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Leben


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Rezension von

Dr. Benjamin Krenberger

Leben Es ist immer wieder erstaunlich, dass es anderenorts erfolgreiche Kinderbuchautoren erst nach langen Jahren auch in deutscher Übersetzung auf den hiesigen Markt schaffen. Das vorliegende Buch „Leben“ stammt von Cynthia Rylant, die in ihrer amerikanischen Heimat schon eine dreistellige Anzahl von Kinderbüchern veröffentlicht hat und dafür auch ausgezeichnet wurde. Ihr Buch „Leben“ erschien in diesem Frühjahr in englischer Sprache und nunmehr ist es auch in deutscher Übersetzung erhältlich. Interessant ist, dass die englische Version für Kinder von sechs bis neun Jahren empfohlen wird, wohingegen die deutsche Variante für Kinder zwischen vier und sechs Jahren empfohlen wird. Meiner Ansicht nach trifft letztere Empfehlung eher zu, denn die einfach strukturierte, aber sehr gefühlige und teilweise spirituelle Geschichte trifft eher das bedächtige Rezipieren von Vorschulkindern als das schon mehr auf Sachinformation ausgelegte Lesen von Grundschulkindern und geübten Erstlesern. Worum geht es in dem Buch? Cynthia Rylant erzählt aus der Sicht von Tieren, was Leben für sie bedeutet. Jedes Tier hat dabei – entsprechend seines Lebensraums und seiner Lebensgrundlagen – unterschiedliche Ansichten und Vorlieben. Das Leben birgt aber auch Gefahren und man muss lernen, mit Widrigkeiten umzugehen. Diese werden nicht konkret benannt, sondern nur das Ergebnis wird präsentiert: auf die eine oder andere Art kommt man da auch wieder raus. Das ähnelt dem „alles wird wieder gut“, wenn Kinder sich verletzt haben: nicht ganz die Wahrheit und etwas ungenau, aber tröstlich und für den kindlichen Verarbeitungshorizont gut nachvollziehbar. Schön ist danach der Hinweis darauf, dass man sein Augenmerk auch auf die kleinen Dinge lenken soll, denn es gibt immer etwas Schönes zu entdecken. Denn diese Erinnerungen und Entdeckungen helfen auch einmal über schwere Augenblicke hinweg. So lohnt sich jeder neue Tag, um dem Leben frohen Mutes entgegen zu treten. Die Illustrationen stammen von Brendan Wenzel, der hier mit großflächigen Bebilderungen und warmen Farben den sparsamen Text zu noch mehr Kraft verhilft. Diese Art der Reduktion von Inhalt und graphischen Details unterstreicht geschickt die Botschaften der Geschichte. Ein rundum positives, Mut machendes Buch über die Schönheit des Lebens.

Es ist immer wieder erstaunlich, dass es anderenorts erfolgreiche Kinderbuchautoren erst nach langen Jahren auch in deutscher Übersetzung auf den hiesigen Markt schaffen. Das vorliegende Buch „Leben“ stammt von Cynthia Rylant, die in ihrer amerikanischen Heimat schon eine dreistellige Anzahl von Kinderbüchern veröffentlicht hat und dafür auch ausgezeichnet wurde. Ihr Buch „Leben“ erschien in diesem Frühjahr in englischer Sprache und nunmehr ist es auch in deutscher Übersetzung erhältlich. Interessant ist, dass die englische Version für Kinder von sechs bis neun Jahren empfohlen wird, wohingegen die deutsche Variante für Kinder zwischen vier und sechs Jahren empfohlen wird. Meiner Ansicht nach trifft letztere Empfehlung eher zu, denn die einfach strukturierte, aber sehr gefühlige und teilweise spirituelle Geschichte trifft eher das bedächtige Rezipieren von Vorschulkindern als das schon mehr auf Sachinformation ausgelegte Lesen von Grundschulkindern und geübten Erstlesern.

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Worum geht es in dem Buch? Cynthia Rylant erzählt aus der Sicht von Tieren, was Leben für sie bedeutet. Jedes Tier hat dabei – entsprechend seines Lebensraums und seiner Lebensgrundlagen – unterschiedliche Ansichten und Vorlieben. Das Leben birgt aber auch Gefahren und man muss lernen, mit Widrigkeiten umzugehen. Diese werden nicht konkret benannt, sondern nur das Ergebnis wird präsentiert: auf die eine oder andere Art kommt man da auch wieder raus. Das ähnelt dem „alles wird wieder gut“, wenn Kinder sich verletzt haben: nicht ganz die Wahrheit und etwas ungenau, aber tröstlich und für den kindlichen Verarbeitungshorizont gut nachvollziehbar. Schön ist danach der Hinweis darauf, dass man sein Augenmerk auch auf die kleinen Dinge lenken soll, denn es gibt immer etwas Schönes zu entdecken. Denn diese Erinnerungen und Entdeckungen helfen auch einmal über schwere Augenblicke hinweg. So lohnt sich jeder neue Tag, um dem Leben frohen Mutes entgegen zu treten.

Die Illustrationen stammen von Brendan Wenzel, der hier mit großflächigen Bebilderungen und warmen Farben den sparsamen Text zu noch mehr Kraft verhilft. Diese Art der Reduktion von Inhalt und graphischen Details unterstreicht geschickt die Botschaften der Geschichte.

Ein rundum positives, Mut machendes Buch über die Schönheit des Lebens.

geschrieben am 23.09.2017 | 333 Wörter | 1963 Zeichen

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