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Diener zweier Herren


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Rezension von

Anna Kneisel

Diener zweier Herren Rosaura und Silvio wollen heiraten, denn endlich ist nach dem Tod Federicos, dem Rosaura versprochen war, der Weg frei. Nur dumm, dass jemand auftaucht, der sich für Federico ausgibt und auf dem Eheversprechen beharrt. Es handelt sich um niemand anderen als dessen Schwester Beatrice, die in Männerkleidern unterwegs ist, weil sie ihren Verlobten Florindo vom Mordverdacht befreien will. Begleitet wird Beatrice von ihrem Diener Truffaldino, der aus Langeweile und weil er gern ein wenig mehr verdienen will, sich noch einen zweiten Herren sucht. Er gerät ausgerechnet an Florindo, der auf der Flucht ist. Natürlich geht das Verwirrspiel jetzt richtig los, denn Truffaldino muss seine Doppelbeschäftigung so lange wie möglich geheim halten... Die Komödie „Diener zweier Herren“ wurde von Carlo Goldoni geschrieben und ist der italienischen Comedia dell’arte zuzuordnen. Barbara Kindermann adaptierte den Dramentext und wie gewohnt wurden die Originalzitate kursiv hervorgehoben; die Bebilderung lieferte Claudia Carls. Ihr Stil ist sehr naturalistisch, ein wenig erinnern die Illustrationen auch an M.C. Escher. Gleichzeitig finden sich außerdem fantastische Elemente wie Luftschiffe in den Wolken oder auch fliegende Fische, sowie sich wiederholende Details wie beispielsweise Obststilleben, ein Hund auf dem Dach oder Fischbilder. Zusätzlich befindet sich vor dem Text eine Liste der auftauchenden Charaktere nebst dazugehörigen Masken, welche das Verwirrspiel deutlich abmildert und beim Verständnis doch sehr hilft. Die sich wiederholenden Details sind eine sehr originelle Idee, durch die Kinder „bei der Stange gehalten“ werden können und beim Vorlesen eine längere, eingehendere Beschäftigung mit den Illustrationen ermöglicht wird. Der Band wird dem hohen Niveau der Kindermann-Reihe „Weltliteratur für Kinder“ mehr als gerecht und stellt eine individuelle und einfallsreiche Umsetzung dar, die Lesern jeden Alters auch bei mehrmaliger Lektüre gefallen dürfte.

Rosaura und Silvio wollen heiraten, denn endlich ist nach dem Tod Federicos, dem Rosaura versprochen war, der Weg frei. Nur dumm, dass jemand auftaucht, der sich für Federico ausgibt und auf dem Eheversprechen beharrt. Es handelt sich um niemand anderen als dessen Schwester Beatrice, die in Männerkleidern unterwegs ist, weil sie ihren Verlobten Florindo vom Mordverdacht befreien will. Begleitet wird Beatrice von ihrem Diener Truffaldino, der aus Langeweile und weil er gern ein wenig mehr verdienen will, sich noch einen zweiten Herren sucht. Er gerät ausgerechnet an Florindo, der auf der Flucht ist. Natürlich geht das Verwirrspiel jetzt richtig los, denn Truffaldino muss seine Doppelbeschäftigung so lange wie möglich geheim halten...

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Zusätzlich befindet sich vor dem Text eine Liste der auftauchenden Charaktere nebst dazugehörigen Masken, welche das Verwirrspiel deutlich abmildert und beim Verständnis doch sehr hilft.

Die sich wiederholenden Details sind eine sehr originelle Idee, durch die Kinder „bei der Stange gehalten“ werden können und beim Vorlesen eine längere, eingehendere Beschäftigung mit den Illustrationen ermöglicht wird.

Der Band wird dem hohen Niveau der Kindermann-Reihe „Weltliteratur für Kinder“ mehr als gerecht und stellt eine individuelle und einfallsreiche Umsetzung dar, die Lesern jeden Alters auch bei mehrmaliger Lektüre gefallen dürfte.

geschrieben am 07.02.2010 | 276 Wörter | 1693 Zeichen

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