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Ever After High, Bd. 3: Ein wundersamer Tag


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Rezension von

Magdalena Kneisel

Ein wundersamer Tag Ein neues Abenteuer an der Ever-After-High: Der Jabberwocky aus dem Wunderland treibt sein Unwesen im Märchenland: Weil er im letzten Märchenband aus seinem Schlaf gerissen wurde und die Länder rund um Ever-After-High so gar nicht wunderlich sind, beschließt er kurzerhand sich sein eigenes Wunderland zu schaffen. Heldinnen in diesem Buch sind Maddie Hatter, Lizzie Hearts – Tochter der Herzkönigin – und Ceddar Wood, Erbin von Pinocchio, deren Aufgabe es ist, die Schule und alle Freundinnen und Freunde vor dem Ungeheuer zu retten. „Ein wundersamer Tag“ knüpft nahtlos an seinen Vorgänger-Roman an. Zwar kann man die Handlung auch sehr gut ohne Kenntnisse von „Eine fabelhafte Freundin“ verstehen – ausreichend Rückblenden und Berichte über Vergangenes sind im Roman eingestreut – aber hilfreich für die kleinen Nebenfiguren und die Schicksale der einzelnen Aktanten. Besonders gut hat mir Maddies Interaktion mit dem Erzähler gefallen und auch ihre neue Aufgabe meistert sie bravourös. Die so eingestreuten Einschübe über Erzähltechniken können gerade jüngeren Lesern auf eine niederschwellige Art und Weise Wissen und Lust am Schreiben von Geschichten vermitteln Gestört hat mich dieses Mal das sehr langwierige Vorgeplänkel. Mehr als die Hälfte des Buches nehmen die alltäglichen Sorgen rund um das eigene Happy-End und das eigene Schicksal von Royals und Rebels ein. Leider kommt dadurch die eigentliche Bedrohung zu kurz. Und obwohl ich weiß, dass es ein Kinderbuch ist und sich als solches mit dem Wissen um Märchenfiguren sehr gut liest, läuft für mich der Spannungsbogen zu glatt. Kaum eine wirklich gelungene Überraschung wird im Buch deutlich. Ich persönlich würde mir entweder eine knackige Geschichte mit Spannung wünschen oder aber eine nette und kurzweilige Episode über das Leben und den Schulalltag im Märchenland freuen. Insgesamt lässt sich sagen, dass immer mehr Schülerinnen und Schüler an der Ever-After-High erkennen, dass das Schicksal sich nicht nur in „gut“ und „böse“ einteilen lässt. Vielmehr reift der Gedanke des eigenen Glückes Schmied zu sein gerade bei immer mehr Bösewichten und Nebenfiguren. Ich bin gespannt, ob es in den zukünftigen Büchern der „Ever-After-High“Reihe wieder mehr unvorhergesehene Wendungen gibt.

Ein neues Abenteuer an der Ever-After-High: Der Jabberwocky aus dem Wunderland treibt sein Unwesen im Märchenland: Weil er im letzten Märchenband aus seinem Schlaf gerissen wurde und die Länder rund um Ever-After-High so gar nicht wunderlich sind, beschließt er kurzerhand sich sein eigenes Wunderland zu schaffen.

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Heldinnen in diesem Buch sind Maddie Hatter, Lizzie Hearts – Tochter der Herzkönigin – und Ceddar Wood, Erbin von Pinocchio, deren Aufgabe es ist, die Schule und alle Freundinnen und Freunde vor dem Ungeheuer zu retten.

„Ein wundersamer Tag“ knüpft nahtlos an seinen Vorgänger-Roman an. Zwar kann man die Handlung auch sehr gut ohne Kenntnisse von „Eine fabelhafte Freundin“ verstehen – ausreichend Rückblenden und Berichte über Vergangenes sind im Roman eingestreut – aber hilfreich für die kleinen Nebenfiguren und die Schicksale der einzelnen Aktanten.

Besonders gut hat mir Maddies Interaktion mit dem Erzähler gefallen und auch ihre neue Aufgabe meistert sie bravourös. Die so eingestreuten Einschübe über Erzähltechniken können gerade jüngeren Lesern auf eine niederschwellige Art und Weise Wissen und Lust am Schreiben von Geschichten vermitteln

Gestört hat mich dieses Mal das sehr langwierige Vorgeplänkel. Mehr als die Hälfte des Buches nehmen die alltäglichen Sorgen rund um das eigene Happy-End und das eigene Schicksal von Royals und Rebels ein. Leider kommt dadurch die eigentliche Bedrohung zu kurz. Und obwohl ich weiß, dass es ein Kinderbuch ist und sich als solches mit dem Wissen um Märchenfiguren sehr gut liest, läuft für mich der Spannungsbogen zu glatt. Kaum eine wirklich gelungene Überraschung wird im Buch deutlich. Ich persönlich würde mir entweder eine knackige Geschichte mit Spannung wünschen oder aber eine nette und kurzweilige Episode über das Leben und den Schulalltag im Märchenland freuen.

Insgesamt lässt sich sagen, dass immer mehr Schülerinnen und Schüler an der Ever-After-High erkennen, dass das Schicksal sich nicht nur in „gut“ und „böse“ einteilen lässt. Vielmehr reift der Gedanke des eigenen Glückes Schmied zu sein gerade bei immer mehr Bösewichten und Nebenfiguren. Ich bin gespannt, ob es in den zukünftigen Büchern der „Ever-After-High“Reihe wieder mehr unvorhergesehene Wendungen gibt.

geschrieben am 06.07.2015 | 336 Wörter | 1916 Zeichen

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