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Kalle und Elsa


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Rezension von

Dr. Benjamin Krenberger

Kalle und Elsa Schon das Coverbild von „Kalle und Elsa“ verspricht ein wildes Abenteuer für Kinder: mit Dschungel, Krokodil und Wolf. Das schwedische Original des Werks erschien im Jahr 2016 und nun liegt die deutsche Übersetzung vor. Text und Illustrationen stammen von einem Künstlerpaar. Ausgangspunkt der Geschichte sind zwei Kindergartenkinder, Kalle und Elsa, die bei Kalle zuhause den Vormittag verbringen, weil der Kindergarten geschlossen ist. Als es drinnen nichts mehr Neues zu spielen gibt, muss die Außenwelt erkundet werden. Dafür muss man natürlich zuerst einmal alles Notwendige einpacken, notfalls auch heimlich hinter dem Rücken der Mutter. Die gibt noch den Hinweis, man solle lieber nicht nach draußen gehen, denn es werde bald regnen. Dass die Kinder auf diesen Rat pfeifen, erkennt man schon an den besonders verschmitzten Gesichtsausdrücken. Mit Gummistiefeln und den gepackten Utensilien geht es also in den Garten, der sich dann in einen Dschungel verwandelt. Die Kraft der kindlichen Phantasie ist grenzenlos und Kalle und Elsa leben das im kleinen Garten umfassend aus. Da wird ein Wolf erspäht und ein schlafendes Krokodil umschlichen. Der Höhepunkt ist dann der Bau einer eigenen Hütte. Doch plötzlich ist Elsa verschwunden. Kalle macht sich mit seinem Spielzeugschwert auf die Suche nach Elsa, doch er kann sie nicht finden, sosehr er den Dschungel auch durchforstet. Viel schlimmer noch: er findet Spuren von ihr, aber keine Elsa weit und breit. Bevor Kalle nun richtig Angst bekommt, löst sich die Situation zum Glück auf und Kalle ist mächtig wütend. Aber ein gemeinsames Picknick im nun einsetzenden Regen macht alles wieder gut. Sehr schön am Ende ist auch, dass die Mutter trotz der berechtigten Warnung vor dem einsetzenden Regen die nassen und verschlammten Kinder in keiner Weise maßregelt, sondern sie mit leckeren Spaghetti versorgt. Neben der liebevollen Geschichte überzeugt das Buch mit den beeindruckenden Illustrationen. Diese sind mit viel Liebe zum Detail kreiert, farbenfroh, kindgerecht, einfach gut gelungen. Es macht richtig Spaß, sich intensiv auf die Betrachtung der Seiten einzulassen, um sie ganz wirken lassen zu können. Das Buch ist für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren empfohlen, was voll zutrifft. Die Geschichte ist auch für kleinere Kinder gut zu rezipieren, der Wiedererkennungseffekt vieler Handlungen ist hoch und darüber hinaus ist das Erdichten von Traumwelten ein ganz großes Thema in diesem Lebensabschnitt. Deshalb ganz klares Fazit: ein richtig tolles Kinderbuch, sehr zu empfehlen.

Schon das Coverbild von „Kalle und Elsa“ verspricht ein wildes Abenteuer für Kinder: mit Dschungel, Krokodil und Wolf. Das schwedische Original des Werks erschien im Jahr 2016 und nun liegt die deutsche Übersetzung vor. Text und Illustrationen stammen von einem Künstlerpaar.

weitere Rezensionen von Dr. Benjamin Krenberger


Ausgangspunkt der Geschichte sind zwei Kindergartenkinder, Kalle und Elsa, die bei Kalle zuhause den Vormittag verbringen, weil der Kindergarten geschlossen ist. Als es drinnen nichts mehr Neues zu spielen gibt, muss die Außenwelt erkundet werden. Dafür muss man natürlich zuerst einmal alles Notwendige einpacken, notfalls auch heimlich hinter dem Rücken der Mutter. Die gibt noch den Hinweis, man solle lieber nicht nach draußen gehen, denn es werde bald regnen. Dass die Kinder auf diesen Rat pfeifen, erkennt man schon an den besonders verschmitzten Gesichtsausdrücken. Mit Gummistiefeln und den gepackten Utensilien geht es also in den Garten, der sich dann in einen Dschungel verwandelt. Die Kraft der kindlichen Phantasie ist grenzenlos und Kalle und Elsa leben das im kleinen Garten umfassend aus. Da wird ein Wolf erspäht und ein schlafendes Krokodil umschlichen. Der Höhepunkt ist dann der Bau einer eigenen Hütte. Doch plötzlich ist Elsa verschwunden. Kalle macht sich mit seinem Spielzeugschwert auf die Suche nach Elsa, doch er kann sie nicht finden, sosehr er den Dschungel auch durchforstet. Viel schlimmer noch: er findet Spuren von ihr, aber keine Elsa weit und breit. Bevor Kalle nun richtig Angst bekommt, löst sich die Situation zum Glück auf und Kalle ist mächtig wütend. Aber ein gemeinsames Picknick im nun einsetzenden Regen macht alles wieder gut. Sehr schön am Ende ist auch, dass die Mutter trotz der berechtigten Warnung vor dem einsetzenden Regen die nassen und verschlammten Kinder in keiner Weise maßregelt, sondern sie mit leckeren Spaghetti versorgt.

Neben der liebevollen Geschichte überzeugt das Buch mit den beeindruckenden Illustrationen. Diese sind mit viel Liebe zum Detail kreiert, farbenfroh, kindgerecht, einfach gut gelungen. Es macht richtig Spaß, sich intensiv auf die Betrachtung der Seiten einzulassen, um sie ganz wirken lassen zu können.

Das Buch ist für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren empfohlen, was voll zutrifft. Die Geschichte ist auch für kleinere Kinder gut zu rezipieren, der Wiedererkennungseffekt vieler Handlungen ist hoch und darüber hinaus ist das Erdichten von Traumwelten ein ganz großes Thema in diesem Lebensabschnitt. Deshalb ganz klares Fazit: ein richtig tolles Kinderbuch, sehr zu empfehlen.

geschrieben am 05.03.2018 | 386 Wörter | 2162 Zeichen

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