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Oskar und die Dame in Rosa


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Rezension von

Burcu Karakus

Oskar und die Dame in Rosa Der 10jährige Oskar hat Leukämie und weiß, dass er nur noch kurze Zeit zu leben hat. Seine Eltern sind „Feiglinge“, wie Oskar sagt. Sie gehen ihm stets aus dem Weg und meiden das Thema. Während Oskar im Krankenhaus liegt, lernt er die Dame in Rosa kennen, die nur er „Oma Rosa“ nennen darf. Oma Rosa ist eine ehemalige Catcherin und ist nun die älteste Betreuerin im Krankenhaus. Zwischen den beiden entwickelt sich eine außergewöhnliche Freundschaft. Sie sitzen, reden und denken zusammen über das Leben nach. Oma Rosa rät Oskar, sich jeden verbleibenden Tag wie zehn Jahre vorzustellen und ermutigt ihn, dem lieben Gott Briefe zu schreiben um ihm so Bericht zu erstatten. Auf wundersame Weise durchlebt Oskar ein ganzes Menschenleben: von der Pubertät, über die erste Liebe, die Eifersucht, zur Midlife-crisis und das Alter. Mal traurig, mal glücklich und manchmal enttäuscht und nachdenklich berichtet Oskar dem lieben Gott seine Erlebnisse. Schließlich, in einem gesegneten Alter von 110 Jahren und mit seinem Schicksal versöhnt, kann Oskar sein kurzes Erdendasein beenden. Das Buch „Oskar und die Dame in Rosa“ ist nach „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ und „Das Kind von Noah“ das dritte Band der Erzählungsreihe, die den Weltreligionen gewidmet ist. Unerschrocken und ohne falsche Sentimentalität behandelt Eric Emanuel Schmitt die schlimme Vorstellung -Krankheit und Tod eines Kindes-. Eine Erzählung über die Kraft der Liebe und des Lebensmuts, wunderschön und auch traurig zugleich. Nach den zwei Erzählungen (Monsieur Ibrahim & Das Kind von Noah) habe ich nicht zweimal überlegt, ob ich mir das dritte Band kaufe und ich wurde nicht enttäuscht. Ich habe geschmunzelt, nachgedacht und die eine oder andere Träne ist auch gekullert (vor allem am Ende). Was sich wie Kitsch und Schnulze anhört, ist genau das Gegenteil und wie es der „Stern“ treffend beschrieben hat, ist dieses wunderbare Buch „ein kleines Wunder zwischen zwei Buchdeckeln“. Einfach nur ein empfehlenswertes Werk von einem der besten Schriftsteller der heutigen Zeit. Schade nur, dass es lediglich 105 Seiten hat… Ich hätte gerne noch mehr von Oskars Briefen gelesen.

Der 10jährige Oskar hat Leukämie und weiß, dass er nur noch kurze Zeit zu leben hat. Seine Eltern sind „Feiglinge“, wie Oskar sagt. Sie gehen ihm stets aus dem Weg und meiden das Thema. Während Oskar im Krankenhaus liegt, lernt er die Dame in Rosa kennen, die nur er „Oma Rosa“ nennen darf. Oma Rosa ist eine ehemalige Catcherin und ist nun die älteste Betreuerin im Krankenhaus. Zwischen den beiden entwickelt sich eine außergewöhnliche Freundschaft. Sie sitzen, reden und denken zusammen über das Leben nach. Oma Rosa rät Oskar, sich jeden verbleibenden Tag wie zehn Jahre vorzustellen und ermutigt ihn, dem lieben Gott Briefe zu schreiben um ihm so Bericht zu erstatten.

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Auf wundersame Weise durchlebt Oskar ein ganzes Menschenleben: von der Pubertät, über die erste Liebe, die Eifersucht, zur Midlife-crisis und das Alter. Mal traurig, mal glücklich und manchmal enttäuscht und nachdenklich berichtet Oskar dem lieben Gott seine Erlebnisse. Schließlich, in einem gesegneten Alter von 110 Jahren und mit seinem Schicksal versöhnt, kann Oskar sein kurzes Erdendasein beenden.

Das Buch „Oskar und die Dame in Rosa“ ist nach „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ und „Das Kind von Noah“ das dritte Band der Erzählungsreihe, die den Weltreligionen gewidmet ist. Unerschrocken und ohne falsche Sentimentalität behandelt Eric Emanuel Schmitt die schlimme Vorstellung -Krankheit und Tod eines Kindes-. Eine Erzählung über die Kraft der Liebe und des Lebensmuts, wunderschön und auch traurig zugleich.

Nach den zwei Erzählungen (Monsieur Ibrahim & Das Kind von Noah) habe ich nicht zweimal überlegt, ob ich mir das dritte Band kaufe und ich wurde nicht enttäuscht. Ich habe geschmunzelt, nachgedacht und die eine oder andere Träne ist auch gekullert (vor allem am Ende). Was sich wie Kitsch und Schnulze anhört, ist genau das Gegenteil und wie es der „Stern“ treffend beschrieben hat, ist dieses wunderbare Buch „ein kleines Wunder zwischen zwei Buchdeckeln“. Einfach nur ein empfehlenswertes Werk von einem der besten Schriftsteller der heutigen Zeit. Schade nur, dass es lediglich 105 Seiten hat… Ich hätte gerne noch mehr von Oskars Briefen gelesen.

geschrieben am 02.08.2008 | 336 Wörter | 1817 Zeichen

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