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Computernetzwerke und Internets


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Rezension von

Alexander Rosell

Computernetzwerke und Internets Sowohl Anzahl wie auch Nutzung von Rechnernetzen nimmt in unserer Welt explosionsartig zu und ist aus schier keinem Bereich des Geschäftslebens mehr wegzudenken. Was früher von den meisten Nutzern lediglich zur Kommunikation genutzt wurde, ist mittlerweile ein Eckfeiler jeder betrieblichen Infrastruktur und nimmt an Bedeutung immer noch zu. Doch es ist nicht nur die Bedeutung von Rechnernetzen, die wächst, sondern auch die Unübersichtlichkeit der verwendeten Technologien. So darf man an sich schon froh sein, wenn man die Schwemme der geläufigen Stichworte unter einen Hut bekommt, ist aber dann trotzdem noch keinen Deut schlauer, falls man wissen will, wie es wirklich funktioniert. Spätestens wenn man bei dieser Frage angelangt ist, wäre es eine gute Idee sich ein Buch zu schnappen und eine noch bessere Idee dabei 'Computernetzwerke und Internets' von Douglas E. Comer auszuwählen. Dieses Standardwerk verlang zwar ein ergiebiges Interesse am Thema Vernetzung, ist aber trotz der Komplexität der Darstellung, nicht schwer zu verstehen. Douglas E. Comer versteht es, dieses wirklich komplexe Thema in verdaulichen Scheiben portioniert recht zügig zu vermitteln. Dabei bauen die jeweiligen Kapitel des Buches sehr flüssig aufeinander auf, so dass man schon nach einiger Zeit wichtige Zusammenhänge begriffen hat. Existentiell für diese Methode ist, dass Comer wirklich elementar beginnt. So stehen Kapitel 4 und 5 ganz im Zeichen der in einem Netzwerk verwendeten Kabel und Signale, bevor es in Kapitel 6 schließlich mit einer ersten Vernetzung zweier Standorte losgeht. Am Beispiel der Datenfernübertragung via Modem tauchen nun auch die ersten Vernetzungsschwierigkeiten auf, die im kleinen schnell erklärt, dann auch schon im großen weiterentwickelt werden. So entstehen ab Kapitel 7 erste, zur Zeit angewendete Konzepte zur Realisierung umfangreichen Datenverkehrs, die weiterhin Grundlage einer vernünftigen Netzwerktopologie (ab Kapitel 8) sind. Nachdem ab Kapitel 12 die Grundlagen der weiteren Vernetzung erklärt werden (Routing, etc) ordnet der Autor schließlich alles vermittelte Wissen im Schichtenmodel, bevor er ab Kapitel 17 auf Internets zu sprechen kommt. Die darauffolgenden Kapitel decken eigentlich alles ab, was man über IP-Adressierung und die gängigen Transportprotokolle wissen muss und gipfeln schließlich bei den Netzwerkanwendungen, die grob die Möglichkeiten und gängigen Anwendungen von Internets aufzeigen. Jedes der Kapitel beginnt mit einer groben Einführung und endet mit einer Zusammenfassung, so dass der Kontext nie verloren geht. Auf diese Art kann der Autor das komplexe Thema der Computernetzwerke interessant und spannend vermitteln, ohne dem gewillten Leser kostbare Geduld abzuverlangen. Zudem schafft der Autor es zwischendurch, einen ganz unvorbereitet zu verblüffen. Zum Beispiel zeigt er direkt zu Beginn des Buches, in Kapitel 3, dass ein Programmierer durchaus Internet- Anwendungen schreiben kann, ohne die zugrunde liegenden Netzwerktechnologien oder -protokolle zu verstehen und setzt einen brillant eingängigen Webserver innerhalb weniger Seiten auf. Insgesamt habe ich es mir deutlich schwieriger vorgestellt, mich in das Thema 'Computernetzwerke und Internets' einzulesen. Wenn ich mich nun auch nicht als Experte auf diesem Gebiet fühlen darf, so haben sich trotzdem interessante Einblicke ergeben, die vor der Lektüre eher als mystisches Wirrwarr in meinen Vorstellungen herumgespuckt hat. Ob nun aber jedermann das Interesse aufbietet, um sich mit diesem Thema zu beschäftigen, sei dahingestellt. Als Lehrbuch neben dem Studium ist 'Computernetzwerke und Internets' auf jeden Fall eine Empfehlung wert.

