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Informationsintegration


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Rezension von

Marc-Florian Wendland

Informationsintegration Informationsintegration meint die Selektion, Lokalisation und Integration von Daten verschiedenster Quellen und Herkunft in ein Software-System und zwar auf eine solche Art und Weise, dass das verarbeitende Software-System die integrierten Daten sinnvoll verwenden kann. Dabei gilt es Hindernisse mannigfaltigster Natur zu lösen. Die Autoren versuchen mit ihrem Buch einen hilfreichen Einstieg in die sehr spezielle Thematik zu geben. Inhaltlich unterteilt sich das Buch in drei Teile. Der erste Teil befasst sich mit den Grundlagen von Informationstechnologien. Dazu zählen vor allem die verschiedenen Repräsentation in den Daten vorliegen können, die Hürden und Probleme von Verteilung, Autonomie und Heterogenität von Datenquellen. Zum Abschluss des ersten Teils werden die gebräuchlichsten Architekturen von Datenbank-Managementsystem besprochen. Der zweite Teil befasst sich vor allem mit den Techniken und den Vorgehensweisen der Integration von Daten. Großes Augenmerk liegt auf Schema- und Metadatenmapping, sowie der Erstellung und Optimierung von Anfrageplänen. Semantische Integration, sowie Klassifikation der Qualität von integrierten Daten und Konflikterkennung bzw. –auflösung geben einen guten Einblick in die Komplexität, die Informationsintegration mit sich bringen kann. Im dritten Teil stellen die Autoren verschiedene Systeme vor, die mit integrierten Informationen arbeiten, wie zum Beispiel Data Warehouses oder föderierte Webshops. Beide Autoren haben in diesem Fachbereich promoviert und lehren an Hochschulen in den Bereichen Datenbanktechniken. Dieses fundierte Wissen spiegelt sich in ihrem Buch „Informationsintegration“ wieder. Sie verstehen es zunächst die Notwendigkeit von Informationsintegration und deren Probleme anhand von Praxisbeispielen zu verdeutlich. Ein besonderes Schreib- und Erklärungstalent ist den Autoren beschert, wenn es darum geht, die Hürden und Hindernisse der Integration verschiedener Datenquellen zu lokalisieren und zu benennen. Hier hat mir vor allem gefallen, dass man nicht unbedingt ein Experte sein muss, um die Argumentation der Autoren zu verstehen. Die Autoren ergeben sich nicht in wissenschaftlichen oder mathematischen Formeln/Fachsprachen, obgleich das Thema dies durchaus hergeben würde. Was mir nicht gefallen hat, war das Thema über Semantische Integration von Daten. Dies mag jedoch an meinem mangelnden Interesse an Onthologien oder der OWL liegen. Dieses Kapitel ist ziemlich speziell, und wenn man den Lebenslauf der Autoren nachschlägt, stellt man fest, dass es ein wichtiger Erfahrungsschritt beider Autoren war, mit solchen Semantiken zu arbeiten. Dieses Kapitel ist jedoch mit Abstand das Kürzeste des zweiten Teils und wer nicht mit dieser Thematik konfrontiert werden möchte, kann es getrost überspringen. Spannend waren vor allem die Anfrageplanung, die Reinigung und Konfliktauflösung von Daten und die Architekturen möglicher Datenquellen. Der interessierte Leser findet jede Menge nützliche und gut aufbereitete Informationen, um eine solide Basis für spezialisierendere, weiterführende Literatur aufzubauen. Schön hat mir an dieser Stelle auch gefallen, dass die Autoren ihrerseits auf qualifizierte Literatur in den jeweiligen Abschnitten verwiesen. „Informationsintegration“ von Ulf Leser und Felix Naumann wartet mit einer Fülle von interessanten Informationen und Fachwissen auf. Die Einstiegshürde für themeninteressierte Leser durch die sehr ausführliche Einführung gering. Dpunkt und die Autoren legen mit diesem Buch ein wirklich hervorragendes Buch zum Thema „Informationsintegration“ vor.

