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Die schönsten Märchen und Sagen


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Informationen zum Buch
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  Extras

Rezension von

Magdalena Kneisel

Die schönsten Märchen und Sagen Mal mehr – mal weniger bekannte Geschichten sind in dem Buch zusammengestellt worden. Die Auswahl ist bunt gemischt. Neben zahlreichen Märchen der Gebrüder Grimm wurden auch Märchen nach Ludwig Bechstein oder Robert Southey aufgenommen. So findet sich neben Schneewittchen auch der kleine Däumling und Goldlöckchen und die drei Bären. Eine bunte Mischung von farbenfrohen Texten. Diese Texte sind als Nacherzählung von Ulrike Sauerhäfer und Sylvia Tress abgedruckt. Die europäischen Sagen wurden von Agelika Lukesch zusammengefasst. Neben Figuren wie Robin Hood, Till Eulenspiegel oder Wilhelm Tell haben auch anonyme Figuren wie die drei Schwestern oder das Land des Teufels Eingang in die Sammlung gefunden. Das Inhaltsverzeichnis bietet auf einer Doppelseite einen Überblick über die Geschichten im Buch. Märchen und Sagen werden dabei nacheinander abgesetzt. Den Abschluss bilden die Quellenangaben. Nach dem Überblick am Inhaltsverzeichnis beginnen die 30 Märchen und 13 Sagen. Jede Geschichte startet auf einer neuen Seite. Die Seitenzahlen sind mit je einem für die Geschichte typischen, roten Symbol umrahmt. So ist das Mädchen mit den Streichhölzchen mit einer Flamme versehen und die zertanzten Schuhe ziert ein Stöckelschuh. Wenn man darauf achtet, erkennt man beim Vorlesen schnell, wenn man sich verblättert hat. Die Geschichten selbst sind unterschiedlich lang: Sowohl kurze Dreiseiter als auch längere Texte sind abgedruckt. Besonders schön ist, dass etwa das 18-seitige Märchen von der Schneekönigin mittels Überschriften in kleine Abschnitte unterteilt ist. Pause machen ist also gut möglich und das vorhandene Band hilft, die exakte Seite wieder zu finden. Durch die Größe, das Schriftbild und die Bilder eignet sich das Buch auch zum Vorlesen. Das A4 Format ermöglicht ein großes Schriftbild, der anderthalbfache Zeilenabstand hilft die Orientierung im Lesefluss zu wahren, ebenso die zwei Spalten auf einer Seite tragen dazu bei. Lediglich etwas schwer zum Transportieren ist es für kleinere Kinderhände. Der breite Seitenrand hingegen ermöglicht das Festhalten des Buches, ohne dass die Sicht auf den Text behindert wird. Illustriert wurden die Geschichten von Günther Jakobs. Auf fast jeder Seite findet sich ein Bild, welches die Geschehnisse untermalen. Bisweilen zieren diese Bilder auch eine ganze Seite und bieten eine gute Auflockerung an. Die Farbauswahl ist dabei in sich sehr abgestimmt und darauf aus, die Athmosphäre des Textes einzufangen. Die Bilder bieten genügend Möglichkeiten zum Entdecken, lenken aber den Blick auf das Wesentliche einer Szene. Am Ende des Buches bietet die Doppelseite Quellenangaben einen Überblick über die Herkunft der Texte. Dort finden sich Informationen über die Personen, welche die Märchen und Sagen niedergeschrieben haben, wie Hans-Christian Andersen oder Wilhelm Hauff. Zudem ist festgehalten, welche Geschichten von wird dargstellt, welche Märchen von Ulrike Sauerhöfer, Sylivia Tress nacherzählt wurden. Insgesamt ist es ein sehr liebevoll gestaltetes Buch, das sich nicht nur zum Schmökern, sondern auch zum Vorlesen gut eignet. Aber auch junge Leserinnen und Leser werden daran ihre Freude haben. Besonders gut gefallen hat mir, dass ich neben den klassischen, sehr bekannten Märchen, auch einige Geschichten wieder entdeckt habe, die ich noch aus Märchenkasetten meiner Kindheit in Erinnerung habe. Die Sagen am Ende des Buches erweitern das Märchenrepertoire und bieten Anlass mehr von dem einen oder anderen Helden zu erfahren.