Sowohl Anzahl wie auch Nutzung von Rechnernetzen nimmt in unserer Welt explosionsartig zu und ist aus schier keinem Bereich des Geschäftslebens mehr wegzudenken. Was früher von den meisten Nutzern lediglich zur Kommunikation genutzt wurde, ist mittlerweile ein Eckfeiler jeder betrieblichen Infrastruktur und nimmt an Bedeutung immer noch zu.

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Doch es ist nicht nur die Bedeutung von Rechnernetzen, die wächst, sondern auch die Unübersichtlichkeit der verwendeten Technologien. So darf man an sich schon froh sein, wenn man die Schwemme der geläufigen Stichworte unter einen Hut bekommt, ist aber dann trotzdem noch keinen Deut schlauer, falls man wissen will, wie es wirklich funktioniert.

Spätestens wenn man bei dieser Frage angelangt ist, wäre es eine gute Idee sich ein Buch zu schnappen und eine noch bessere Idee dabei 'Computernetzwerke und Internets' von Douglas E. Comer auszuwählen. Dieses Standardwerk verlang zwar ein ergiebiges Interesse am Thema Vernetzung, ist aber trotz der Komplexität der Darstellung, nicht schwer zu verstehen. Douglas E. Comer versteht es, dieses wirklich komplexe Thema in verdaulichen Scheiben portioniert recht zügig zu vermitteln. Dabei bauen die jeweiligen Kapitel des Buches sehr flüssig aufeinander auf, so dass man schon nach einiger Zeit wichtige Zusammenhänge begriffen hat.

Existentiell für diese Methode ist, dass Comer wirklich elementar beginnt. So stehen Kapitel 4 und 5 ganz im Zeichen der in einem Netzwerk verwendeten Kabel und Signale, bevor es in Kapitel 6 schließlich mit einer ersten Vernetzung zweier Standorte losgeht. Am Beispiel der Datenfernübertragung via Modem tauchen nun auch die ersten Vernetzungsschwierigkeiten auf, die im kleinen schnell erklärt, dann auch schon im großen weiterentwickelt werden. So entstehen ab Kapitel 7 erste, zur Zeit angewendete Konzepte zur Realisierung umfangreichen Datenverkehrs, die weiterhin Grundlage einer vernünftigen Netzwerktopologie (ab Kapitel 8) sind. Nachdem ab Kapitel 12 die Grundlagen der weiteren Vernetzung erklärt werden (Routing, etc) ordnet der Autor schließlich alles vermittelte Wissen im Schichtenmodel, bevor er ab Kapitel 17 auf Internets zu sprechen kommt. Die darauffolgenden Kapitel decken eigentlich alles ab, was man über IP-Adressierung und die gängigen Transportprotokolle wissen muss und gipfeln schließlich bei den Netzwerkanwendungen, die grob die Möglichkeiten und gängigen Anwendungen von Internets aufzeigen.

Jedes der Kapitel beginnt mit einer groben Einführung und endet mit einer Zusammenfassung, so dass der Kontext nie verloren geht. Auf diese Art kann der Autor das komplexe Thema der Computernetzwerke interessant und spannend vermitteln, ohne dem gewillten Leser kostbare Geduld abzuverlangen.

Zudem schafft der Autor es zwischendurch, einen ganz unvorbereitet zu verblüffen. Zum Beispiel zeigt er direkt zu Beginn des Buches, in Kapitel 3, dass ein Programmierer durchaus Internet- Anwendungen schreiben kann, ohne die zugrunde liegenden Netzwerktechnologien oder -protokolle zu verstehen und setzt einen brillant eingängigen Webserver innerhalb weniger Seiten auf.

Insgesamt habe ich es mir deutlich schwieriger vorgestellt, mich in das Thema 'Computernetzwerke und Internets' einzulesen. Wenn ich mich nun auch nicht als Experte auf diesem Gebiet fühlen darf, so haben sich trotzdem interessante Einblicke ergeben, die vor der Lektüre eher als mystisches Wirrwarr in meinen Vorstellungen herumgespuckt hat. Ob nun aber jedermann das Interesse aufbietet, um sich mit diesem Thema zu beschäftigen, sei dahingestellt. Als Lehrbuch neben dem Studium ist 'Computernetzwerke und Internets' auf jeden Fall eine Empfehlung wert.

geschrieben am 02.12.2003 | 519 Wörter | 3149 Zeichen

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