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Hinten und vorn - Alles, was hüpft und rennt


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Rezension von

Dr. Benjamin Krenberger

Hinten und vorn - Alles, was hüpft und rennt Das, was John Canty nun schon in zweit Varianten erschaffen hat, dürfte wohl am besten als „Sachbilderbuch“ zu umschreiben sein. Schon im Vorjahr kam in deutscher Übersetzung des Nachfolgers des jetzigen Werks auf den Markt: Hinten und vorn - Alles, was krabbelt und fliegt. Nun heißt es: Hinten und vorn – Alles, was hüpft und rennt. Dabei ist dieses Original „Heads and tails“ das Erstwerk gewesen. Schon die Rezeption des Erstwerks war positiv, sodass an dem Konzept nicht viel geändert werden musste. Anhand des Hinterteils eines Tieres sowie einigen typischen Attributen, die in Worten beschrieben werden, soll das Kind erraten, um welches Tier es sich wohl handeln könnte. Das gelingt meist ganz gut, wenngleich sich doch einige kleinere Schwierigkeiten ergeben. Angedacht ist die Lektüre des Buchs für Kinder von drei bis sechs Jahren. Schon diese Spanne halte ich für zu weit. Kinder im Vorschulalter lassen sich mit solchen possierlichen Bilderbüchern wie dem vorliegenden nicht mehr aus der Reserve locken. Kleinere Kinder jedoch dürften manche der Beschreibungen noch nicht verstehen, etwa was „Kiemen“ sind, wenn der Fisch umschrieben wird, oder warum bei der Schildkröte steht „Ich lasse mir Zeit“. Ebenso wenn das Krokodil mi dem „starken Kiefer“ und seinen „kurzen Beinen“ charakterisiert wird, sind das Eigenschaften, die ein Kind um die drei Jahre herum nicht primär abrufen können wird. Dennoch: das Konzept ist nett und bietet mehrere Überraschungen – allerdings nur bei der ersten Lektüre. Denn bei zwei der zu erratenden Tiere sind Irritationen eingebaut worden: das gemalte Hinterteil passt so überhaupt nicht zum beschriebenen Tier. Wenn das dann aufgelöst wird, ist die Freude natürlich groß. Auch die Umschreibung eines Kindes am Ende des Buches ist ein netter Nebenaspekt. Die Überraschungseffekte verschwinden aber bei mehrfacher Lektüre. Kinder haben teilweise ein fotografisches Gedächtnis und kennen das Buch in kürzester Zeit auswendig. Die Tiere sind großformatig und schön illustriert und die Zeichnungen setzen sich auf den Umschlagseiten innen und außen fort. Ein Wort noch zum Buchtitel: das Original heißt „heads and tails“. Kleine Testleser fragten zu Recht, warum Tiere, die „hüpfen und rennen“ sollen, auf dem Cover versprochen werden, dann aber im Buch u.a. ein Fisch und ein Krokodil erkannt werden sollen. Nicht gerade eine gelungene Erweiterung des englischen Originaltitels… Insgesamt bleibt ein sehr netter Eindruck. Meiner persönlichen Einschätzung nach eignet sich das Buch für Kinder zwischen zwei und vier Jahren.

Das, was John Canty nun schon in zweit Varianten erschaffen hat, dürfte wohl am besten als „Sachbilderbuch“ zu umschreiben sein. Schon im Vorjahr kam in deutscher Übersetzung des Nachfolgers des jetzigen Werks auf den Markt: Hinten und vorn - Alles, was krabbelt und fliegt. Nun heißt es: Hinten und vorn – Alles, was hüpft und rennt. Dabei ist dieses Original „Heads and tails“ das Erstwerk gewesen.

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Schon die Rezeption des Erstwerks war positiv, sodass an dem Konzept nicht viel geändert werden musste. Anhand des Hinterteils eines Tieres sowie einigen typischen Attributen, die in Worten beschrieben werden, soll das Kind erraten, um welches Tier es sich wohl handeln könnte. Das gelingt meist ganz gut, wenngleich sich doch einige kleinere Schwierigkeiten ergeben. Angedacht ist die Lektüre des Buchs für Kinder von drei bis sechs Jahren. Schon diese Spanne halte ich für zu weit. Kinder im Vorschulalter lassen sich mit solchen possierlichen Bilderbüchern wie dem vorliegenden nicht mehr aus der Reserve locken. Kleinere Kinder jedoch dürften manche der Beschreibungen noch nicht verstehen, etwa was „Kiemen“ sind, wenn der Fisch umschrieben wird, oder warum bei der Schildkröte steht „Ich lasse mir Zeit“. Ebenso wenn das Krokodil mi dem „starken Kiefer“ und seinen „kurzen Beinen“ charakterisiert wird, sind das Eigenschaften, die ein Kind um die drei Jahre herum nicht primär abrufen können wird.

Dennoch: das Konzept ist nett und bietet mehrere Überraschungen – allerdings nur bei der ersten Lektüre. Denn bei zwei der zu erratenden Tiere sind Irritationen eingebaut worden: das gemalte Hinterteil passt so überhaupt nicht zum beschriebenen Tier. Wenn das dann aufgelöst wird, ist die Freude natürlich groß. Auch die Umschreibung eines Kindes am Ende des Buches ist ein netter Nebenaspekt. Die Überraschungseffekte verschwinden aber bei mehrfacher Lektüre. Kinder haben teilweise ein fotografisches Gedächtnis und kennen das Buch in kürzester Zeit auswendig.

Die Tiere sind großformatig und schön illustriert und die Zeichnungen setzen sich auf den Umschlagseiten innen und außen fort.

Ein Wort noch zum Buchtitel: das Original heißt „heads and tails“. Kleine Testleser fragten zu Recht, warum Tiere, die „hüpfen und rennen“ sollen, auf dem Cover versprochen werden, dann aber im Buch u.a. ein Fisch und ein Krokodil erkannt werden sollen. Nicht gerade eine gelungene Erweiterung des englischen Originaltitels…

Insgesamt bleibt ein sehr netter Eindruck. Meiner persönlichen Einschätzung nach eignet sich das Buch für Kinder zwischen zwei und vier Jahren.

geschrieben am 04.03.2020 | 387 Wörter | 2176 Zeichen

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