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Untersuchen und Befunden in der Physiotherapie


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Rezension von

Ragan Tanger

Untersuchen und Befunden in der Physiotherapie Befund: up to date Das waren noch Zeiten, als in der Pyhsiotherapie die alten Grundsätze schulmediznischer Tumbheit galten: mechanische Sichtweise, biochemische Überprüfbarkeit, monotone Ausbildungen, einseitige Vermittlung und Diagnosetools. Heutzutage sind Pyhsios große Meister, die mehr und mehr Beachtung finden, weil eben jene Werte der Messbarkeit und physischen Kongruenz eine ganz andere Bedeutung bekommen haben. Einen tollen Überblick über das vielfältige Spektrum und die wichtigsten Hilfen im Bereich der Befundung und Untersuchung bietet das Werk von Kay Bartrow. Es ist, ganz in Bartrows Stil gehalten. Also sehr fundiert, aber auch sehr pädagogisch, stringent und einzig und allein auf rationale biomechanische Prinzipien ausgerichtet. Seine Ansatzmodelle der biopsychosozialen Kompetenzen, die er aus irgendwelchen moderneren Medizinstandards übernimmt, wirken hier ebenso laienhaft wie an anderen Stellen. Was Anderes sollte man aber auch nicht erwarten, denn man geht zu einem Pyhsio oder will selbst einer werden. Das hat selten etwas mit Heilung oder Komplexität zu tun; dafür aber eine ganze Menge mit Anatomie, Physiologie, Trainingslehre, Biomechanik und funktioneller Bewegungslehre. In all jenen Disziplinen ist Bartrow top und das Buch eine hinreichende Unterstützung für alle Praktiker, Lernenden oder Studenten. Nicht nur das ganze klassische Spektrum, sondern auch das interdisziplinäre, neuere Fachkönnen wird theoretisch wie bildlich super vorgestellt. Grundbefund, Alltagsanamnese, Aktive und passive Bewegungsprüfungen, neurologische Untersuchungen, Palpationen , manuelle Muskelprüfungen oder strukturelle Testverfahren. Dazu immer wieder bildliche Anleitungen, klinische Hinweise, Schätze aus der Erfahrung und Erkenntnisse der neuesten Naturwissenschaften: das ist richtig rund und groß, dazu mit einer Vielzahl von Abbilfundgen, Merksätzen und Tabellen bestückt. Also kein fließender Text der akademische Langeweile, sondern ein sinnfreundliches Lehrangebot, das ein Verständnis für funktionelle körperliche Vorgänge auf mehreren Ebenen (einer sprachlichen, visuellen und strukturellen) anbietet. Gerade für Fachpersonal, das therapeutisch mit Reha oder Schmerzklienten arbeitet, eine tolle Zusammenfassung, die ins Regal gehört. Ob klassische Pyhsios, Sporttherapeuten, aber auch Orthopäden oder andere häufig nur theoretisch bewanderte Experten machen mit einem Kauf alles richtig. Ein sehr starkes, hilfreiches Werk moderner Rationalität, das zu Recht bereits in der zweiten Auflage erschienen ist und auch für zukünftige Generationen als Lehrmaßstab herhalten darf.

Befund: up to date

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Das waren noch Zeiten, als in der Pyhsiotherapie die alten Grundsätze schulmediznischer Tumbheit galten: mechanische Sichtweise, biochemische Überprüfbarkeit, monotone Ausbildungen, einseitige Vermittlung und Diagnosetools. Heutzutage sind Pyhsios große Meister, die mehr und mehr Beachtung finden, weil eben jene Werte der Messbarkeit und physischen Kongruenz eine ganz andere Bedeutung bekommen haben. Einen tollen Überblick über das vielfältige Spektrum und die wichtigsten Hilfen im Bereich der Befundung und Untersuchung bietet das Werk von Kay Bartrow.

Es ist, ganz in Bartrows Stil gehalten. Also sehr fundiert, aber auch sehr pädagogisch, stringent und einzig und allein auf rationale biomechanische Prinzipien ausgerichtet. Seine Ansatzmodelle der biopsychosozialen Kompetenzen, die er aus irgendwelchen moderneren Medizinstandards übernimmt, wirken hier ebenso laienhaft wie an anderen Stellen. Was Anderes sollte man aber auch nicht erwarten, denn man geht zu einem Pyhsio oder will selbst einer werden. Das hat selten etwas mit Heilung oder Komplexität zu tun; dafür aber eine ganze Menge mit Anatomie, Physiologie, Trainingslehre, Biomechanik und funktioneller Bewegungslehre. In all jenen Disziplinen ist Bartrow top und das Buch eine hinreichende Unterstützung für alle Praktiker, Lernenden oder Studenten. Nicht nur das ganze klassische Spektrum, sondern auch das interdisziplinäre, neuere Fachkönnen wird theoretisch wie bildlich super vorgestellt. Grundbefund, Alltagsanamnese, Aktive und passive Bewegungsprüfungen, neurologische Untersuchungen, Palpationen , manuelle Muskelprüfungen oder strukturelle Testverfahren. Dazu immer wieder bildliche Anleitungen, klinische Hinweise, Schätze aus der Erfahrung und Erkenntnisse der neuesten Naturwissenschaften: das ist richtig rund und groß, dazu mit einer Vielzahl von Abbilfundgen, Merksätzen und Tabellen bestückt. Also kein fließender Text der akademische Langeweile, sondern ein sinnfreundliches Lehrangebot, das ein Verständnis für funktionelle körperliche Vorgänge auf mehreren Ebenen (einer sprachlichen, visuellen und strukturellen) anbietet. Gerade für Fachpersonal, das therapeutisch mit Reha oder Schmerzklienten arbeitet, eine tolle Zusammenfassung, die ins Regal gehört. Ob klassische Pyhsios, Sporttherapeuten, aber auch Orthopäden oder andere häufig nur theoretisch bewanderte Experten machen mit einem Kauf alles richtig. Ein sehr starkes, hilfreiches Werk moderner Rationalität, das zu Recht bereits in der zweiten Auflage erschienen ist und auch für zukünftige Generationen als Lehrmaßstab herhalten darf.

geschrieben am 20.08.2015 | 336 Wörter | 2271 Zeichen

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