine Schwächen, über die man noch hinwegsehen konnte, weil das Gesamtkonzept des dödeligen Mitschülers aus Ellas Klasse noch stimmte. Der neue Band hat sich aber inzwischen ganz abgesetzt und eine vorherige Kenntnis der Ella-Reihe ist weder nötig noch förderlich. Denn de facto entwickelt Pekka ein Eigenleben, das aber ohne die Spiegelung seiner Freunde nur noch halb so lustig ist. Diesmal kommt auch Pekkas Vater ins Spiel – man erinnert sich: der Ehemann der (ehemaligen) Schuldirektorin, der so manche verquaste Idee hat und bei dessen Garagenentrümpelung so einiges schief ging. Er, Pekka und ein Freund des Vaters, Risto, wollen einen Angelausflug nach Norwegen machen. Mit von der Partei ist auch Ristos Tochter Senja. Pekka und Senja können sich von Anfang an nicht ausstehen, piesacken sich und werfen dem anderen vor, dass er den Platz des geliebten Hundes eingenommen hat, der ja viel besser hätte mitfahren sollen. Vor Ort stellt sich dann rasch heraus, dass die beiden Väter keineswegs nur zum Angeln hergekommen sind, denn sie wollen einem Geheimnis auf den Grund gehen: es soll in diesem Fjord (dem einen unter tausenden in Norwegen…) einen Riesenkalmar geben, den es zu dokumentieren und irgendwie zu retten gilt. Doch auf ihn macht auch eine böse Piratenbraut Jagd, die nicht nur namentlich eine übersteigerte Hommage an Herman Melville darstellt. Es kommt, wie es kommen muss: Pekka macht vieles falsch, dann aber unerwartet ein paar Sachen richtig und ist am Ende tatsächlich der Held. Wie er allerdings die Kenntnisse erlangt hat, die ihn zu seiner Heldentat befähig haben, bleibt unklar, gerade wenn man weiß, was für ein Hohlknödel Pekka in der Schule war / ist. Neben der etwas mauen Erzählung ist auch die zunehmende Bebilderung grenzwertig, sowohl was die Quantität, aber auch was die Qualität angeht. Jeder Illustrator steht für seinen eigenen Stil, aber diesmal gefällt mir das Ganze einfach nicht. Stand in den ersten beiden Bänden die Geschichte noch im Vordergrund, sind diesmal Bild und Text fast schon ebenbürtig, teilweise werden Passagen nur comichaft forterzählt. Allein dies erfordert schon ein gewisses Mindestalter der kleinen Leserinnen und Leser, um alle Aspekte der Geschichte überhaupt erfassen zu können. Letzten Endes hat mich dieser neue Pekka-Band nicht überzeugt. Ich finde ihn in sich nicht lustig, obwohl er doch als „Spaßvogel aus der Ella-Reihe“ beworben wird. Die Geschichte ist ohne den Ella-Hintergrund eher ein unglaubwürdiger Abenteuer-Plot mit ein paar netten Gags zwischendurch. Das geht besser.

Auf ein Neues, der nächste Pekka-Solo-Band wartet mit über 100 Seiten auf, um die Fans der Ella-Reihe in einem eigenen Spin-Off zu begeistern. Nur, es mag nicht gelingen, jedenfalls nicht bei mir. Schon der vorherige Pekka-Band hatte erste kleine Schwächen, über die man noch hinwegsehen konnte, weil das Gesamtkonzept des dödeligen Mitschülers aus Ellas Klasse noch stimmte. Der neue Band hat sich aber inzwischen ganz abgesetzt und eine vorherige Kenntnis der Ella-Reihe ist weder nötig noch förderlich. Denn de facto entwickelt Pekka ein Eigenleben, das aber ohne die Spiegelung seiner Freunde nur noch halb so lustig ist.

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Diesmal kommt auch Pekkas Vater ins Spiel – man erinnert sich: der Ehemann der (ehemaligen) Schuldirektorin, der so manche verquaste Idee hat und bei dessen Garagenentrümpelung so einiges schief ging. Er, Pekka und ein Freund des Vaters, Risto, wollen einen Angelausflug nach Norwegen machen. Mit von der Partei ist auch Ristos Tochter Senja. Pekka und Senja können sich von Anfang an nicht ausstehen, piesacken sich und werfen dem anderen vor, dass er den Platz des geliebten Hundes eingenommen hat, der ja viel besser hätte mitfahren sollen. Vor Ort stellt sich dann rasch heraus, dass die beiden Väter keineswegs nur zum Angeln hergekommen sind, denn sie wollen einem Geheimnis auf den Grund gehen: es soll in diesem Fjord (dem einen unter tausenden in Norwegen…) einen Riesenkalmar geben, den es zu dokumentieren und irgendwie zu retten gilt. Doch auf ihn macht auch eine böse Piratenbraut Jagd, die nicht nur namentlich eine übersteigerte Hommage an Herman Melville darstellt.

Es kommt, wie es kommen muss: Pekka macht vieles falsch, dann aber unerwartet ein paar Sachen richtig und ist am Ende tatsächlich der Held. Wie er allerdings die Kenntnisse erlangt hat, die ihn zu seiner Heldentat befähig haben, bleibt unklar, gerade wenn man weiß, was für ein Hohlknödel Pekka in der Schule war / ist.

Neben der etwas mauen Erzählung ist auch die zunehmende Bebilderung grenzwertig, sowohl was die Quantität, aber auch was die Qualität angeht. Jeder Illustrator steht für seinen eigenen Stil, aber diesmal gefällt mir das Ganze einfach nicht. Stand in den ersten beiden Bänden die Geschichte noch im Vordergrund, sind diesmal Bild und Text fast schon ebenbürtig, teilweise werden Passagen nur comichaft forterzählt. Allein dies erfordert schon ein gewisses Mindestalter der kleinen Leserinnen und Leser, um alle Aspekte der Geschichte überhaupt erfassen zu können.

Letzten Endes hat mich dieser neue Pekka-Band nicht überzeugt. Ich finde ihn in sich nicht lustig, obwohl er doch als „Spaßvogel aus der Ella-Reihe“ beworben wird. Die Geschichte ist ohne den Ella-Hintergrund eher ein unglaubwürdiger Abenteuer-Plot mit ein paar netten Gags zwischendurch. Das geht besser.

geschrieben am 23.02.2017 | 433 Wörter | 2363 Zeichen

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