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SMI - Smart Magical Investigation


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Informationen zum Buch
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Rezension von

Letterschming

SMI - Smart Magical Investigation Donald Hounam wuchs in der Nähe von Oxford auf und studierte dort Geschichte und Malerei. Anschließend zog er nach Dublin, wo er Bilder malte und Filmkritiken schrieb. Danach kehrte er nach England zurück und widmete sich selbst dem Schreiben. "SMI - Smart Magical Investigations" ist sein erster Roman und erschien im Februar 2016 beim cbj-Verlag. Frank Sampson ist 15 Jahre alt, forensischer Magier und eigentlich ganz zufrieden damit, in der Akademie seinen Experimenten nachzugehen. Doch da er einer der begabtesten Absolventen der Akademie ist, bittet ihn die Polizei immer wieder um Hilfe bei ihren Ermittlungen. Bei seinem neuesten Fall soll er den Mord am Bischof von Oxford aufklären, doch da dessen Kopf verschwunden ist, lässt sich die Identität des Opfers gar nicht genau bestimmen. Zur Seite steht ihm dabei die junge Ermittlerin Marvo, welche ihm die Zusammenarbeit alles andere als leicht macht. Schon bald ahnt das ungleiche Team, dass wesentlich mehr hinter dem Mord steckt, als alle gedacht haben. Mit immerhin knapp 450 Seiten, aber einer relativ großen Druckschrift richtet sich das Buch scheinbar an ein jüngeres Publikum, geht aber keineswegs als Kinderbuch durch. Das deckt sich auch mit dem Inhalt. So würde ich den Roman einer Leserschaft von 11 bis 18 Jahren empfehlen. Das unheimlichste, nämlich der abgetrennte Kopf des Bischofs, wird ja durch den Klappentext schon vorweggenommen. Ansonsten ist die Geschichte eher abenteuerlich und auch lustig als gruselig oder blutrünstig. Der typische Krimi, welcher sich ja eher an ein erwachsenes Publikum richtet, und die Fantasy-Geschichte sind hier zu einem stimmigen Gesamtwerk verbunden worden. Der Autor wartet mit vielen kreativen Details auf, ohne die typischen Eigenschaften der Genres zu vernachlässigen. Es gibt einen zunächst relativ harmlos erscheinenden Mordfall, hinter dem dann noch wesentlich mehr steckt; es gibt ein ungleiches Ermittlerduo, das sich meistens gegenseitig auf die Nerven geht, aber eigentlich sehr gut zusammenarbeitet, und so weiter. Der erwachsene Leser, der schon viel mit dem Genre zu tun hatte, mag hier vielleicht etwas gelangweilt sein, doch junge Leser werden sehr schön an das Genre und seine Konventionen herangeführt. Den Einstieg hätte ich mir etwas zügiger gewünscht. So weiß man durch den Klappentext ja schon relativ viel und die ersten vierzig bis fünfzig Seiten sind nicht besonders überraschend. Danach gehen aber die Ermittlungen richtig los und man kann unvoreingenommen miträtseln. Fazit: Ein sehr schönes Jugendbuch, dass durchaus den Eindruck erweckt, als könnte hier eine neue Reihe entstehen. Eine gelungene Kombination aus Krimi und Fantasy-Roman, die es so noch nicht gegeben hat. Mehr davon.

Donald Hounam wuchs in der Nähe von Oxford auf und studierte dort Geschichte und Malerei. Anschließend zog er nach Dublin, wo er Bilder malte und Filmkritiken schrieb. Danach kehrte er nach England zurück und widmete sich selbst dem Schreiben. "SMI - Smart Magical Investigations" ist sein erster Roman und erschien im Februar 2016 beim cbj-Verlag.

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Buchtitel
2
06.06.2016
4
06.06.2016

Frank Sampson ist 15 Jahre alt, forensischer Magier und eigentlich ganz zufrieden damit, in der Akademie seinen Experimenten nachzugehen. Doch da er einer der begabtesten Absolventen der Akademie ist, bittet ihn die Polizei immer wieder um Hilfe bei ihren Ermittlungen. Bei seinem neuesten Fall soll er den Mord am Bischof von Oxford aufklären, doch da dessen Kopf verschwunden ist, lässt sich die Identität des Opfers gar nicht genau bestimmen. Zur Seite steht ihm dabei die junge Ermittlerin Marvo, welche ihm die Zusammenarbeit alles andere als leicht macht. Schon bald ahnt das ungleiche Team, dass wesentlich mehr hinter dem Mord steckt, als alle gedacht haben.

Mit immerhin knapp 450 Seiten, aber einer relativ großen Druckschrift richtet sich das Buch scheinbar an ein jüngeres Publikum, geht aber keineswegs als Kinderbuch durch. Das deckt sich auch mit dem Inhalt. So würde ich den Roman einer Leserschaft von 11 bis 18 Jahren empfehlen. Das unheimlichste, nämlich der abgetrennte Kopf des Bischofs, wird ja durch den Klappentext schon vorweggenommen. Ansonsten ist die Geschichte eher abenteuerlich und auch lustig als gruselig oder blutrünstig.

Der typische Krimi, welcher sich ja eher an ein erwachsenes Publikum richtet, und die Fantasy-Geschichte sind hier zu einem stimmigen Gesamtwerk verbunden worden. Der Autor wartet mit vielen kreativen Details auf, ohne die typischen Eigenschaften der Genres zu vernachlässigen. Es gibt einen zunächst relativ harmlos erscheinenden Mordfall, hinter dem dann noch wesentlich mehr steckt; es gibt ein ungleiches Ermittlerduo, das sich meistens gegenseitig auf die Nerven geht, aber eigentlich sehr gut zusammenarbeitet, und so weiter. Der erwachsene Leser, der schon viel mit dem Genre zu tun hatte, mag hier vielleicht etwas gelangweilt sein, doch junge Leser werden sehr schön an das Genre und seine Konventionen herangeführt.

Den Einstieg hätte ich mir etwas zügiger gewünscht. So weiß man durch den Klappentext ja schon relativ viel und die ersten vierzig bis fünfzig Seiten sind nicht besonders überraschend. Danach gehen aber die Ermittlungen richtig los und man kann unvoreingenommen miträtseln.

Fazit: Ein sehr schönes Jugendbuch, dass durchaus den Eindruck erweckt, als könnte hier eine neue Reihe entstehen. Eine gelungene Kombination aus Krimi und Fantasy-Roman, die es so noch nicht gegeben hat. Mehr davon.

geschrieben am 06.06.2016 | 411 Wörter | 2310 Zeichen

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