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Wildlife Fotografien des Jahres - Portfolio 25


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Rezension von

Dr. Benjamin Krenberger

Wildlife Fotografien des Jahres - Portfolio 25 Die Bildbände zum Wildlife Photographer of the year erscheinen jährlich, sowohl auf deutsch als auch auf englisch. Vergeben werden neben dem Titel selbst weitere Auszeichnungen, Sonderpreise und lobende Erwähnungen, dies in einer Vielzahl von Kategorien. Ausgeschrieben wird der Wettbewerb vom BBC Wildlife Magazine und dem Natural History Museum in London. Nunmehr ist die 25. Ausgabe der Portfolios erschienen und auch die diesmal eingesandten (über 42000) und ausgewählten (100) Bilder sind wieder opulent, schwärmerisch, überzeugend, dramatisch und pointiert. Die jeweiligen informativen Begleittexte stellen die Fotografie in den passenden Kontext und technisch Interessierte erhalten die notwendigen Einstellungen und Rahmenbedingungen zu jedem Bild mitgeteilt. Die Teilnehmer sind beileibe nicht nur Profifotografen, sondern auch Amateure haben reelle Gewinnchancen und steuern manche beeindruckende Arbeit bei, gerade auch Neueinsteiger und junge Talente. Die verschiedenen Prämierungen werden in Rubriken unterteilt, z.B. Verhalten - Säugetiere, Unberührte Landschaften, Aus der Luft, Unterwasserwelten (großartig das Quallentreiben, S. 93) oder Natur im Detail. Auf diese Weise werden sowohl Spartenfotografen ausreichend gewürdigt, aber auch die Vielfalt der Motive und Themen erfasst. Neben dem Naturfotograf des Jahres wird auch der Naturfotojournalist des Jahres präsentiert, einmal mit Einzelfoto, einmal mit Story. Und auch der Nachwuchs erhält unter der Rubrik "Junger Naturfotograf des Jahres" eine Auszeichnungsmöglichkeit (grandios der Flug der Roten Sichler, S. 151) - sicherlich jedes Jahr ein Ansporn für den bisher nur im Verborgenen tätigen Hobbyfotograf, sich fortzuentwickeln. Gerade wenn man technische Meisterleistungen wie „Das große Erwachen“ (S. 32) betrachtet, weckt dies Bewunderung, aber zugleich auch Ehrgeiz. Man bekommt als Leser bzw. Betrachter auf diese Weise nicht nur eine beeindruckende Zusammenstellung lebendiger und ästhetischer Fotografie, die unterhält, erstaunt und wachrüttelt, und damit nicht nur einmal, sondern immer wieder betrachtet werden kann. Sondern darüber hinaus sind die Bildbände auch ideale (Weihnachts-)Geschenke für jung und alt. Manche Themen wiederholen sich natürlich in den Jahren, früher etwa die japanischen Makaken in den heißen Quellen oder diesmal die Jagdszene zwischen Leopard und Gazelle, aber das tut der Qualität und den Motiven keinen Abbruch. Die aufwändige Aufmachung ist jeden Euro des meiner Ansicht nach weiterhin recht günstigen Anschaffungspreises wert. Neben den preisgekrönten Bildern möchte ich noch einige Aufnahmen erwähnen, die ich für besonders gelungen erachte. Dies sind etwa die Bilder der schlafenden Bartrobbe (S. 17), der von unter Wasser aus fotografierte Seeadler (S. 21), den Flug übers Eis (S. 33) oder die Einsamkeit des Spießbocks (S. 58). Das Fazit lautet deshalb: uneingeschränkt empfehlenswert!

Die Bildbände zum Wildlife Photographer of the year erscheinen jährlich, sowohl auf deutsch als auch auf englisch. Vergeben werden neben dem Titel selbst weitere Auszeichnungen, Sonderpreise und lobende Erwähnungen, dies in einer Vielzahl von Kategorien. Ausgeschrieben wird der Wettbewerb vom BBC Wildlife Magazine und dem Natural History Museum in London. Nunmehr ist die 25. Ausgabe der Portfolios erschienen und auch die diesmal eingesandten (über 42000) und ausgewählten (100) Bilder sind wieder opulent, schwärmerisch, überzeugend, dramatisch und pointiert. Die jeweiligen informativen Begleittexte stellen die Fotografie in den passenden Kontext und technisch Interessierte erhalten die notwendigen Einstellungen und Rahmenbedingungen zu jedem Bild mitgeteilt.

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Die Teilnehmer sind beileibe nicht nur Profifotografen, sondern auch Amateure haben reelle Gewinnchancen und steuern manche beeindruckende Arbeit bei, gerade auch Neueinsteiger und junge Talente.

Die verschiedenen Prämierungen werden in Rubriken unterteilt, z.B. Verhalten - Säugetiere, Unberührte Landschaften, Aus der Luft, Unterwasserwelten (großartig das Quallentreiben, S. 93) oder Natur im Detail. Auf diese Weise werden sowohl Spartenfotografen ausreichend gewürdigt, aber auch die Vielfalt der Motive und Themen erfasst.

Neben dem Naturfotograf des Jahres wird auch der Naturfotojournalist des Jahres präsentiert, einmal mit Einzelfoto, einmal mit Story. Und auch der Nachwuchs erhält unter der Rubrik "Junger Naturfotograf des Jahres" eine Auszeichnungsmöglichkeit (grandios der Flug der Roten Sichler, S. 151) - sicherlich jedes Jahr ein Ansporn für den bisher nur im Verborgenen tätigen Hobbyfotograf, sich fortzuentwickeln. Gerade wenn man technische Meisterleistungen wie „Das große Erwachen“ (S. 32) betrachtet, weckt dies Bewunderung, aber zugleich auch Ehrgeiz.

Man bekommt als Leser bzw. Betrachter auf diese Weise nicht nur eine beeindruckende Zusammenstellung lebendiger und ästhetischer Fotografie, die unterhält, erstaunt und wachrüttelt, und damit nicht nur einmal, sondern immer wieder betrachtet werden kann. Sondern darüber hinaus sind die Bildbände auch ideale (Weihnachts-)Geschenke für jung und alt. Manche Themen wiederholen sich natürlich in den Jahren, früher etwa die japanischen Makaken in den heißen Quellen oder diesmal die Jagdszene zwischen Leopard und Gazelle, aber das tut der Qualität und den Motiven keinen Abbruch. Die aufwändige Aufmachung ist jeden Euro des meiner Ansicht nach weiterhin recht günstigen Anschaffungspreises wert.

Neben den preisgekrönten Bildern möchte ich noch einige Aufnahmen erwähnen, die ich für besonders gelungen erachte. Dies sind etwa die Bilder der schlafenden Bartrobbe (S. 17), der von unter Wasser aus fotografierte Seeadler (S. 21), den Flug übers Eis (S. 33) oder die Einsamkeit des Spießbocks (S. 58).

Das Fazit lautet deshalb: uneingeschränkt empfehlenswert!

geschrieben am 17.10.2015 | 393 Wörter | 2510 Zeichen

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