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Wie Jungen Schule schaffen


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Informationen zum Buch
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Rezension von

Anna Kneisel

Wie Jungen Schule schaffen Jungen und Mädchen sind unterschiedlich – So in etwa könnte man verkürzt die Prämisse von Reinhard Winters Buch „Wie Jungen Schule schaffen“ zusammenfassen. Damit hat er nicht unrecht, denn Jungen sind in der Schule nicht immer erfolgreich – oft wird gesagt, das System Schule sei viel mehr gemacht für Mädchen, von denen eher Anpassung erwartet wird. Woran das liegt und wie man es dennoch schafft, seine Söhne mit geschlechtsspezifischer Unterstützung durch die Schule zu begleiten, beleuchtet Winter in seinem Ratgeber-Buch. Im Verlauf lässt er wiederholt Eltern, Schüler und Lehrer zu Wort kommen und zitiert diverse Studien zur Untermauerung seiner Ausführungen. Der Autor zeigt die unterschiedlichen Ursachen dafür auf, dass Jungen in der Schule auffällig werden können – beispielsweise die Assoziation mit Schule als „weiblich“ und das Bild in vielen (Kinder-) Köpfen, dass Jungen mit guten Noten Streber sind, stellen ein schwerwiegendes Problem dar, das zum Phänomen des Underachievers führen kann. Er bietet Ratschläge an Eltern (aber auch Lehrkräfte), wie sie dem entgegensteuern können. Dabei bleibt Winter jedoch häufig auf einer sehr theoretischen Ebene. Praktische Tipps wie man den Sohn stark machen und in die richtige Richtung lenken kann finden sich allerdings im Bereich Leseförderung und auch auf die Anziehungskraft von Medien geht der Autor ein. Viele Aspekte sind natürlich auch auf Mädchen übertragbar, wie zum Beispiel wenn Eltern ihrem Kind „aus einem Besserwissen heraus etwas aufdrücken“ sodass eigene Impulse blockiert und andere Interessen als die des Kindes verfolgt werden. Insgesamt kann es etwas dauern, bis man sich eingelesen hat und die für sich relevanten Aspekte gefunden hat. Dennoch handelt es sich hier um einen fundierten Ratgeber, aus dem man sowohl in der Rolle der Eltern als auch aus pädagogischem Blickwinkel wertvolle Handlungsempfehlungen mitnehmen kann.

Jungen und Mädchen sind unterschiedlich – So in etwa könnte man verkürzt die Prämisse von Reinhard Winters Buch „Wie Jungen Schule schaffen“ zusammenfassen. Damit hat er nicht unrecht, denn Jungen sind in der Schule nicht immer erfolgreich – oft wird gesagt, das System Schule sei viel mehr gemacht für Mädchen, von denen eher Anpassung erwartet wird. Woran das liegt und wie man es dennoch schafft, seine Söhne mit geschlechtsspezifischer Unterstützung durch die Schule zu begleiten, beleuchtet Winter in seinem Ratgeber-Buch. Im Verlauf lässt er wiederholt Eltern, Schüler und Lehrer zu Wort kommen und zitiert diverse Studien zur Untermauerung seiner Ausführungen.

Der Autor zeigt die unterschiedlichen Ursachen dafür auf, dass Jungen in der Schule auffällig werden können – beispielsweise die Assoziation mit Schule als „weiblich“ und das Bild in vielen (Kinder-) Köpfen, dass Jungen mit guten Noten Streber sind, stellen ein schwerwiegendes Problem dar, das zum Phänomen des Underachievers führen kann. Er bietet Ratschläge an Eltern (aber auch Lehrkräfte), wie sie dem entgegensteuern können. Dabei bleibt Winter jedoch häufig auf einer sehr theoretischen Ebene. Praktische Tipps wie man den Sohn stark machen und in die richtige Richtung lenken kann finden sich allerdings im Bereich Leseförderung und auch auf die Anziehungskraft von Medien geht der Autor ein. Viele Aspekte sind natürlich auch auf Mädchen übertragbar, wie zum Beispiel wenn Eltern ihrem Kind „aus einem Besserwissen heraus etwas aufdrücken“ sodass eigene Impulse blockiert und andere Interessen als die des Kindes verfolgt werden. Insgesamt kann es etwas dauern, bis man sich eingelesen hat und die für sich relevanten Aspekte gefunden hat. Dennoch handelt es sich hier um einen fundierten Ratgeber, aus dem man sowohl in der Rolle der Eltern als auch aus pädagogischem Blickwinkel wertvolle Handlungsempfehlungen mitnehmen kann.

geschrieben am 09.11.2020 | 284 Wörter | 1622 Zeichen

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