Informationsintegration meint die Selektion, Lokalisation und Integration von Daten verschiedenster Quellen und Herkunft in ein Software-System und zwar auf eine solche Art und Weise, dass das verarbeitende Software-System die integrierten Daten sinnvoll verwenden kann. Dabei gilt es Hindernisse mannigfaltigster Natur zu lösen. Die Autoren versuchen mit ihrem Buch einen hilfreichen Einstieg in die sehr spezielle Thematik zu geben.

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Inhaltlich unterteilt sich das Buch in drei Teile. Der erste Teil befasst sich mit den Grundlagen von Informationstechnologien. Dazu zählen vor allem die verschiedenen Repräsentation in den Daten vorliegen können, die Hürden und Probleme von Verteilung, Autonomie und Heterogenität von Datenquellen. Zum Abschluss des ersten Teils werden die gebräuchlichsten Architekturen von Datenbank-Managementsystem besprochen.

Der zweite Teil befasst sich vor allem mit den Techniken und den Vorgehensweisen der Integration von Daten. Großes Augenmerk liegt auf Schema- und Metadatenmapping, sowie der Erstellung und Optimierung von Anfrageplänen. Semantische Integration, sowie Klassifikation der Qualität von integrierten Daten und Konflikterkennung bzw. –auflösung geben einen guten Einblick in die Komplexität, die Informationsintegration mit sich bringen kann.

Im dritten Teil stellen die Autoren verschiedene Systeme vor, die mit integrierten Informationen arbeiten, wie zum Beispiel Data Warehouses oder föderierte Webshops.

Beide Autoren haben in diesem Fachbereich promoviert und lehren an Hochschulen in den Bereichen Datenbanktechniken. Dieses fundierte Wissen spiegelt sich in ihrem Buch „Informationsintegration“ wieder. Sie verstehen es zunächst die Notwendigkeit von Informationsintegration und deren Probleme anhand von Praxisbeispielen zu verdeutlich.

Ein besonderes Schreib- und Erklärungstalent ist den Autoren beschert, wenn es darum geht, die Hürden und Hindernisse der Integration verschiedener Datenquellen zu lokalisieren und zu benennen. Hier hat mir vor allem gefallen, dass man nicht unbedingt ein Experte sein muss, um die Argumentation der Autoren zu verstehen. Die Autoren ergeben sich nicht in wissenschaftlichen oder mathematischen Formeln/Fachsprachen, obgleich das Thema dies durchaus hergeben würde.

Was mir nicht gefallen hat, war das Thema über Semantische Integration von Daten. Dies mag jedoch an meinem mangelnden Interesse an Onthologien oder der OWL liegen. Dieses Kapitel ist ziemlich speziell, und wenn man den Lebenslauf der Autoren nachschlägt, stellt man fest, dass es ein wichtiger Erfahrungsschritt beider Autoren war, mit solchen Semantiken zu arbeiten. Dieses Kapitel ist jedoch mit Abstand das Kürzeste des zweiten Teils und wer nicht mit dieser Thematik konfrontiert werden möchte, kann es getrost überspringen.

Spannend waren vor allem die Anfrageplanung, die Reinigung und Konfliktauflösung von Daten und die Architekturen möglicher Datenquellen. Der interessierte Leser findet jede Menge nützliche und gut aufbereitete Informationen, um eine solide Basis für spezialisierendere, weiterführende Literatur aufzubauen. Schön hat mir an dieser Stelle auch gefallen, dass die Autoren ihrerseits auf qualifizierte Literatur in den jeweiligen Abschnitten verwiesen.

„Informationsintegration“ von Ulf Leser und Felix Naumann wartet mit einer Fülle von interessanten Informationen und Fachwissen auf. Die Einstiegshürde für themeninteressierte Leser durch die sehr ausführliche Einführung gering. Dpunkt und die Autoren legen mit diesem Buch ein wirklich hervorragendes Buch zum Thema „Informationsintegration“ vor.

geschrieben am 20.02.2007 | 475 Wörter | 3112 Zeichen

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