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Gwydion - Die Macht des Grals


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Rezension von

Martina Meier

Gwydion - Die Macht des Grals Eine mitreißende, faszinierende Geschichte erzählt Peter Schwindt auch in seinem zweiten Gwydion-Band, der noch eine Spur exzellenter von den Abenteuern des Schweinehirten Gwyn in der Welt der Ritter und Knappen zu erzählen weiß als der erste Band dieser Reihe. Dabei ist dem Autor selbst der Übergang von Band 1 zu Band 2 so gut gelungen, dass selbst derjenige, der den ersten Teil der Geschichte nicht gelesen hat, sofort in das Geschehen hineingezogen wird. Nach seinen spektakulären Abenteuern auf Camelot zieht es Gwyn in „Die Macht des Grals“ zunächst wieder auf den Hof seiner Familie zurück. Dort erfährt er, dass sein Vater gar nicht sein Vater, sondern nur sein Ziehvater war, der einst seiner leiblichen Mutter, einer Römerin, Unterschlupf gewährte. Nun endlich kann sich Gwyn erklären, warum er immer Probleme hatte, sich in seinem Elternhaus tatsächlich heimisch zu fühlen. Zudem kommt es zu einem unerbittlichen Streit zwischen ihm und seinem älteren Bruder, der Gwyn dafür verantwortlich macht, dass seine leibliche Mutter damals aus Eifersucht auf die Römerin seinen Vater und die Kinder im Stich ließ. Doch Gwyns Aufenthalt in der alten Heimat währt nur kurz, denn eines Tages steht plötzlich Sir Lancelot auf dem Hof des Vaters und bricht dort krank und schwach zusammen. Es scheint vergiftet worden zu sein, und in diesem Fall kann nur einer helfen, nämlich Merlin selbst. So nimmt Gwyn den Schwerkranken in seine Obhut und kehrt nach Camelot zurück. Dort wird die Rückkehr des ersten Ritters mit sehr gemischten Gefühlen aufgenommen. Denn während sich viele Ritter sehr darüber freuen, dass Lancelot nach 14 Jahren wieder in den Schoß der Ritterschaft zurückkehrt, ist Sir Kay, der nun fest an der Seite von König Arthur steht, von der Rückkehr gar nicht begeistert und will ihn auch nicht wieder in die Tafelrunde aufnehmen, fordert ihn sogar zum Zweikampf heraus. Immerhin war es Sir Kay gewesen, der einst die Gerüchte streute, Lancelot und Königin Guinerva hätten Ehebruch begangen, und damit Lancelots Weggang von Camelot herbeigeführt. Nun aber gilt es zunächst einmal, den Vergifteten am Leben zu erhalten. Doch Merlin fehlen für das Gegenmittel die nötigen Zutaten. Die soll Gwyn gemeinsam mit seinem Freund Rowan aus einem entlegenen Teil des Reiches von einer Hexe holen, die Merlin noch einen Gefallen schuldet. Die Suche nach der Hexe wird für Gwyn eine Reise in seine eigene Vergangenheit. Nun erkennt er nach und nach, wessen Sohn er tatsächlich ist ... Peter Schwindt ist ein wunderbarer Erzähler, der Figuren klar beschreibt und erzählende Momente schafft, die dem Leser bildlich die geschilderten Situationen, Gefühle, Ereignisse vors Auge führen. Es macht Spaß, die Fantasie in und mit seinen Büchern lebendig werden zu lassen, ihm zu folgen in spannende und teilweise recht überraschende Abenteuer, und dabei einen „Helden“ zu erleben, der gar nicht immer wirklich heldenhaft ist, sondern ein bisschen von dem hat, was jeden Menschen wie du und ich in sich trägt. Und noch eines kommt bei der Gwydion-Reihe hinzu. Hier leben alte Legenden wieder auf, die vielleicht bei mancher Schullektüre etwas „dröge“ erzählt worden sein mögen. Schwindts Roman aber macht Lust auf mehr, macht Lust darauf, mehr von den Sagen und Legenden der Ritter der Tafelrunde zu erfahren.

