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Biokosmetik


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Rezension von

Anna Kneisel

Biokosmetik Immer mehr Menschen streben eine umweltverträgliche und nachhaltige Lebensweise an, nicht nur im Bereich der Ernährung und Bekleidung, sondern auch im Hinblick auf die Körperpflege. Gabriela Nedoma stellt in „Biokosmetik – vegan, frisch, naturbelassen“ die Grundlagen zu selbst hergestellten Körperpflegeprodukten vor, weist ausführlich auf die Nachteile herkömmlicher Kosmetik hin und erläutert, was die sogenannte vegane Biokosmetik eigentlich ausmacht. Um loslegen zu können, bedarf es einer Grundausstattung an Zutaten und Arbeitsmaterialien, auf die ebenfalls kurz eingegangen wird. Zu Haltbarkeit und Aufbewahrung werden einige wichtige Aspekte genannt, bevor es an die eigentlichen Rezepte geht. – Zunächst sechs Basisrezepte wie Rosskastanienpulver oder eine Feuchtigkeitscreme, aus denen dann diverse Pflegeprodukte hergestellt werden können. In jedem der vier Rezept-Kapitel zu Reinigung, Zahnpflege, Deodorants und Hautpflege finden sich eingangs knappe, schnell umsetzbare Ein-Satz-Rezepte, danach folgen ausführlichere Beschreibungen zu Duschgel, Shampoo, Peelings, Zahnpasten und Deodorants. Unter jedem Rezepttitel erfolgt eine kurze Charakterisierung der Zielsetzung des jeweils beschriebenen Produkts, bevor die Zutaten genannt werden. Die Autorin gibt anschließend Hinweise zu verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten, Haltbarkeit und Zubereitung. Die Beschreibungen sind leicht verständlich, bei den Zutaten finden sich allerdings des Öfteren Dinge, die man sich eigens anschaffen muss und die nicht immer in jeder Jahreszeit frisch zu beschaffen sind. Hier wäre es schön gewesen, den geeignetsten Zeitraum für die Zubereitung zu nennen oder darauf hinzuweisen, wovon man sich vielleicht beizeiten in gefrorenem oder getrocknetem Zustand einen Vorrat anlegen sollte, weil die Zutaten im Normalfall nicht gleichzeitig in der Natur vorzufinden sind. Warum es dann auch noch ein Mango-Shampoo und ein Grapefruit-Deodorant sein musste, ist im Zusammenhang mit der vertretenen Nachhaltigkeit und der anfangs geäußerten Kritik an weitgereisten Zutaten fraglich. Die zahlreichen Bilder sind äußerst ansprechend und geben häufig einen Eindruck, wie das fertige Produkt aussehen soll, allerdings taucht auf einigen Fotos Lavendel auf, ohne dass jedoch ein entsprechendes Rezept in den Band mit aufgenommen worden wäre, was sehr schade ist. Alles in allem ist Gabriela Nedoma ein schöner, informativer Band für Selbermacher gelungen, der ganz ohne tierische Produkte und Tierversuche zu leicht herzustellenden Kosmetikartikeln verhilft.

Immer mehr Menschen streben eine umweltverträgliche und nachhaltige Lebensweise an, nicht nur im Bereich der Ernährung und Bekleidung, sondern auch im Hinblick auf die Körperpflege.

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Gabriela Nedoma stellt in „Biokosmetik – vegan, frisch, naturbelassen“ die Grundlagen zu selbst hergestellten Körperpflegeprodukten vor, weist ausführlich auf die Nachteile herkömmlicher Kosmetik hin und erläutert, was die sogenannte vegane Biokosmetik eigentlich ausmacht. Um loslegen zu können, bedarf es einer Grundausstattung an Zutaten und Arbeitsmaterialien, auf die ebenfalls kurz eingegangen wird.

Zu Haltbarkeit und Aufbewahrung werden einige wichtige Aspekte genannt, bevor es an die eigentlichen Rezepte geht. – Zunächst sechs Basisrezepte wie Rosskastanienpulver oder eine Feuchtigkeitscreme, aus denen dann diverse Pflegeprodukte hergestellt werden können. In jedem der vier Rezept-Kapitel zu Reinigung, Zahnpflege, Deodorants und Hautpflege finden sich eingangs knappe, schnell umsetzbare Ein-Satz-Rezepte, danach folgen ausführlichere Beschreibungen zu Duschgel, Shampoo, Peelings, Zahnpasten und Deodorants. Unter jedem Rezepttitel erfolgt eine kurze Charakterisierung der Zielsetzung des jeweils beschriebenen Produkts, bevor die Zutaten genannt werden. Die Autorin gibt anschließend Hinweise zu verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten, Haltbarkeit und Zubereitung.

Die Beschreibungen sind leicht verständlich, bei den Zutaten finden sich allerdings des Öfteren Dinge, die man sich eigens anschaffen muss und die nicht immer in jeder Jahreszeit frisch zu beschaffen sind. Hier wäre es schön gewesen, den geeignetsten Zeitraum für die Zubereitung zu nennen oder darauf hinzuweisen, wovon man sich vielleicht beizeiten in gefrorenem oder getrocknetem Zustand einen Vorrat anlegen sollte, weil die Zutaten im Normalfall nicht gleichzeitig in der Natur vorzufinden sind. Warum es dann auch noch ein Mango-Shampoo und ein Grapefruit-Deodorant sein musste, ist im Zusammenhang mit der vertretenen Nachhaltigkeit und der anfangs geäußerten Kritik an weitgereisten Zutaten fraglich. Die zahlreichen Bilder sind äußerst ansprechend und geben häufig einen Eindruck, wie das fertige Produkt aussehen soll, allerdings taucht auf einigen Fotos Lavendel auf, ohne dass jedoch ein entsprechendes Rezept in den Band mit aufgenommen worden wäre, was sehr schade ist.

Alles in allem ist Gabriela Nedoma ein schöner, informativer Band für Selbermacher gelungen, der ganz ohne tierische Produkte und Tierversuche zu leicht herzustellenden Kosmetikartikeln verhilft.

geschrieben am 19.06.2015 | 334 Wörter | 2243 Zeichen

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