Mal mehr – mal weniger bekannte Geschichten sind in dem Buch zusammengestellt worden. Die Auswahl ist bunt gemischt. Neben zahlreichen Märchen der Gebrüder Grimm wurden auch Märchen nach Ludwig Bechstein oder Robert Southey aufgenommen. So findet sich neben Schneewittchen auch der kleine Däumling und Goldlöckchen und die drei Bären. Eine bunte Mischung von farbenfrohen Texten. Diese Texte sind als Nacherzählung von Ulrike Sauerhäfer und Sylvia Tress abgedruckt. Die europäischen Sagen wurden von Agelika Lukesch zusammengefasst. Neben Figuren wie Robin Hood, Till Eulenspiegel oder Wilhelm Tell haben auch anonyme Figuren wie die drei Schwestern oder das Land des Teufels Eingang in die Sammlung gefunden.

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Das Inhaltsverzeichnis bietet auf einer Doppelseite einen Überblick über die Geschichten im Buch. Märchen und Sagen werden dabei nacheinander abgesetzt. Den Abschluss bilden die Quellenangaben.

Nach dem Überblick am Inhaltsverzeichnis beginnen die 30 Märchen und 13 Sagen.

Jede Geschichte startet auf einer neuen Seite. Die Seitenzahlen sind mit je einem für die Geschichte typischen, roten Symbol umrahmt. So ist das Mädchen mit den Streichhölzchen mit einer Flamme versehen und die zertanzten Schuhe ziert ein Stöckelschuh. Wenn man darauf achtet, erkennt man beim Vorlesen schnell, wenn man sich verblättert hat.

Die Geschichten selbst sind unterschiedlich lang: Sowohl kurze Dreiseiter als auch längere Texte sind abgedruckt. Besonders schön ist, dass etwa das 18-seitige Märchen von der Schneekönigin mittels Überschriften in kleine Abschnitte unterteilt ist. Pause machen ist also gut möglich und das vorhandene Band hilft, die exakte Seite wieder zu finden. Durch die Größe, das Schriftbild und die Bilder eignet sich das Buch auch zum Vorlesen. Das A4 Format ermöglicht ein großes Schriftbild, der anderthalbfache Zeilenabstand hilft die Orientierung im Lesefluss zu wahren, ebenso die zwei Spalten auf einer Seite tragen dazu bei. Lediglich etwas schwer zum Transportieren ist es für kleinere Kinderhände. Der breite Seitenrand hingegen ermöglicht das Festhalten des Buches, ohne dass die Sicht auf den Text behindert wird.

Illustriert wurden die Geschichten von Günther Jakobs. Auf fast jeder Seite findet sich ein Bild, welches die Geschehnisse untermalen. Bisweilen zieren diese Bilder auch eine ganze Seite und bieten eine gute Auflockerung an. Die Farbauswahl ist dabei in sich sehr abgestimmt und darauf aus, die Athmosphäre des Textes einzufangen. Die Bilder bieten genügend Möglichkeiten zum Entdecken, lenken aber den Blick auf das Wesentliche einer Szene.

Am Ende des Buches bietet die Doppelseite Quellenangaben einen Überblick über die Herkunft der Texte. Dort finden sich Informationen über die Personen, welche die Märchen und Sagen niedergeschrieben haben, wie Hans-Christian Andersen oder Wilhelm Hauff. Zudem ist festgehalten, welche Geschichten von wird dargstellt, welche Märchen von Ulrike Sauerhöfer, Sylivia Tress nacherzählt wurden.

Insgesamt ist es ein sehr liebevoll gestaltetes Buch, das sich nicht nur zum Schmökern, sondern auch zum Vorlesen gut eignet. Aber auch junge Leserinnen und Leser werden daran ihre Freude haben. Besonders gut gefallen hat mir, dass ich neben den klassischen, sehr bekannten Märchen, auch einige Geschichten wieder entdeckt habe, die ich noch aus Märchenkasetten meiner Kindheit in Erinnerung habe. Die Sagen am Ende des Buches erweitern das Märchenrepertoire und bieten Anlass mehr von dem einen oder anderen Helden zu erfahren.

geschrieben am 23.06.2018 | 510 Wörter | 2994 Zeichen

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