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Die Känguruoffenbarung


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Rezension von

Anna Kneisel

Die Känguruoffenbarung Marc-Uwe Kling und sein Känguru sind zurück! Nach der Abschiebung des Kängurus ist es etwas einsam für den Erzähler, pardon, den Chronisten in seiner Wohnung geworden. So einsam, dass er sogar mal mit dem Pinguin, dem Erzfeind des Kängurus, ein angeregtes Gespräch zu führen versucht. Zum Glück lässt sich das Känguru von solchen Lappalien wie Abschiebung nicht beeindrucken und stellt alsbald das Leben Marc-Uwes wieder gründlich auf den Kopf. In wechselnd absurder Verkleidung entgeht es der Polizei, verübt gemeinsam mit seinen Anhängern jede Menge Anti-Terror-Anschläge und verfolgt verbissen aber niemals geradlinig den plötzlich abgetauchten Pinguin bei diversen öffentlichen Veranstaltungen und großen Firmen, um dessen Weltverschlechterungsplan zu durchkreuzen. Hilfe erhalten die beiden durch das inzwischen auf den ganzen Globus ausgeweitete "Asoziale Netzwerk"des Kängurus, zu dem wie zu erwarten extrem skurrile Gestalten gehören. Insgesamt ist Band drei der Känguru-Bände sehr stark geprägt von Fantasy-Zügen und intertextuellen Anspielungen auf Klassiker der Weltliteratur. Es macht Spaß, diese zu entdecken und die falsch zugeordneten Zitate sind nach wie vor unterhaltsam – wenn auch nichts Neues. Schon die Vorrede ist eine einzige Anspielung und kommt dem Leser seltsam bekannt vor. Gegliedert ist die Offenbarung in zwei Bücher und hat einen umfangreichen Anhang mit verschiedenen, auf den Buchinhalt bezogenen Anti-Terror-Anschlägen, von denen der letzte ein interessantes Finale darstellt. Zugegeben, streckenweise gleitet die Geschichte schon sehr ins Zusammenhanglose ab und ist dann schwer nachzuvollziehen. Das Sprachlevel, die Vielzahl an originellen Ideen und der Witz des Erzählten machen das aber mehr als wett und irgendwie kriegt die Story dann doch noch die Kurve zu einem unterhaltsamen Abschluss. Es wäre nicht fair, die drei Bände direkt und wertend zu vergleichen, da sie unterschiedliche Schwerpunkte setzen und somit natürlich verschiedene Stärken haben – auch wenn Aspekte wie die bewusst falsch zugeordneten Zitate in Band drei eine Wiederauflage erfahren. Abschließend bleibt daher zu sagen: Selbstironisch und –referentiell und urkomisch wie man es von Marc-Uwe Kling gewöhnt ist. Lesen!

Marc-Uwe Kling und sein Känguru sind zurück! Nach der Abschiebung des Kängurus ist es etwas einsam für den Erzähler, pardon, den Chronisten in seiner Wohnung geworden. So einsam, dass er sogar mal mit dem Pinguin, dem Erzfeind des Kängurus, ein angeregtes Gespräch zu führen versucht. Zum Glück lässt sich das Känguru von solchen Lappalien wie Abschiebung nicht beeindrucken und stellt alsbald das Leben Marc-Uwes wieder gründlich auf den Kopf. In wechselnd absurder Verkleidung entgeht es der Polizei, verübt gemeinsam mit seinen Anhängern jede Menge Anti-Terror-Anschläge und verfolgt verbissen aber niemals geradlinig den plötzlich abgetauchten Pinguin bei diversen öffentlichen Veranstaltungen und großen Firmen, um dessen Weltverschlechterungsplan zu durchkreuzen. Hilfe erhalten die beiden durch das inzwischen auf den ganzen Globus ausgeweitete "Asoziale Netzwerk"des Kängurus, zu dem wie zu erwarten extrem skurrile Gestalten gehören.

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Insgesamt ist Band drei der Känguru-Bände sehr stark geprägt von Fantasy-Zügen und intertextuellen Anspielungen auf Klassiker der Weltliteratur. Es macht Spaß, diese zu entdecken und die falsch zugeordneten Zitate sind nach wie vor unterhaltsam – wenn auch nichts Neues. Schon die Vorrede ist eine einzige Anspielung und kommt dem Leser seltsam bekannt vor. Gegliedert ist die Offenbarung in zwei Bücher und hat einen umfangreichen Anhang mit verschiedenen, auf den Buchinhalt bezogenen Anti-Terror-Anschlägen, von denen der letzte ein interessantes Finale darstellt.

Zugegeben, streckenweise gleitet die Geschichte schon sehr ins Zusammenhanglose ab und ist dann schwer nachzuvollziehen. Das Sprachlevel, die Vielzahl an originellen Ideen und der Witz des Erzählten machen das aber mehr als wett und irgendwie kriegt die Story dann doch noch die Kurve zu einem unterhaltsamen Abschluss.

Es wäre nicht fair, die drei Bände direkt und wertend zu vergleichen, da sie unterschiedliche Schwerpunkte setzen und somit natürlich verschiedene Stärken haben – auch wenn Aspekte wie die bewusst falsch zugeordneten Zitate in Band drei eine Wiederauflage erfahren.

Abschließend bleibt daher zu sagen:

Selbstironisch und –referentiell und urkomisch wie man es von Marc-Uwe Kling gewöhnt ist. Lesen!

geschrieben am 09.04.2014 | 316 Wörter | 1914 Zeichen

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