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Knaurs Taschen Mondkalender 2011


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Rezension von

Ragan Tanger

Knaurs Taschen Mondkalender 2011 Der optimale Mondbegleiter Man muss nicht an Dinge glauben, die offensichtlich sind. Jedwede kausale Beweisführung ist bei den durch die Folgen der Aufklärung in ihrer Vernunftseligkeit geblendeten Zivilisierten unnötig. Bis vor 200 Jahren waren der Mond, seine Phasen, seine Zeichen und seine Wenden und Knotenpunkte integraler, ja essentiellster Bestandteil jedes Kalenders. Die gesamte europäische Kultur- und Mediengeschichte war, schaut man sich historische Kalender vom 15. bis zum 19. Jahrhundert an, auf den Mond ausgerichtet. Und nicht etwa deswegen, weil die Menschen an diesen Einfluss glaubten, sondern weil er allzu klar und im wahrsten Sinne des Wortes leuchtend war. Seit gut zwanzig Jahren versuchen nun engagierte und ambitionierte Autorinnen und Autoren dieses natürliche Wissen wieder an den Mann und die Frau zu bringen. Mit anscheinend überwältigendem Erfolg. Die Mondkalender-Sektion nimmt ab Herbstbeginn in den Buchhandlungen einen nicht mehr zu übersehenden Anteil ein. Doch allein dem Mond zu huldigen ist nicht genug. Deutliche qualitative Unterschiede, die häufig den Autoren nicht einmal bekannt sind (daran merkt man bereits, wie und wo sich die Spreu vom Weizen trennt) machen den Nutzen oder den Unnutzen für den Anwender aus. Knaurs Mondkalender bietet seit einigen Jahren tatsächlich das, wofür er wirbt, nämlich den idealen Begleiter. Das liegt zum einen an der astrologischen und nicht anthroposophischen Sternzeichenausrichtung (letztere orientiert sich an den astronomischen Begebenheiten und hat abseits von Rudolf Steiner und Maria Thun keine historische oder kulturelle Referenz) dieses Kalenders. Das heißt also, die tatsächlichen astrologischen Mondzeichen werden jeden Tag genannt. Ebenso wichtig ist der zeitlich fixierte Sternzeichenwechsel, der diesen Kalender ausmacht. Darüber hinaus sind die Optionen für entsprechend sinnvolle oder nicht sinnvolle Aktionen des jeweiligen Mondes (früher Erwählungen genannt) nicht überfrachtet, sondern behutsam vorgeschlagen und hier mit Ikonographien versehen. So hat man, ein weiterer Vorteil, nämlich jeden Tag Platz, auch noch seine tatsächlichen Aufgaben und Termine einzutragen. Weitere Anwenderfreundlichkeit ist die Abreißfunktion, sowie das Lesebändchen, mit dem ich beim Aufschlagen immer an dem Tag lande, der gerade ist. Die Wochenübersicht, die grundlegenden kalendarischen Hinweise und Ferienplaner zu Beginn des Bandes sowie die ausführliche Erklärung der Mondphasen und der Sternzeichen am Ende des Buches sind hilfreich und, ja, ideal. Die Handlichkeit des Bandes, der Platz zum Eintragen und die Angabe der Sonnezeichen runden das optimale Paket ab. Wenn wir überhaupt etwas kritisieren wollten, könnten das die fehlenden Mondknoten sein, die aber, das zur Ehrenrettung, bislang, aus unerfindlichen Gründen, in keinem einzigen der handelsüblichen Kalender zu finden sind. Fazit: Der kompakteste, anwenderfreundlichste und am wenigsten dogmatische Kalender für den Mond, den es zu haben gibt und der nachdrücklich empfohlen wird. Glauben muss man daran nicht, nur an den Himmel gucken und staunen.

Der optimale Mondbegleiter

weitere Rezensionen von Ragan Tanger


Man muss nicht an Dinge glauben, die offensichtlich sind. Jedwede kausale Beweisführung ist bei den durch die Folgen der Aufklärung in ihrer Vernunftseligkeit geblendeten Zivilisierten unnötig. Bis vor 200 Jahren waren der Mond, seine Phasen, seine Zeichen und seine Wenden und Knotenpunkte integraler, ja essentiellster Bestandteil jedes Kalenders. Die gesamte europäische Kultur- und Mediengeschichte war, schaut man sich historische Kalender vom 15. bis zum 19. Jahrhundert an, auf den Mond ausgerichtet. Und nicht etwa deswegen, weil die Menschen an diesen Einfluss glaubten, sondern weil er allzu klar und im wahrsten Sinne des Wortes leuchtend war.

Seit gut zwanzig Jahren versuchen nun engagierte und ambitionierte Autorinnen und Autoren dieses natürliche Wissen wieder an den Mann und die Frau zu bringen. Mit anscheinend überwältigendem Erfolg. Die Mondkalender-Sektion nimmt ab Herbstbeginn in den Buchhandlungen einen nicht mehr zu übersehenden Anteil ein. Doch allein dem Mond zu huldigen ist nicht genug. Deutliche qualitative Unterschiede, die häufig den Autoren nicht einmal bekannt sind (daran merkt man bereits, wie und wo sich die Spreu vom Weizen trennt) machen den Nutzen oder den Unnutzen für den Anwender aus. Knaurs Mondkalender bietet seit einigen Jahren tatsächlich das, wofür er wirbt, nämlich den idealen Begleiter.

Das liegt zum einen an der astrologischen und nicht anthroposophischen Sternzeichenausrichtung (letztere orientiert sich an den astronomischen Begebenheiten und hat abseits von Rudolf Steiner und Maria Thun keine historische oder kulturelle Referenz) dieses Kalenders. Das heißt also, die tatsächlichen astrologischen Mondzeichen werden jeden Tag genannt. Ebenso wichtig ist der zeitlich fixierte Sternzeichenwechsel, der diesen Kalender ausmacht. Darüber hinaus sind die Optionen für entsprechend sinnvolle oder nicht sinnvolle Aktionen des jeweiligen Mondes (früher Erwählungen genannt) nicht überfrachtet, sondern behutsam vorgeschlagen und hier mit Ikonographien versehen. So hat man, ein weiterer Vorteil, nämlich jeden Tag Platz, auch noch seine tatsächlichen Aufgaben und Termine einzutragen.

Weitere Anwenderfreundlichkeit ist die Abreißfunktion, sowie das Lesebändchen, mit dem ich beim Aufschlagen immer an dem Tag lande, der gerade ist. Die Wochenübersicht, die grundlegenden kalendarischen Hinweise und Ferienplaner zu Beginn des Bandes sowie die ausführliche Erklärung der Mondphasen und der Sternzeichen am Ende des Buches sind hilfreich und, ja, ideal. Die Handlichkeit des Bandes, der Platz zum Eintragen und die Angabe der Sonnezeichen runden das optimale Paket ab.

Wenn wir überhaupt etwas kritisieren wollten, könnten das die fehlenden Mondknoten sein, die aber, das zur Ehrenrettung, bislang, aus unerfindlichen Gründen, in keinem einzigen der handelsüblichen Kalender zu finden sind. Fazit: Der kompakteste, anwenderfreundlichste und am wenigsten dogmatische Kalender für den Mond, den es zu haben gibt und der nachdrücklich empfohlen wird. Glauben muss man daran nicht, nur an den Himmel gucken und staunen.

geschrieben am 30.10.2010 | 434 Wörter | 2666 Zeichen

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