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Vaterland ist abgebrannt


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Rezension von

Eve Marunde

Vaterland ist abgebrannt Michael Schweßinger wagte, wovon andere nur träumen: Einfach raus, das alte Leben hinter sich lassen und ab ins Ausland. In „Vaterland ist abgebrannt. Geschichten aus der Fremde“ erzählt er, gerade wieder nach Deutschland zurückgekehrt, von Erlebnissen aus seiner Zeit in Afrika und Irland. Verklärte Auswanderer-Romantik findet man in diesem Buch allerdings nicht. Schweßinger gewährt ungewöhnlich persönliche Einblicke, teilt uneingeschränkt Enttäuschungen, Glücksgefühle und Erstaunen. Beim Lesen taucht man vollkommen in sein Leben im Ausland ein, lacht bei Anekdoten über irische Kauzigkeit und kommt bei Poetik über Einsamkeit ins Nachdenken. Neben ihm blickt man in afrikanische Gewehrläufe, unterhält sich im dunklen Cottage mit Mellvilles Bartleby, zuckelt auf dem Beifahrersitz seines alten Toyota Starlets durch die menschenleeren Landschaften Irlands und entspannt in einem gemütlichen Pub vorm Feuer. Bis man das Buch schließlich beiseitelegt und wieder in der Gegenwart ankommt. Ein beeindruckend ehrliches Résumé seiner Flucht in die Fremde.

Michael Schweßinger wagte, wovon andere nur träumen: Einfach raus, das alte Leben hinter sich lassen und ab ins Ausland. In „Vaterland ist abgebrannt. Geschichten aus der Fremde“ erzählt er, gerade wieder nach Deutschland zurückgekehrt, von Erlebnissen aus seiner Zeit in Afrika und Irland. Verklärte Auswanderer-Romantik findet man in diesem Buch allerdings nicht.

weitere Rezensionen von Eve Marunde

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rezensiert seit
Buchtitel
2
22.10.2013

Schweßinger gewährt ungewöhnlich persönliche Einblicke, teilt uneingeschränkt Enttäuschungen, Glücksgefühle und Erstaunen. Beim Lesen taucht man vollkommen in sein Leben im Ausland ein, lacht bei Anekdoten über irische Kauzigkeit und kommt bei Poetik über Einsamkeit ins Nachdenken. Neben ihm blickt man in afrikanische Gewehrläufe, unterhält sich im dunklen Cottage mit Mellvilles Bartleby, zuckelt auf dem Beifahrersitz seines alten Toyota Starlets durch die menschenleeren Landschaften Irlands und entspannt in einem gemütlichen Pub vorm Feuer. Bis man das Buch schließlich beiseitelegt und wieder in der Gegenwart ankommt.

Ein beeindruckend ehrliches Résumé seiner Flucht in die Fremde.

geschrieben am 07.11.2013 | 145 Wörter | 912 Zeichen

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