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Sieben kleine Ritter und jede Menge Drachen


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Informationen zum Buch
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Rezension von

Dr. Benjamin Krenberger

Sieben kleine Ritter und jede Menge Drachen Nach dem schon erfolgreichen Kinderbuch „Sieben Prinzessinnen und jede Menge Drachen“ derselben Autorinnen erschien nun der Folgeband „Sieben kleine Ritter und jede Menge Drachen“. Der Ansatz ist sehr spannend, denn er ist auch für erwachsene Vorleser interessant: es geht nicht um rein fiktive kleine Ritter, sondern um echte oder fiktive Ritter der Sagenwelt und der Vergangenheit, von denen eben ein kleiner (erfundener) Ausschnitt aus ihrer Kindheit erzählt wird. Grund genug, sich die echten Geschichten, Sagen und Legenden wieder ins Gedächtnis zu rufen, um den Kindern noch ein wenig mehr drumherum erklären zu können! Zum Glück geben die Autorinnen gleich zu Beginn auch Hinweise, woher man die kleinen Ritter kennen könnte. In der ersten Geschichte geht es um den legendären Artus, seinen jungen Falken und eine ungewöhnliche Eidechse. Danach ist Heimdall an der Reihe, bekannt aus den nordischen Göttersagen. Er hat allerlei Listen und Tricks auf Lager, die ihm am Ende auch gegen den Drachen helfen. In der dritten Geschichte darf Siegfried, der Held der Nibelungensaga auftreten und schafft es sogleich, das berühmte Schwert Balmung zu zerstören. Dieser Unfall muss ausgebügelt werden. Sodann finden die Abenteuer des Harfe spielenden Ritters Tristan statt, ein Held englischer und französischer Erzählungen. Auch Parzival darf nicht fehlen. Wie er zum sagenhaften roten Ritter wurde, wird sehr nett in dieser Geschichte erzählt. Ein eher unbekannter Ritter, Hubert von Löwenpfahl, darf die sechste Geschichte bestreiten, in der es um ein verwunschenes Wappen geht. Die letzte Geschichte handelt dann von Georg, dem späteren berühmten Drachentöter, oder doch nicht? Zum Schluss dürfen alle kleinen Ritter bei Artus Geburtstag feiern, Die Geschichten sind alle zwischen 2 und 5 Seiten lang, sodass man sie in überschaubarer Zeit vorlesen bzw. selbst lesen kann. Manchmal ist allerdings die Satzstruktur etwas anspruchsvoll, vor allem dann, wenn die Autorinnen meinen, lustige Hinweise auf den wahren, erwachsenen Ritter geben zu müssen. Das verstehen dann die Erwachsenen, aber nicht zwingend die Kinder. Trotzdem sind die Geschichten alle kindgerecht, gerade was den Verständnishorizont und die mögliche fantasiereiche Erschaffung überschaubarer Abenteuerszenarien angeht. Die Illustrationen sind sehr gut gelungen, teilweise amüsant in der Abbildung der Drachen, die dadurch natürlich sinnvollerweise auch ein wenig an Schrecken verlieren. Insgesamt ist es ein sehr schönes und ereignisreiches Kinderbuch,

Nach dem schon erfolgreichen Kinderbuch „Sieben Prinzessinnen und jede Menge Drachen“ derselben Autorinnen erschien nun der Folgeband „Sieben kleine Ritter und jede Menge Drachen“. Der Ansatz ist sehr spannend, denn er ist auch für erwachsene Vorleser interessant: es geht nicht um rein fiktive kleine Ritter, sondern um echte oder fiktive Ritter der Sagenwelt und der Vergangenheit, von denen eben ein kleiner (erfundener) Ausschnitt aus ihrer Kindheit erzählt wird. Grund genug, sich die echten Geschichten, Sagen und Legenden wieder ins Gedächtnis zu rufen, um den Kindern noch ein wenig mehr drumherum erklären zu können! Zum Glück geben die Autorinnen gleich zu Beginn auch Hinweise, woher man die kleinen Ritter kennen könnte.

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In der ersten Geschichte geht es um den legendären Artus, seinen jungen Falken und eine ungewöhnliche Eidechse. Danach ist Heimdall an der Reihe, bekannt aus den nordischen Göttersagen. Er hat allerlei Listen und Tricks auf Lager, die ihm am Ende auch gegen den Drachen helfen. In der dritten Geschichte darf Siegfried, der Held der Nibelungensaga auftreten und schafft es sogleich, das berühmte Schwert Balmung zu zerstören. Dieser Unfall muss ausgebügelt werden. Sodann finden die Abenteuer des Harfe spielenden Ritters Tristan statt, ein Held englischer und französischer Erzählungen. Auch Parzival darf nicht fehlen. Wie er zum sagenhaften roten Ritter wurde, wird sehr nett in dieser Geschichte erzählt. Ein eher unbekannter Ritter, Hubert von Löwenpfahl, darf die sechste Geschichte bestreiten, in der es um ein verwunschenes Wappen geht. Die letzte Geschichte handelt dann von Georg, dem späteren berühmten Drachentöter, oder doch nicht? Zum Schluss dürfen alle kleinen Ritter bei Artus Geburtstag feiern,

Die Geschichten sind alle zwischen 2 und 5 Seiten lang, sodass man sie in überschaubarer Zeit vorlesen bzw. selbst lesen kann. Manchmal ist allerdings die Satzstruktur etwas anspruchsvoll, vor allem dann, wenn die Autorinnen meinen, lustige Hinweise auf den wahren, erwachsenen Ritter geben zu müssen. Das verstehen dann die Erwachsenen, aber nicht zwingend die Kinder. Trotzdem sind die Geschichten alle kindgerecht, gerade was den Verständnishorizont und die mögliche fantasiereiche Erschaffung überschaubarer Abenteuerszenarien angeht. Die Illustrationen sind sehr gut gelungen, teilweise amüsant in der Abbildung der Drachen, die dadurch natürlich sinnvollerweise auch ein wenig an Schrecken verlieren. Insgesamt ist es ein sehr schönes und ereignisreiches Kinderbuch,

geschrieben am 13.03.2015 | 365 Wörter | 2191 Zeichen

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