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Studentenfutter


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Rezension von

Johanna Paik

Studentenfutter Studentenfutter bezeichnet hier nicht die uns allseits bekannte Nuss-Rosinen-Mischung, die in jedem Supermarkt erhältlich ist. Nein! Bei diesem Studentenfutter ist genau das drin, was drauf steht, nämlich Rezepte, speziell auf die Bedürfnisse des Studenten von heute abgestimmt. Langsam an den Herd geführt wird man mit einem kleinen Ratgeber bezüglich Vorrat und Küchenausstattung. Und für die ganz unerfahrenen Köche unter uns wird sogar noch mit angegeben, wo, d.h. ob im Kühlschrank oder im Vorratsschrank, die Lebensmittel aufzubewahren sind. Dem folgt das erste Rezept: Es beginnt einfach, sprich SIMPEL, was neben dem Rezept für Gemüsecremesuppen auch angemerkt ist. Man will den neuen Starkoch schließlich nicht gleich mit dem ersten Rezept in die Flucht schlagen. Im Anschluss an das „Suppenkapitel“ folgt das Kapitel für den modernen Studenten. Die Rubrik: Pasta. Und hier ist wirklich für jeden was dabei. Damit endlich einmal Abwechslung auf den Nudelteller kommt und der (Nudel-)Horizont über Spaghetti Bolognese und Penne all`arriabbiata hinausgeht. Wie wäre es denn z.B., wenn man die Ravioli aus der Dose nicht einfach so im Topf (oder gar nur in der Mikro) erwärmt, sondern mit etwas Kräutern und mit Käse im Ofen überbacken anrichtet? Natürlich werden hier auch die Klassiker wie Bolognese-Soße oder Lasagne nicht ausgelassen. Das Altbewährte muss dem Neuen ja nicht gänzlich weichen. Nach den Pastavariationen folgt nun das (junge) Gemüse, (nicht nur) für die Vegetarier unter den Studenten. Hier werden Rezepte vorgestellt, die sich wunderbar für einen Abend mit Freunden eignen und garantiert jedem Gaumen munden. Da jedes Gemüse nach seinem Fleisch verlangt, lässt auch das nicht lange auf sich warten. Neben einem Vorschlag für einen „Männerabend“ mit gegrillten Lammkoteletts ist auch hier wieder ein Klassiker vertreten: das gute alte Chili con carne. Danach kommen die Anregungen fürs Monatsende, sprich Gerichte, die sich dem mittlerweile leeren Geldbeutel anpassen. Deren Hauptzutat ist zumeist ein Ei. Schade, dass man so etwas wie Rührei anscheinend doch schon als Rezept in einem Kochbuch aufnehmen muss, wo man doch meinen könnte, dass die Akademiker von morgen in der Lage seien, ein Ei in die heiße Pfanne zu schlagen. Diejenigen, die diese „Kunst“ schon sicher beherrschen, können sich ja an den Varianten versuchen, die da wären: Mexikanisches Rührei, Indisches Rührei, Rührei mit Kräutern und Knoblauch und, falls der Geldbeutel doch noch gefüllter ist: Rührei mit Krabben und Lachs. Daran, dass man im Laufe des Studiums Auslandserfahrungen sammeln soll, haben wohl auch die Autoren dieses Kochbuchs gedacht. Denn sie haben auch etliche Rezepte aus China aufgenommen, wie z.B. Gebratene Nudeln oder Bunter Chinatopf. Und zum Schluss das Beste: die Süßspeisen. Wie wäre es nach einer extra großen Portion bunter Nudelauflauf mit einem Teller von noch warmen Pfirsich-Kirsch-Gratin? Sehr schön ist bei diesem Kochbuch, dass jedes Rezept illustriert ist, so dass man als Anfänger auch weiß, wie das Ergebnis aussehen sollte. Außerdem verlockt ein lecker aussehendes Gericht doch eher zum Nachkochen als eine meterlange Zutatenliste. Eine gute Idee ist auch, die Rezepte nicht nur nach Zutaten, sondern auch nach Kriterien wie „out of money“ oder „home alone“ zu sortieren. Neben diesem Kapitelregister findet sich selbstverständlich am Ende des Buches auch noch das alphabetische Register. Was die Rezeptvielfalt noch um eines erhöht, ist die Idee, bei den Rezepten neben Zubereitungstipps auch noch Variationsmöglichkeiten anzugeben. So wird beim Kochen die Phantasie geweckt und man bekommt sicher im Laufe der Zeit selbst einige Ideen, die Rezepte individuell dem Kühlschrank oder auch Geldbeutel anzupassen. Die Beschreibungen für die Zubereitung sind gut und einfach erklärt, so dass beim Nachkochen wenig falsch gemacht werden kann. Auch die Zutaten sind so gängig, dass ein Besuch im Feinkostladen nicht notwendig ist. Alles in allem ist das ein sehr gutes Kochbuch, wie ich finde, gerade für Küchenneulinge, aber auch für alte Hasen am Herd bestens geeignet. Nicht nur für Studenten sehr zu empfehlen.

