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Die großen Irrtümer der Menschheit


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Rezension von

Jennifer Küppers

Die großen Irrtümer der Menschheit „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ (Albert Einstein) Irren ist menschlich. Irrtümer und Fehler sind schon immer geschehen und werden immer geschehen. Pere Romanillos beschreibt 44 historische Ereignisse auf 256 Seiten, die er unter dem Oberbegriff „Irrtümer der Menschheit“ sammelt. Die Definition von Irrtum als „Fehlerhafte Vorstellung von einem Sachverhalt“ wendet Pere Romanillos hier sowohl auf Adams Biss in den Apfel, als auch die Schlacht bei Waterloo, die Erbauung des Schiefen Turmes von Pisa oder den Börsencrash an der Wall-Street an. Gegliedert sind die Episoden in folgende Kategorien: Geschichte (z.B. Trojanisches Pferd), Wissenschaft & Medizin (z.B. Contergan Skandal), Es ist Krieg! (z.B. Russlandfeldzug), Geschäfte! (z.B. New Coke), Technik (z.B. Untergang der Titanic), Umwelt (z.B. Tsunami von 2004), Errare humanum est (z.B. Tschernobyl). Jede Episode wird auf jeweils zwei bis sechs Doppelseiten kurz angerissen. Eine Orientierungsseite nennt den Fehler, zeigt eine Abbildung und gibt eine W-Fragen geleitete Kurzzusammenfassung. Beispielweise gibt es die Episode „Rauchen ist gesund“. „Der Fehler: Millionen von Amerikanern mit hübschen Bildern von Ärzten, Filmstars und Sportlern in teuren Werbekampagnen vorgaukeln, dass Rauchen gesund ist. Wann? 1920 – 1950, Wer? Die Tabakindustrie, Folgen: Die Nikotinsucht galt als gesunde und sozial akzeptierte Gewohnheit.“ Pointiert und geistreich werden diese Ereignisse dargestellt. Ist das Rad auch nicht neu erfunden, muten die Klassifikationen als „Irrtum“ auch willkürlich an, sind sie doch kurzweilig erzählt und informativ. Die ein- oder andere Wissenslücke kann bestimmt gefüllt werden und die Einteilung in kurze Einzelepisoden bietet dem Leser die Möglichkeit, das Buch auch einmal zur Seite zu legen. Hervorzuheben sind die zahlreichen Themenkästen, Illustrationen und Grafiken, die zum Weiterlesen anregen. Ob jedoch das hehre Ziel, welches in dem vorangestellten Zitat von George Santayana „Diejenigen, die sich nicht der Vergangenheit erinnern, sind veruteilt, sie erneut zu durchleben“ verborgen ist, erfüllt wird, wird sich noch zeigen.

„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ (Albert Einstein)

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Irren ist menschlich. Irrtümer und Fehler sind schon immer geschehen und werden immer geschehen. Pere Romanillos beschreibt 44 historische Ereignisse auf 256 Seiten, die er unter dem Oberbegriff „Irrtümer der Menschheit“ sammelt. Die Definition von Irrtum als „Fehlerhafte Vorstellung von einem Sachverhalt“ wendet Pere Romanillos hier sowohl auf Adams Biss in den Apfel, als auch die Schlacht bei Waterloo, die Erbauung des Schiefen Turmes von Pisa oder den Börsencrash an der Wall-Street an. Gegliedert sind die Episoden in folgende Kategorien: Geschichte (z.B. Trojanisches Pferd), Wissenschaft & Medizin (z.B. Contergan Skandal), Es ist Krieg! (z.B. Russlandfeldzug), Geschäfte! (z.B. New Coke), Technik (z.B. Untergang der Titanic), Umwelt (z.B. Tsunami von 2004), Errare humanum est (z.B. Tschernobyl).

Jede Episode wird auf jeweils zwei bis sechs Doppelseiten kurz angerissen. Eine Orientierungsseite nennt den Fehler, zeigt eine Abbildung und gibt eine W-Fragen geleitete Kurzzusammenfassung. Beispielweise gibt es die Episode „Rauchen ist gesund“. „Der Fehler: Millionen von Amerikanern mit hübschen Bildern von Ärzten, Filmstars und Sportlern in teuren Werbekampagnen vorgaukeln, dass Rauchen gesund ist. Wann? 1920 – 1950, Wer? Die Tabakindustrie, Folgen: Die Nikotinsucht galt als gesunde und sozial akzeptierte Gewohnheit.“

Pointiert und geistreich werden diese Ereignisse dargestellt. Ist das Rad auch nicht neu erfunden, muten die Klassifikationen als „Irrtum“ auch willkürlich an, sind sie doch kurzweilig erzählt und informativ. Die ein- oder andere Wissenslücke kann bestimmt gefüllt werden und die Einteilung in kurze Einzelepisoden bietet dem Leser die Möglichkeit, das Buch auch einmal zur Seite zu legen. Hervorzuheben sind die zahlreichen Themenkästen, Illustrationen und Grafiken, die zum Weiterlesen anregen.

Ob jedoch das hehre Ziel, welches in dem vorangestellten Zitat von George Santayana „Diejenigen, die sich nicht der Vergangenheit erinnern, sind veruteilt, sie erneut zu durchleben“ verborgen ist, erfüllt wird, wird sich noch zeigen.

geschrieben am 05.12.2015 | 310 Wörter | 1907 Zeichen

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