
| ISBN | 3407811357 | |
| Buchreihe | Warrior Cats - Die Macht der drei | |
| Autor | Erin Hunter | |
| Verlag | Beltz | |
| Sprache | deutsch | |
| Seiten | 352 | |
| Erscheinungsjahr | 2013 | |
| Extras | - |

„Zeit der Dunkelheit“ ist der vierte Band in der dritten Staffel der „Warrior Cats“-Reihe und erschien im Mai 2013 in gebundener Form beim Beltz-Gelberg-Verlag. Die Bücherserie stammt von den vier britischen Autorinnen Kate Cary, Cherith Baldry, Victoria Holmes und Tui Sutherland, wird aber unter dem Pseudonym „Erin Hunter“ veröffentlicht. Jede Staffel der Reihe besteht aus sechs Romanen. „Lange Schatten“ und „Sonnenaufgang“ werden voraussichtlich im Juli und November 2013 erscheinen und die dritte Staffel vervollständigen.

Die Welt der Katzen steht vor dem Krieg. Die Kämpfe zwischen den Clans werden immer häufiger. Gleichzeitig versuchen Häherpfote, Distelpfote und Löwenpfote herauszufinden, was es mit der geheimnisvollen Prophezeiung auf sich hat. Liegt es am Ende an ihnen, den Kampf zu verhindern?
Insgesamt zum sechzehnten Mal entführen uns die vier Autorinnen nun in das Reich der Katzen und doch verstehen sie es wieder einmal, mich innerhalb kürzester Zeit voll und ganz in das Abenteuer hineinzuziehen. Gerade dadurch, dass man mittlerweile so viel über die Welt der Katzen weiß, wirkt diese so lebendig, dass man sich vollständig in die Geschichte hineinversetzen kann. Die Ereignisse überschlagen sich mal wieder und die Seiten fliegen nur so dahin, sodass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe. Da es sich um ein Jugendbuch handelt, umfasst der Roman auch nur knapp 350 Seiten und ist nicht wahnsinnig klein gedruckt. Trotzdem passiert es mir sonst eher selten, dass ich einen Roman wirklich an einem Tag verschlinge, obwohl ich schon deutlich über der Altersempfehlung des Verlages von zehn bis zwölf Jahren liege.
Nach dem ersten Band der „Warrior Cats“-Reihe hatte ich noch etwas gemischte Gefühle. Zwar hatte mir die Geschichte soweit ganz gut gefallen, aber sie hatte auch keinen wirklich bleibenden Eindruck hinterlassen. Trotzdem habe ich dann auch den zweiten Teil gelesen und mittlerweile bin ich bei Band sechzehn, weil ich irgendwann einfach nicht mehr aufhören konnte. Je länger man sich mit der Buchreihe auseinandersetzt und je tiefer man in die Welt der Katzen eintaucht, desto süchtiger wird man danach. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, alle paar Monate ein neues „Warrior Cats“-Buch in der Hand zu halten. Glücklicherweise scheinen die Autorinnen so schnell auch nicht aufhören zu wollen. In englischer Sprache sind schon zwei weitere Staffeln gestartet und neun Fortsetzungen veröffentlicht worden.
Fazit: Die „Warrior Cats“-Romane sind schon eindeutig für junge Leser geschrieben. Die Sprache ist einfach, was ich beim Lesen aber immer als durchaus angenehm empfinde, und das Geschehen relativ oberflächlich, also keine Bücher, über die man noch Wochen später nachdenkt. Allerdings entfalten die Romane nach kurzer Zeit ein unerschöpfliches Suchtpotenzial. Hat man sich einmal mit der Idee angefreundet, ein Buch über Katzen zu lesen, kann man gar nicht mehr genug davon bekommen. Was den Spannungsbogen angeht, gelingt es den Autorinnen, auch mich als erwachsenen Leser jedes Mal wieder ganz in die Geschichte hineinzuziehen.
geschrieben am 01.07.2013 | 463 Wörter | 2685 Zeichen
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