Eine mitreißende, faszinierende Geschichte erzählt Peter Schwindt auch in seinem zweiten Gwydion-Band, der noch eine Spur exzellenter von den Abenteuern des Schweinehirten Gwyn in der Welt der Ritter und Knappen zu erzählen weiß als der erste Band dieser Reihe. Dabei ist dem Autor selbst der Übergang von Band 1 zu Band 2 so gut gelungen, dass selbst derjenige, der den ersten Teil der Geschichte nicht gelesen hat, sofort in das Geschehen hineingezogen wird.

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Nach seinen spektakulären Abenteuern auf Camelot zieht es Gwyn in „Die Macht des Grals“ zunächst wieder auf den Hof seiner Familie zurück. Dort erfährt er, dass sein Vater gar nicht sein Vater, sondern nur sein Ziehvater war, der einst seiner leiblichen Mutter, einer Römerin, Unterschlupf gewährte. Nun endlich kann sich Gwyn erklären, warum er immer Probleme hatte, sich in seinem Elternhaus tatsächlich heimisch zu fühlen. Zudem kommt es zu einem unerbittlichen Streit zwischen ihm und seinem älteren Bruder, der Gwyn dafür verantwortlich macht, dass seine leibliche Mutter damals aus Eifersucht auf die Römerin seinen Vater und die Kinder im Stich ließ.

Doch Gwyns Aufenthalt in der alten Heimat währt nur kurz, denn eines Tages steht plötzlich Sir Lancelot auf dem Hof des Vaters und bricht dort krank und schwach zusammen. Es scheint vergiftet worden zu sein, und in diesem Fall kann nur einer helfen, nämlich Merlin selbst. So nimmt Gwyn den Schwerkranken in seine Obhut und kehrt nach Camelot zurück. Dort wird die Rückkehr des ersten Ritters mit sehr gemischten Gefühlen aufgenommen.

Denn während sich viele Ritter sehr darüber freuen, dass Lancelot nach 14 Jahren wieder in den Schoß der Ritterschaft zurückkehrt, ist Sir Kay, der nun fest an der Seite von König Arthur steht, von der Rückkehr gar nicht begeistert und will ihn auch nicht wieder in die Tafelrunde aufnehmen, fordert ihn sogar zum Zweikampf heraus. Immerhin war es Sir Kay gewesen, der einst die Gerüchte streute, Lancelot und Königin Guinerva hätten Ehebruch begangen, und damit Lancelots Weggang von Camelot herbeigeführt.

Nun aber gilt es zunächst einmal, den Vergifteten am Leben zu erhalten. Doch Merlin fehlen für das Gegenmittel die nötigen Zutaten. Die soll Gwyn gemeinsam mit seinem Freund Rowan aus einem entlegenen Teil des Reiches von einer Hexe holen, die Merlin noch einen Gefallen schuldet. Die Suche nach der Hexe wird für Gwyn eine Reise in seine eigene Vergangenheit. Nun erkennt er nach und nach, wessen Sohn er tatsächlich ist ...

Peter Schwindt ist ein wunderbarer Erzähler, der Figuren klar beschreibt und erzählende Momente schafft, die dem Leser bildlich die geschilderten Situationen, Gefühle, Ereignisse vors Auge führen. Es macht Spaß, die Fantasie in und mit seinen Büchern lebendig werden zu lassen, ihm zu folgen in spannende und teilweise recht überraschende Abenteuer, und dabei einen „Helden“ zu erleben, der gar nicht immer wirklich heldenhaft ist, sondern ein bisschen von dem hat, was jeden Menschen wie du und ich in sich trägt.

Und noch eines kommt bei der Gwydion-Reihe hinzu. Hier leben alte Legenden wieder auf, die vielleicht bei mancher Schullektüre etwas „dröge“ erzählt worden sein mögen. Schwindts Roman aber macht Lust auf mehr, macht Lust darauf, mehr von den Sagen und Legenden der Ritter der Tafelrunde zu erfahren.

geschrieben am 12.02.2007 | 521 Wörter | 2781 Zeichen

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