Studentenfutter bezeichnet hier nicht die uns allseits bekannte Nuss-Rosinen-Mischung, die in jedem Supermarkt erhältlich ist. Nein! Bei diesem Studentenfutter ist genau das drin, was drauf steht, nämlich Rezepte, speziell auf die Bedürfnisse des Studenten von heute abgestimmt.

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Langsam an den Herd geführt wird man mit einem kleinen Ratgeber bezüglich Vorrat und Küchenausstattung. Und für die ganz unerfahrenen Köche unter uns wird sogar noch mit angegeben, wo, d.h. ob im Kühlschrank oder im Vorratsschrank, die Lebensmittel aufzubewahren sind.

Dem folgt das erste Rezept: Es beginnt einfach, sprich SIMPEL, was neben dem Rezept für Gemüsecremesuppen auch angemerkt ist. Man will den neuen Starkoch schließlich nicht gleich mit dem ersten Rezept in die Flucht schlagen.

Im Anschluss an das „Suppenkapitel“ folgt das Kapitel für den modernen Studenten. Die Rubrik: Pasta. Und hier ist wirklich für jeden was dabei. Damit endlich einmal Abwechslung auf den Nudelteller kommt und der (Nudel-)Horizont über Spaghetti Bolognese und Penne all`arriabbiata hinausgeht. Wie wäre es denn z.B., wenn man die Ravioli aus der Dose nicht einfach so im Topf (oder gar nur in der Mikro) erwärmt, sondern mit etwas Kräutern und mit Käse im Ofen überbacken anrichtet? Natürlich werden hier auch die Klassiker wie Bolognese-Soße oder Lasagne nicht ausgelassen. Das Altbewährte muss dem Neuen ja nicht gänzlich weichen.

Nach den Pastavariationen folgt nun das (junge) Gemüse, (nicht nur) für die Vegetarier unter den Studenten. Hier werden Rezepte vorgestellt, die sich wunderbar für einen Abend mit Freunden eignen und garantiert jedem Gaumen munden. Da jedes Gemüse nach seinem Fleisch verlangt, lässt auch das nicht lange auf sich warten. Neben einem Vorschlag für einen „Männerabend“ mit gegrillten Lammkoteletts ist auch hier wieder ein Klassiker vertreten: das gute alte Chili con carne.

Danach kommen die Anregungen fürs Monatsende, sprich Gerichte, die sich dem mittlerweile leeren Geldbeutel anpassen. Deren Hauptzutat ist zumeist ein Ei. Schade, dass man so etwas wie Rührei anscheinend doch schon als Rezept in einem Kochbuch aufnehmen muss, wo man doch meinen könnte, dass die Akademiker von morgen in der Lage seien, ein Ei in die heiße Pfanne zu schlagen. Diejenigen, die diese „Kunst“ schon sicher beherrschen, können sich ja an den Varianten versuchen, die da wären: Mexikanisches Rührei, Indisches Rührei, Rührei mit Kräutern und Knoblauch und, falls der Geldbeutel doch noch gefüllter ist: Rührei mit Krabben und Lachs.

Daran, dass man im Laufe des Studiums Auslandserfahrungen sammeln soll, haben wohl auch die Autoren dieses Kochbuchs gedacht. Denn sie haben auch etliche Rezepte aus China aufgenommen, wie z.B. Gebratene Nudeln oder Bunter Chinatopf.

Und zum Schluss das Beste: die Süßspeisen. Wie wäre es nach einer extra großen Portion bunter Nudelauflauf mit einem Teller von noch warmen Pfirsich-Kirsch-Gratin?

Sehr schön ist bei diesem Kochbuch, dass jedes Rezept illustriert ist, so dass man als Anfänger auch weiß, wie das Ergebnis aussehen sollte. Außerdem verlockt ein lecker aussehendes Gericht doch eher zum Nachkochen als eine meterlange Zutatenliste. Eine gute Idee ist auch, die Rezepte nicht nur nach Zutaten, sondern auch nach Kriterien wie „out of money“ oder „home alone“ zu sortieren. Neben diesem Kapitelregister findet sich selbstverständlich am Ende des Buches auch noch das alphabetische Register.

Was die Rezeptvielfalt noch um eines erhöht, ist die Idee, bei den Rezepten neben Zubereitungstipps auch noch Variationsmöglichkeiten anzugeben. So wird beim Kochen die Phantasie geweckt und man bekommt sicher im Laufe der Zeit selbst einige Ideen, die Rezepte individuell dem Kühlschrank oder auch Geldbeutel anzupassen.

Die Beschreibungen für die Zubereitung sind gut und einfach erklärt, so dass beim Nachkochen wenig falsch gemacht werden kann. Auch die Zutaten sind so gängig, dass ein Besuch im Feinkostladen nicht notwendig ist.

Alles in allem ist das ein sehr gutes Kochbuch, wie ich finde, gerade für Küchenneulinge, aber auch für alte Hasen am Herd bestens geeignet. Nicht nur für Studenten sehr zu empfehlen.

geschrieben am 11.02.2008 | 623 Wörter | 3522 Zeichen

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