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Viele Köche verbessern den Brei


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Informationen zum Buch
  ISBN
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  Extras

Rezension von

Magdalena Kneisel

Viele Köche verbessern den Brei An dem Buch überzeugt hat mich vor allem der Hintergrund der Entstehung: Das gemeinsame Erarbeiten einer interreligiösen und interkulturellen kulinarischen Rundreise gemeinsam mit Schülern aus unterschiedlichen Herkunftsländern. Neben den 14 Rezepten, die in die Kategorien „christliche Rezepte – an die jüdische Küche angelehnte Rezepte – muslimische Rezepte – weitere Rezepte“ angelehnt sind, bietet das Buch auch eine kleine Biographie der beteiligten SchülerInnen und Schüler. Nicht nur Platz für Zutaten, Vorgangsbeschreibung und Bebilderung der Gerichte auch eine kleine Einführung in das kulinarische Hintergrundwissen des Gerichts, der Kochweisen oder andere lustige Entstehungsgeschichten ist bei jedem einzelnen Rezept gegeben. Neben bewährten und vielleicht schon bekannten Küchenschlagern wie Thüringer Klöße mit Rotkraut oder Falafel wartet das Buch auch mit Gerichten wie „Alloco“ aus der Elfenbeinküste oder „Chicken pulao“ aus Afghanistan oder dem Sparfriedhof aus Deutschland auf. Der Schwierigkeitsgrad der Rezepte reicht von einfach und leicht selbst zu machen bis hin zu schon etwas ausgefeilter. Auch die Menge der Zutaten unterscheidet sich sehr von Gericht zu Gericht. Sehr positiv ist zu bemerkten, dass bei fast jedem Rezept kleine Tipps wie Rezeptabwandlungen oder kleine Hilfen zum Einkauf angeben sind. Die Mengenangaben hingegen fallen sehr unterschiedlich aus – so sind Gerichte von vier bis zehn Personen angegeben. Als Einzelperson muss man also entweder rechnen oder einfrieren oder Freunde zum Kochen einladen, wenn man nicht unbedingt vier Tage hintereinander das gleiche Gericht essen will. Trotz der wundervollen Idee, den vielen kleinen Details und dem liebevoll erarbeiteten Inhalt spricht mich das Buch leider rein optisch eher wenig an. Zwar sind die Beschreibungen der Gerichte gleich und damit auch übersichtlich aufgebaut, aber der kursiv abgedruckte Fließtext der Vorgangsbeschreibung wirkt etwas eintönig. Trotz deren Verständlichkeit ist er nicht zum schnellen Nachkochen für Menschen, die nicht erst den ganzen Text lesen wollen geeignet, da hin und wieder doch nachgedacht werden muss, was genau gemeint ist. Vielmehr ist es sinnvoll, sich erst das ganze Rezept durchzulesen statt gleich nach dem Aussuchen des Gerichts in die Vollen zu starten. Kochen braucht Zeit, diese Rezepte ebenso. Beim gemeinsamen Kochen mit Freunden, Bekannten oder Familie wird das Zubereiten der Nahrung nicht nur zur Pflicht, sondern zum gemeinsamen Vergnügen. Die erheiternden Hintergrundgeschichte können dabei manche Wartezeit verkürzen. Trotz des vielleicht nicht optisch ansprechenden Äußeren eine kleine Meisterleistung, die SchülerInnen von Nordeck mit viel Liebe und Engagement vollbracht haben. Vor dem Kaufen lohnt sich auf alle Fälle das Hineinblättern in das Buch und wenn nicht allzu viele Rezepte bereits in ähnlicher Weise bekannt sind, eignet sich das Buch auch mit den passenden Zutaten als nettes Geschenk für eine Einweihungsfeier und als Kochimpuls für Freunde – die allerdings keine Vegetarier oder Veganer sein dürfen.

An dem Buch überzeugt hat mich vor allem der Hintergrund der Entstehung: Das gemeinsame Erarbeiten einer interreligiösen und interkulturellen kulinarischen Rundreise gemeinsam mit Schülern aus unterschiedlichen Herkunftsländern.

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Neben den 14 Rezepten, die in die Kategorien „christliche Rezepte – an die jüdische Küche angelehnte Rezepte – muslimische Rezepte – weitere Rezepte“ angelehnt sind, bietet das Buch auch eine kleine Biographie der beteiligten SchülerInnen und Schüler. Nicht nur Platz für Zutaten, Vorgangsbeschreibung und Bebilderung der Gerichte auch eine kleine Einführung in das kulinarische Hintergrundwissen des Gerichts, der Kochweisen oder andere lustige Entstehungsgeschichten ist bei jedem einzelnen Rezept gegeben.

Neben bewährten und vielleicht schon bekannten Küchenschlagern wie Thüringer Klöße mit Rotkraut oder Falafel wartet das Buch auch mit Gerichten wie „Alloco“ aus der Elfenbeinküste oder „Chicken pulao“ aus Afghanistan oder dem Sparfriedhof aus Deutschland auf.

Der Schwierigkeitsgrad der Rezepte reicht von einfach und leicht selbst zu machen bis hin zu schon etwas ausgefeilter. Auch die Menge der Zutaten unterscheidet sich sehr von Gericht zu Gericht.

Sehr positiv ist zu bemerkten, dass bei fast jedem Rezept kleine Tipps wie Rezeptabwandlungen oder kleine Hilfen zum Einkauf angeben sind.

Die Mengenangaben hingegen fallen sehr unterschiedlich aus – so sind Gerichte von vier bis zehn Personen angegeben. Als Einzelperson muss man also entweder rechnen oder einfrieren oder Freunde zum Kochen einladen, wenn man nicht unbedingt vier Tage hintereinander das gleiche Gericht essen will.

Trotz der wundervollen Idee, den vielen kleinen Details und dem liebevoll erarbeiteten Inhalt spricht mich das Buch leider rein optisch eher wenig an. Zwar sind die Beschreibungen der Gerichte gleich und damit auch übersichtlich aufgebaut, aber der kursiv abgedruckte Fließtext der Vorgangsbeschreibung wirkt etwas eintönig. Trotz deren Verständlichkeit ist er nicht zum schnellen Nachkochen für Menschen, die nicht erst den ganzen Text lesen wollen geeignet, da hin und wieder doch nachgedacht werden muss, was genau gemeint ist. Vielmehr ist es sinnvoll, sich erst das ganze Rezept durchzulesen statt gleich nach dem Aussuchen des Gerichts in die Vollen zu starten.

Kochen braucht Zeit, diese Rezepte ebenso. Beim gemeinsamen Kochen mit Freunden, Bekannten oder Familie wird das Zubereiten der Nahrung nicht nur zur Pflicht, sondern zum gemeinsamen Vergnügen. Die erheiternden Hintergrundgeschichte können dabei manche Wartezeit verkürzen. Trotz des vielleicht nicht optisch ansprechenden Äußeren eine kleine Meisterleistung, die SchülerInnen von Nordeck mit viel Liebe und Engagement vollbracht haben. Vor dem Kaufen lohnt sich auf alle Fälle das Hineinblättern in das Buch und wenn nicht allzu viele Rezepte bereits in ähnlicher Weise bekannt sind, eignet sich das Buch auch mit den passenden Zutaten als nettes Geschenk für eine Einweihungsfeier und als Kochimpuls für Freunde – die allerdings keine Vegetarier oder Veganer sein dürfen.

geschrieben am 23.09.2014 | 435 Wörter | 2634 Zeichen

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