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Tante Lene kocht ein


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Informationen zum Buch
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Rezension von

Anna Kneisel

Tante Lene kocht ein Die Großtante von Claudia Dreizlers Mann, Tante Lene, hatte einen Obst- und Gemüsegarten, dessen Erzeugnisse sie je nach Jahreszeit in Hülle und Fülle verarbeitete. Dieser Garten schenkt nun der Autorin von „Tante Lene kocht ein“ seine Früchte, welche ganz im Sinne von Tante Lene genussvoll alles verarbeitet, was die Natur so zu bieten hat. Zusätzlich betreibt sie noch einen kleinen –Marmeladen-Laden, das Tante-Lene-Lädchen. In unserer schnell-lebigen, hochtechnisierten Zeit, in der so vieles möglich scheint, sehnen sich immer mehr Menschen nach dem Althergebrachten, nach Selbstgemachtem und genau dieses Sehnen spricht Claudia Dreizlers Buch „Tante Lene kocht ein“ an, nicht nur in der optischen und haptischen Aufmachung des Umschlages, sondern auch in der heimelig anmutenden Gestaltung der Rezeptfotografien, die allesamt in einem Freilichtmuseum entstanden sind. Der Untertitel verspricht Marmeladen, Chutneys und Gelees, aber beim Blick ins Buch finden sich viel mehr Rezepte, die über das Einkochen hinausgehen. Zum Einstieg liefert Claudia Dreizler einige Tipps und Tricks zum Thema Einkochen, insbesondere welches Obst mehr und welches weniger Pektin enthält und welche Küchenutensilien man zu welchem Zweck verwendet. Nach den Jahreszeiten gegliedert werden zahlreiche Möglichkeiten geboten, wie man heimisches Obst schmackhaft verarbeiten kann. Bei den Rezepten bleibt es natürlich nicht bei einfacher Obstmarmelade wie Kirschaufstrich mit Marzipan oder Rhabarberaufstrich. Auch ein Würzsalz mit Pfeffer und Himbeeren oder die etwas ungewöhnliche Kombination aus Traube und Tomate als Gelee haben Aufnahme in Tante Lenes Einkochbuch gefunden. Hat man mal zu viel von einem Fruchtaufstrich vorrätig oder überraschenden Besuch, lässt sich schnell eine Crostata, also die italienische Version einer Linzer Torte zaubern, die mit der vorrätigen Marmelade gefüllt werden kann. Wenn es mal ganz schnell gehen soll, kann man seinen Gästen auch die leckeren „Energiekugeln“ anbieten, deren Zusammensetzung je nach vorrätigem Trockenobst und Nüssen variabel gestaltbar ist. Zu vielen Rezepten finden sich in der Katerogie „Tante Lenes Tipp“ einige nützliche Anmerkungen zu Verarbeitung und Verwendung der einzelnen Rezepte. Wer gern weiß, was in seinen Aufstrichen enthalten ist, sinnvolle Verwendungsmöglichkeiten für heimisches Obst, Gemüse und Nüsse sucht und vielleicht seine Mitmenschen auch mit etwas selbstgemachtem aus der eigenen Küche überraschen möchte, der ist mit „Tante Lene kocht ein“ um einige Ideen und Impulse reicher.

Die Großtante von Claudia Dreizlers Mann, Tante Lene, hatte einen Obst- und Gemüsegarten, dessen Erzeugnisse sie je nach Jahreszeit in Hülle und Fülle verarbeitete. Dieser Garten schenkt nun der Autorin von „Tante Lene kocht ein“ seine Früchte, welche ganz im Sinne von Tante Lene genussvoll alles verarbeitet, was die Natur so zu bieten hat. Zusätzlich betreibt sie noch einen kleinen –Marmeladen-Laden, das Tante-Lene-Lädchen.

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In unserer schnell-lebigen, hochtechnisierten Zeit, in der so vieles möglich scheint, sehnen sich immer mehr Menschen nach dem Althergebrachten, nach Selbstgemachtem und genau dieses Sehnen spricht Claudia Dreizlers Buch „Tante Lene kocht ein“ an, nicht nur in der optischen und haptischen Aufmachung des Umschlages, sondern auch in der heimelig anmutenden Gestaltung der Rezeptfotografien, die allesamt in einem Freilichtmuseum entstanden sind. Der Untertitel verspricht Marmeladen, Chutneys und Gelees, aber beim Blick ins Buch finden sich viel mehr Rezepte, die über das Einkochen hinausgehen.

Zum Einstieg liefert Claudia Dreizler einige Tipps und Tricks zum Thema Einkochen, insbesondere welches Obst mehr und welches weniger Pektin enthält und welche Küchenutensilien man zu welchem Zweck verwendet. Nach den Jahreszeiten gegliedert werden zahlreiche Möglichkeiten geboten, wie man heimisches Obst schmackhaft verarbeiten kann.

Bei den Rezepten bleibt es natürlich nicht bei einfacher Obstmarmelade wie Kirschaufstrich mit Marzipan oder Rhabarberaufstrich. Auch ein Würzsalz mit Pfeffer und Himbeeren oder die etwas ungewöhnliche Kombination aus Traube und Tomate als Gelee haben Aufnahme in Tante Lenes Einkochbuch gefunden. Hat man mal zu viel von einem Fruchtaufstrich vorrätig oder überraschenden Besuch, lässt sich schnell eine Crostata, also die italienische Version einer Linzer Torte zaubern, die mit der vorrätigen Marmelade gefüllt werden kann. Wenn es mal ganz schnell gehen soll, kann man seinen Gästen auch die leckeren „Energiekugeln“ anbieten, deren Zusammensetzung je nach vorrätigem Trockenobst und Nüssen variabel gestaltbar ist. Zu vielen Rezepten finden sich in der Katerogie „Tante Lenes Tipp“ einige nützliche Anmerkungen zu Verarbeitung und Verwendung der einzelnen Rezepte.

Wer gern weiß, was in seinen Aufstrichen enthalten ist, sinnvolle Verwendungsmöglichkeiten für heimisches Obst, Gemüse und Nüsse sucht und vielleicht seine Mitmenschen auch mit etwas selbstgemachtem aus der eigenen Küche überraschen möchte, der ist mit „Tante Lene kocht ein“ um einige Ideen und Impulse reicher.

geschrieben am 24.02.2016 | 356 Wörter | 2244 Zeichen

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