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Müll 2.0


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Rezension von

Anna Kneisel

Müll 2.0 Bei stetig wachsenden Müllbergen durch das Leben in einer Konsumgesellschaft, dem damit verbundenen unreflektierten Verpackungswahn fragen sich immer mehr Menschen, ob es wirklich notwendig ist, Wasser aus PET-Flaschen zu trinken, wenn man doch ebenso gut Leitungswasser trinken könnte und was man mit den zahlreichen Papier- und Karton-Umverpackungen anstellen soll, die sonst direkt in den Müll wanden… etc. pp. Natürlich lässt sich vieles vermeiden, aber wenn der Müll nun schon einmal angefallen ist, kann man zumindest versuchen, noch etwas Sinnvolles damit anzustellen. Isabelle Bruno und Christine Baillet haben das Internet durchforstet und die Ideen zahlreicher Blogger und DIY-Begeisterter gesammelt. Diese stellen sie nun nach den Schwierigkeitsgraden „Einsteiger-Level“, „Bastler-Level“ und „Könner-Level“ in einem Buch vor. Wer sich auf Pinterest umsieht, wird einige Ideen bereits so oder ähnlich gesehen haben, es gibt aber auch viele ausgefallene Ideen, die man nicht jeden Tag sieht. Auf dem Einsteiger-Level erfährt man, wie man Kronkorken und Konservendosen, Weinkisten und –Korken ein zweites Leben verleiht, Zeitschriften und Joghurtbecher zu Deko-Objekten upcyclet und Plastikflaschen, Klopapierrollen und Eierkartons in neuer, teils überraschender Form wiederverwendet. Schon ein wenig schwieriger sind die kleinen und großen Projekte auf Bastler-Level, welche futuristisch aussehende Kleiderbügel, eine Pappeisenbahn und ein Schlagzeug aus Farbeimern und Weinkisten, ungewöhnliche Lampen, Garderoben und vieles mehr zum Ziel haben. Könner dürfen einen Chiquita-Kronleuchter bauen, eine Küche oder sogar die ganz Wohnung mit Paletten möblieren oder ein Kajak aus Kartons. Wie es scheint, sind dem Erfindungsreichtum keine Grenzen gesetzt, wenn es um die Wiederverwertung von scheinbarem Müll geht. Bei vielen Projekten sind neben Schritt-für-Schritt-Anleitungen auch passende Fotos oder Skizzen enthalten, manche werden aber nur grob beschrieben, da ein exakter Nachbau nicht das Ziel ist, sondern das vorgestellte Objekt nur als Anregung für eigene Versuche zu verstehen ist. Zum Teil braucht man auch besondere Programme wie den Adobe Illustrator oder ein 3D-CAD-Programm, welche man nicht unbedingt zur Verfügung hat. Bei der Vielzahl an vorgestellten Ideen dürfte aber für jeden, egal ob Könner oder unbedarfter Neuling, etwas dabei sein.

Bei stetig wachsenden Müllbergen durch das Leben in einer Konsumgesellschaft, dem damit verbundenen unreflektierten Verpackungswahn fragen sich immer mehr Menschen, ob es wirklich notwendig ist, Wasser aus PET-Flaschen zu trinken, wenn man doch ebenso gut Leitungswasser trinken könnte und was man mit den zahlreichen Papier- und Karton-Umverpackungen anstellen soll, die sonst direkt in den Müll wanden… etc. pp.

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Natürlich lässt sich vieles vermeiden, aber wenn der Müll nun schon einmal angefallen ist, kann man zumindest versuchen, noch etwas Sinnvolles damit anzustellen. Isabelle Bruno und Christine Baillet haben das Internet durchforstet und die Ideen zahlreicher Blogger und DIY-Begeisterter gesammelt. Diese stellen sie nun nach den Schwierigkeitsgraden „Einsteiger-Level“, „Bastler-Level“ und „Könner-Level“ in einem Buch vor. Wer sich auf Pinterest umsieht, wird einige Ideen bereits so oder ähnlich gesehen haben, es gibt aber auch viele ausgefallene Ideen, die man nicht jeden Tag sieht.

Auf dem Einsteiger-Level erfährt man, wie man Kronkorken und Konservendosen, Weinkisten und –Korken ein zweites Leben verleiht, Zeitschriften und Joghurtbecher zu Deko-Objekten upcyclet und Plastikflaschen, Klopapierrollen und Eierkartons in neuer, teils überraschender Form wiederverwendet. Schon ein wenig schwieriger sind die kleinen und großen Projekte auf Bastler-Level, welche futuristisch aussehende Kleiderbügel, eine Pappeisenbahn und ein Schlagzeug aus Farbeimern und Weinkisten, ungewöhnliche Lampen, Garderoben und vieles mehr zum Ziel haben. Könner dürfen einen Chiquita-Kronleuchter bauen, eine Küche oder sogar die ganz Wohnung mit Paletten möblieren oder ein Kajak aus Kartons. Wie es scheint, sind dem Erfindungsreichtum keine Grenzen gesetzt, wenn es um die Wiederverwertung von scheinbarem Müll geht.

Bei vielen Projekten sind neben Schritt-für-Schritt-Anleitungen auch passende Fotos oder Skizzen enthalten, manche werden aber nur grob beschrieben, da ein exakter Nachbau nicht das Ziel ist, sondern das vorgestellte Objekt nur als Anregung für eigene Versuche zu verstehen ist. Zum Teil braucht man auch besondere Programme wie den Adobe Illustrator oder ein 3D-CAD-Programm, welche man nicht unbedingt zur Verfügung hat. Bei der Vielzahl an vorgestellten Ideen dürfte aber für jeden, egal ob Könner oder unbedarfter Neuling, etwas dabei sein.

geschrieben am 06.09.2017 | 325 Wörter | 2041 Zeichen

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