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Monsternanny - Ein unterirdisches Abenteuer


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Informationen zum Buch
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  Extras

Rezension von

Dr. Benjamin Krenberger

Monsternanny - Ein unterirdisches Abenteuer Kurz nach Erscheinen des ersten Monsternanny-Bandes gab es auch schon den Folgeband und wenn man ihn durchgelesen hat (was geübte kleine Leserinnen und Leser trotz 282 Seiten an einem langen Abend oder zumindest an zweien durchaus schaffen), dann werden zumindest ein paar Dinge klarer, die im ersten Band offen geblieben sind. Einleitend erhält man – mit Druckfehler gleich auf der zweiten Seite – eine kurze Zusammenfassung der bisherigen Geschehnisse, ohne die man mit dem Anfang der Geschichte überfordert wäre, wenn man das Buch als standalone konsumieren würde. So aber erfährt man, dass bei der Rückkehr der Monsternannies in die Unterwelt die kleine Maikki sich dem Tross spontan anschließt, um einmal die Heimat von Grah, ihrer Monsternanny, zu entdecken. Natürlich wird „oben“ ihr Fehlen rasch bemerkt, aber auch hier wird die merkwürdige Rolle der Eltern aus dem ersten Band fortgesetzt, die lieber ihre zwei anderen Kinder die Suche durchführen lassen, als mit allen möglichen Kräften einen Weg in die Unterwelt selbst zu finden. Kapoo versucht es mit einem Plan, Hilla mit Grabungen und tatsächlich gelangt Hilla auf nicht geahntem Weg ebenfalls in die Unterwelt und kann später zu Maikki gelangen. Maikki selbst wird von einem merkwürdigen Wesen, einem Torwächter, aufgelesen und fortan durch die Unterwelt geführt. Ihr blauer Bademantel führt dann auch Grah zu ihr, sodass sie fortan zu dritt in Gängen und Höhlen allerlei schaurige Abenteuer bestehen müssen, bevor man endlich durch einen verborgenen Ausgang zur Monsterinsel gelangt. Dort warten weitere Überraschungen und endlich einmal ein paar aufklärende Worte zur Rolle der alten Hexen, zu dem Experiment des ersten Bandes (das auch nach den hier gegebenen Erklärungen völlig sinnlos und konstruiert erscheint), zum Schicksal des Monsterforschers Runar Kalli und zu anderen Dingen. Mit Hilfe des blauen Bademantels und ein wenig List und Frechheit tüfteln Maikki, Hilla und der Bademantel einen Fluchtplan aus. Wie auch der erste Band erscheint der Folgeband für Kinder frühestens ab dem 9./10. Lebensjahr geeignet. Die erschaffene Welt ist recht komplex, ebenso die Handlungsverläufe sowie die Zusammenhänge zwischen den beteiligten Figuren, die man ja noch aus dem ersten Band kennen muss. Wie auch im ersten Band kann man hier eine gesunde Spannung erwarten, aber dass die beiden Bände das Zeug zum „Kinderbuchklassiker“ hätten, wie eine zitierte Werbung behauptet, das mag ich doch bezweifeln. Zum einen ist die Konstruktion über zwei Bände gerade unter dem Eindruck des erklärenden zweiten Bandes für ein Kinderbuch unpassend. Zum anderen sind etliche der Figuren schlicht unglaubwürdig, gerade die Eltern der drei Kinder. Schließlich ist der ganze Aufhänger der Story, also das Erscheinen der Monsternannies, dermaßen hanebüchen, dass die vielen positiven Aspekte, die man aus dieser Konstellation erschaffen hat und erschaffen hätte können, darunter stark leiden. Was bleibt als Fazit? Kein schlechtes Kinderbuch, da es spannende Unterhaltung bietet, aber leider auch kein sehr gutes, da es handwerkliche Schwächen hat.

Kurz nach Erscheinen des ersten Monsternanny-Bandes gab es auch schon den Folgeband und wenn man ihn durchgelesen hat (was geübte kleine Leserinnen und Leser trotz 282 Seiten an einem langen Abend oder zumindest an zweien durchaus schaffen), dann werden zumindest ein paar Dinge klarer, die im ersten Band offen geblieben sind. Einleitend erhält man – mit Druckfehler gleich auf der zweiten Seite – eine kurze Zusammenfassung der bisherigen Geschehnisse, ohne die man mit dem Anfang der Geschichte überfordert wäre, wenn man das Buch als standalone konsumieren würde. So aber erfährt man, dass bei der Rückkehr der Monsternannies in die Unterwelt die kleine Maikki sich dem Tross spontan anschließt, um einmal die Heimat von Grah, ihrer Monsternanny, zu entdecken. Natürlich wird „oben“ ihr Fehlen rasch bemerkt, aber auch hier wird die merkwürdige Rolle der Eltern aus dem ersten Band fortgesetzt, die lieber ihre zwei anderen Kinder die Suche durchführen lassen, als mit allen möglichen Kräften einen Weg in die Unterwelt selbst zu finden. Kapoo versucht es mit einem Plan, Hilla mit Grabungen und tatsächlich gelangt Hilla auf nicht geahntem Weg ebenfalls in die Unterwelt und kann später zu Maikki gelangen. Maikki selbst wird von einem merkwürdigen Wesen, einem Torwächter, aufgelesen und fortan durch die Unterwelt geführt. Ihr blauer Bademantel führt dann auch Grah zu ihr, sodass sie fortan zu dritt in Gängen und Höhlen allerlei schaurige Abenteuer bestehen müssen, bevor man endlich durch einen verborgenen Ausgang zur Monsterinsel gelangt. Dort warten weitere Überraschungen und endlich einmal ein paar aufklärende Worte zur Rolle der alten Hexen, zu dem Experiment des ersten Bandes (das auch nach den hier gegebenen Erklärungen völlig sinnlos und konstruiert erscheint), zum Schicksal des Monsterforschers Runar Kalli und zu anderen Dingen. Mit Hilfe des blauen Bademantels und ein wenig List und Frechheit tüfteln Maikki, Hilla und der Bademantel einen Fluchtplan aus.

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Wie auch der erste Band erscheint der Folgeband für Kinder frühestens ab dem 9./10. Lebensjahr geeignet. Die erschaffene Welt ist recht komplex, ebenso die Handlungsverläufe sowie die Zusammenhänge zwischen den beteiligten Figuren, die man ja noch aus dem ersten Band kennen muss. Wie auch im ersten Band kann man hier eine gesunde Spannung erwarten, aber dass die beiden Bände das Zeug zum „Kinderbuchklassiker“ hätten, wie eine zitierte Werbung behauptet, das mag ich doch bezweifeln. Zum einen ist die Konstruktion über zwei Bände gerade unter dem Eindruck des erklärenden zweiten Bandes für ein Kinderbuch unpassend. Zum anderen sind etliche der Figuren schlicht unglaubwürdig, gerade die Eltern der drei Kinder. Schließlich ist der ganze Aufhänger der Story, also das Erscheinen der Monsternannies, dermaßen hanebüchen, dass die vielen positiven Aspekte, die man aus dieser Konstellation erschaffen hat und erschaffen hätte können, darunter stark leiden.

Was bleibt als Fazit? Kein schlechtes Kinderbuch, da es spannende Unterhaltung bietet, aber leider auch kein sehr gutes, da es handwerkliche Schwächen hat.

geschrieben am 03.10.2018 | 466 Wörter | 2633 Zeichen

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