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Ritter werden leicht gemacht, Band 01: Drachen sind Nichtschwimmer


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Rezension von

Dr. Benjamin Krenberger

Ritter werden leicht gemacht, Band 01: Drachen sind Nichtschwimmer Im Schneider Buchverlag ist eine neue Reihe erschienen, in welcher der junge Sam Butterkappe seinen größten Wunsch erfüllen möchte: ein echter, edler Ritter zu werden. Die Voraussetzungen hierfür sind denkbar günstig, lebt er doch offensichtlich in adeligen Verhältnissen und sowohl seine Familie als auch die seiner Cousine Nella residieren in Burgen und haben wohlklingende Namen sowie ausgefallene Beschäftigungen. Sam, der eigentlich Samuel heißt, verbringt notgedrungen einige Zeit bei Tante Eiltrud und Onkel Archibald, den Eltern von Nella, die eigentlich Brunella heißt, und hat zunächst Schwierigkeiten, sich einzuleben: er und Nella finden sich gegenseitig doof, er wohnt ganz oben im Turmzimmer, von wo aus es ihm mitunter schwerfällt, dem Pünktlichkeitswunsch seiner Tante Genüge zu tun, und seinem Ziel, Ritter zu werden, kommt er zunächst auch nicht näher. Da jedoch kommt Gottfried ins Spiel, ein kleiner Drache, der sich zur Betreuung in der Burg befindet und auf den Nella aufpassen soll. Natürlich entwischt er ihr und landet im Brunnen im Garten, aus dem er gerettet werden muss, bevor Nellas Mutter etwas davon bemerkt. Leichter gesagt als getan, aber im quasi erzwungenen Zusammenspiel der beiden Kinder bemerken diese, dass man es doch durchaus in der Gegenwart des anderen aushalten kann und so gelingt am Ende die Rettungsaktion, die auch für manch andere positive Entwicklung sorgt. Denn dank beiläufiger Tipps des Onkels Archibald und dank eines Zufallsfundes im Brunnen gelingt Sam der erste Schritt in Richtung Ritterschaft. Wie es damit weitergeht, bleibt offensichtlich dem zweiten Band vorbehalten. Das Buch ist ideal für Leseanfänger, also Grundschüler der Klassen 1-3, die sich in die Geschichte dank des überschaubaren zeitlichen und inhaltlichen Rahmens gut eindenken können. Die Probleme und Lösungsansätze sind kindgerecht und die Mischung aus realistischem Kindeserleben mit ein bisschen Mitteralterumgebung ist in diesem Alter gut platziert. Die comicartigen Illustrationen ergänzen die Geschichte sinnvoll. Insgesamt eine schöne neue Reihe für Leseanfänger, die insoweit auch „neutral“ geschrieben ist, als sich Nella am Ende der Geschichte mal schnell ebenfalls zur Ritterin aufschwingt und so den Fokus weg von einer möglicherweise reinen Jungs-Geschichte lenkt.

Im Schneider Buchverlag ist eine neue Reihe erschienen, in welcher der junge Sam Butterkappe seinen größten Wunsch erfüllen möchte: ein echter, edler Ritter zu werden. Die Voraussetzungen hierfür sind denkbar günstig, lebt er doch offensichtlich in adeligen Verhältnissen und sowohl seine Familie als auch die seiner Cousine Nella residieren in Burgen und haben wohlklingende Namen sowie ausgefallene Beschäftigungen. Sam, der eigentlich Samuel heißt, verbringt notgedrungen einige Zeit bei Tante Eiltrud und Onkel Archibald, den Eltern von Nella, die eigentlich Brunella heißt, und hat zunächst Schwierigkeiten, sich einzuleben: er und Nella finden sich gegenseitig doof, er wohnt ganz oben im Turmzimmer, von wo aus es ihm mitunter schwerfällt, dem Pünktlichkeitswunsch seiner Tante Genüge zu tun, und seinem Ziel, Ritter zu werden, kommt er zunächst auch nicht näher. Da jedoch kommt Gottfried ins Spiel, ein kleiner Drache, der sich zur Betreuung in der Burg befindet und auf den Nella aufpassen soll. Natürlich entwischt er ihr und landet im Brunnen im Garten, aus dem er gerettet werden muss, bevor Nellas Mutter etwas davon bemerkt. Leichter gesagt als getan, aber im quasi erzwungenen Zusammenspiel der beiden Kinder bemerken diese, dass man es doch durchaus in der Gegenwart des anderen aushalten kann und so gelingt am Ende die Rettungsaktion, die auch für manch andere positive Entwicklung sorgt. Denn dank beiläufiger Tipps des Onkels Archibald und dank eines Zufallsfundes im Brunnen gelingt Sam der erste Schritt in Richtung Ritterschaft. Wie es damit weitergeht, bleibt offensichtlich dem zweiten Band vorbehalten.

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Das Buch ist ideal für Leseanfänger, also Grundschüler der Klassen 1-3, die sich in die Geschichte dank des überschaubaren zeitlichen und inhaltlichen Rahmens gut eindenken können. Die Probleme und Lösungsansätze sind kindgerecht und die Mischung aus realistischem Kindeserleben mit ein bisschen Mitteralterumgebung ist in diesem Alter gut platziert. Die comicartigen Illustrationen ergänzen die Geschichte sinnvoll.

Insgesamt eine schöne neue Reihe für Leseanfänger, die insoweit auch „neutral“ geschrieben ist, als sich Nella am Ende der Geschichte mal schnell ebenfalls zur Ritterin aufschwingt und so den Fokus weg von einer möglicherweise reinen Jungs-Geschichte lenkt.

geschrieben am 12.02.2020 | 335 Wörter | 1970 Zeichen

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