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Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks: Der Roman zum Film


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Informationen zum Buch
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  Extras

Rezension von

Dr. Benjamin Krenberger

Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks: Der Roman zum Film Als ich den neuen Asterix-Band „Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks zur Rezension“ bestellte, hatte ich natürlich einen weiteren Comic-Band im Kopf. Stattdessen aber ist es eine Art Begleitbuch zum neuen gleichnamigen Film „Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks“. Bezeichnet wird das Büchlein aber ernsthaft als „Der Roman zum Film“, aber dies dürfte ohne Zweifel keine ernst gemeinte Kategorisierung sein. Denn die acht Kapitelchen in groß gedruckter Schrift und vielen Szenen aus dem animierten Film lesen sich eher wie eine Ansammlung von mehr oder weniger schlechten Dialogen, zwischen die Beschreibungen einzelner Filmsequenzen gequetscht werden, bei denen man dann plötzlich das Gefühl hat, dass einem Handlungen wie einem Blinden beschrieben und völlig aus dem Zusammenhang gerissen erzählt werden. Auf diese Weise gibt es auch keine durchgehende oder gar stringente Handlung, sondern eben nur Schlaglichter mit öden schwarz-weiß-Zuspitzungen. Ein „Roman“ ist das jedenfalls nicht. Worum geht es? Miraculix fällt beim Zutatensammeln vom Baum und muss fortan herumgetragen werden. Er findet nun, dass er zu alt und tattrig sei und beschließt, einen Nachfolger zu suchen. Großer Aufschrei im Dorf, aber Miraculix lässt die Botschaft schon einmal per Wildschweinpost in den Karnutenwald bringen. Das kleinste Schwein wird natürlich abgehängt und landet beim bösen Widersacher von Miraculix. Der will das Rezept des Zaubertranks an sich bringen, kooperiert dafür sogar mit den Römern. Im Folgenden suchen die Gallier nach einem potentiellen Nachfolger, aber wie zu erwarten sind alle Kandidaten untauglich. Parallel wird das gallische Dorf, in dem nur noch Troubadix und die Frauen des Dorfes ausharren, durch die Römer unter Druck gesetzt und alle übrigen Bewohner des Dorfes müssen sofort nach Hause zurückkehren. Dort gibt es dann den großen Endkampf, bei dem selbst die Römer nicht mehr wissen, gegen wen sie denn nun eigentlich kämpfen sollen. Miraculix hat aber mit der kleinen Vitrine, einem Mädchen aus dem Dorf, noch ein Ass im Ärmel. Den "Roman" hat man in maximal 20 Minuten durchgelesen und er führt eher zu Stirnrunzeln als zu erheiternder Unterhaltung. Es ist kein Vergleich zu den Comics und auch inhaltlich eher flach, trotz zahlreicher Namenskalauer. Schade.

Als ich den neuen Asterix-Band „Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks zur Rezension“ bestellte, hatte ich natürlich einen weiteren Comic-Band im Kopf. Stattdessen aber ist es eine Art Begleitbuch zum neuen gleichnamigen Film „Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks“. Bezeichnet wird das Büchlein aber ernsthaft als „Der Roman zum Film“, aber dies dürfte ohne Zweifel keine ernst gemeinte Kategorisierung sein. Denn die acht Kapitelchen in groß gedruckter Schrift und vielen Szenen aus dem animierten Film lesen sich eher wie eine Ansammlung von mehr oder weniger schlechten Dialogen, zwischen die Beschreibungen einzelner Filmsequenzen gequetscht werden, bei denen man dann plötzlich das Gefühl hat, dass einem Handlungen wie einem Blinden beschrieben und völlig aus dem Zusammenhang gerissen erzählt werden. Auf diese Weise gibt es auch keine durchgehende oder gar stringente Handlung, sondern eben nur Schlaglichter mit öden schwarz-weiß-Zuspitzungen. Ein „Roman“ ist das jedenfalls nicht.

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Worum geht es? Miraculix fällt beim Zutatensammeln vom Baum und muss fortan herumgetragen werden. Er findet nun, dass er zu alt und tattrig sei und beschließt, einen Nachfolger zu suchen. Großer Aufschrei im Dorf, aber Miraculix lässt die Botschaft schon einmal per Wildschweinpost in den Karnutenwald bringen. Das kleinste Schwein wird natürlich abgehängt und landet beim bösen Widersacher von Miraculix. Der will das Rezept des Zaubertranks an sich bringen, kooperiert dafür sogar mit den Römern. Im Folgenden suchen die Gallier nach einem potentiellen Nachfolger, aber wie zu erwarten sind alle Kandidaten untauglich. Parallel wird das gallische Dorf, in dem nur noch Troubadix und die Frauen des Dorfes ausharren, durch die Römer unter Druck gesetzt und alle übrigen Bewohner des Dorfes müssen sofort nach Hause zurückkehren. Dort gibt es dann den großen Endkampf, bei dem selbst die Römer nicht mehr wissen, gegen wen sie denn nun eigentlich kämpfen sollen. Miraculix hat aber mit der kleinen Vitrine, einem Mädchen aus dem Dorf, noch ein Ass im Ärmel.

Den "Roman" hat man in maximal 20 Minuten durchgelesen und er führt eher zu Stirnrunzeln als zu erheiternder Unterhaltung. Es ist kein Vergleich zu den Comics und auch inhaltlich eher flach, trotz zahlreicher Namenskalauer. Schade.

geschrieben am 09.03.2019 | 342 Wörter | 1949 Zeichen

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