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Wonder Woman: Die Götter von Gotham


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Rezension von

Thomas Stumpf

Wonder Woman: Die Götter von Gotham Rechtzeitig zum Kinostart von „Wonder Woman“ erscheint mit „Götter von Gotham“ zum ersten Mal die Miniserie der US-Ausgaben Nr. 164-167 aus der Feder von J.M. DeMatteis und mit Zeichnungen von Phil Jimenez in einem Sammelband als abgeschlossene Story. Kurz zum etwas verwirrenden Inhalt: Der Kriegsgott Ares, Erzfeind der Amazonengöttin, will einmal mehr die Welt unterwerfen. Zu diesem Zweck heckt er einen doppelbödigen Plan aus: er schickt seine Kinder Deimos, Phobos und Eris (Schrecken, Furcht und Zwietracht) auf die Erde, genauer: nach Gotham, wo sie in die Körper von Joker, Scarecrow und Poison Ivy fahren, wodurch diese Erzfeinde Batmans wiederum göttliche Macht erhalten. Wonder Woman macht sich auf die Jagd, doch über die Stadt wacht bekanntlich ein anderer. Der furchtlose Batman heißt sie nicht willkommen – wie üblich braucht er niemanden, um in seiner Stadt für Ordnung zu sorgen. Doch das infernalische Trio macht Batman schwer zu schaffen, und als sie schließlich Ares‘ Ankunft auf der Erde ermöglichen, müssen sich Batman und Wonder Woman doch zusammenraufen. Gelungen ist vor allem der Zwiespalt zwischen den mächtigen Göttern und den Superschurken, die sie als Wirtskörper benutzen. Immer wieder blitzen die wahren Persönlichkeiten von Scarecrow, Poison Ivy und dem Joker auf, was den Göttern das Spiel erschwert. Vor allem der völlig durchgeknallte Joker erweist sich als so wahnsinnig, dass Deimos an ihm verzweifelt und am Ende scheitert. Die Handlung ist nicht ganz einfach zu durchschauen, es ist ein kruder, irrer Mix aus griechischer Mythologie, Fantasy und klassischen Superheldenthemen. Nightwing, Robin, Huntress und Oracle treten ebenfalls auf, zudem auch Wonder Girl und Artemis und noch einige andere. Es ist also ein wilder, fast unübersichtlicher Haufen an handelndem Personal vorhanden. Die Hauptfiguren werden dankenswerterweise in der Einleitung ganz klassisch als dramatis personae vorgestellt. Die Originalausgabe hat jetzt schon einige Jahre auf dem Buckel und das merkt man auch. Der Comic atmet optisch genau das Flair der Endneunziger/2000er. Vor allem würde man das heute nicht mehr so colorieren, aber es ist knallig und bunt, die Seiten sind vollgepackt bis unter die Hutschnur, mit abwechselnden Panels in teils ungewöhnlicher Anordnung. Auch das Lettering ist sehr gelungen. Der Comic ist für einen Output dieser Art ungewohnt textlastig und vollgestopft mit Namen und Begriffen aus der griechischen Mythologie. Wenn man hier nicht so trittsicher ist, wird es das reinste Detektivspiel, das alles nachzuschlagen und in Beziehung zu setzen – wenn man Lust dazu hat. Der Anreiz wird jedenfalls gesetzt. Tolles Cover für ein buntes Spektakel.

Rechtzeitig zum Kinostart von „Wonder Woman“ erscheint mit „Götter von Gotham“ zum ersten Mal die Miniserie der US-Ausgaben Nr. 164-167 aus der Feder von J.M. DeMatteis und mit Zeichnungen von Phil Jimenez in einem Sammelband als abgeschlossene Story.

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Kurz zum etwas verwirrenden Inhalt: Der Kriegsgott Ares, Erzfeind der Amazonengöttin, will einmal mehr die Welt unterwerfen. Zu diesem Zweck heckt er einen doppelbödigen Plan aus: er schickt seine Kinder Deimos, Phobos und Eris (Schrecken, Furcht und Zwietracht) auf die Erde, genauer: nach Gotham, wo sie in die Körper von Joker, Scarecrow und Poison Ivy fahren, wodurch diese Erzfeinde Batmans wiederum göttliche Macht erhalten. Wonder Woman macht sich auf die Jagd, doch über die Stadt wacht bekanntlich ein anderer. Der furchtlose Batman heißt sie nicht willkommen – wie üblich braucht er niemanden, um in seiner Stadt für Ordnung zu sorgen. Doch das infernalische Trio macht Batman schwer zu schaffen, und als sie schließlich Ares‘ Ankunft auf der Erde ermöglichen, müssen sich Batman und Wonder Woman doch zusammenraufen. Gelungen ist vor allem der Zwiespalt zwischen den mächtigen Göttern und den Superschurken, die sie als Wirtskörper benutzen. Immer wieder blitzen die wahren Persönlichkeiten von Scarecrow, Poison Ivy und dem Joker auf, was den Göttern das Spiel erschwert. Vor allem der völlig durchgeknallte Joker erweist sich als so wahnsinnig, dass Deimos an ihm verzweifelt und am Ende scheitert.

Die Handlung ist nicht ganz einfach zu durchschauen, es ist ein kruder, irrer Mix aus griechischer Mythologie, Fantasy und klassischen Superheldenthemen. Nightwing, Robin, Huntress und Oracle treten ebenfalls auf, zudem auch Wonder Girl und Artemis und noch einige andere. Es ist also ein wilder, fast unübersichtlicher Haufen an handelndem Personal vorhanden. Die Hauptfiguren werden dankenswerterweise in der Einleitung ganz klassisch als dramatis personae vorgestellt.

Die Originalausgabe hat jetzt schon einige Jahre auf dem Buckel und das merkt man auch. Der Comic atmet optisch genau das Flair der Endneunziger/2000er. Vor allem würde man das heute nicht mehr so colorieren, aber es ist knallig und bunt, die Seiten sind vollgepackt bis unter die Hutschnur, mit abwechselnden Panels in teils ungewöhnlicher Anordnung. Auch das Lettering ist sehr gelungen. Der Comic ist für einen Output dieser Art ungewohnt textlastig und vollgestopft mit Namen und Begriffen aus der griechischen Mythologie. Wenn man hier nicht so trittsicher ist, wird es das reinste Detektivspiel, das alles nachzuschlagen und in Beziehung zu setzen – wenn man Lust dazu hat. Der Anreiz wird jedenfalls gesetzt. Tolles Cover für ein buntes Spektakel.

geschrieben am 04.07.2017 | 405 Wörter | 2286 Zeichen

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