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Die besten Wortwitze der Welt


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Rezension von

Jennifer Küppers

Die besten Wortwitze der Welt Der Postillon macht es in seinem Newsticker wöchentlich vor – und begeistert damit zahlreiche Leserinnen und Leser: Wortspiele werden zwar von manchen als Kalauer, Flachwitze oder schlechte Witze abgetan, sind aber bei einer immer größer werdenden Minderheit aufgrund ihrer Originalität beliebt. Lea Willimann und Jan Blum verbinden nun Wortwitze und Zeichnungen und erreichen laut Leo Fischer damit, dass die Zeichnung über den Erklärtext triumphiert und die Sprache somit ihrer Unzulänglichkeit überführt wird. Tatsächlich werden in 55 teils schwarz-weißen, teils bunten Cartoons, die sowohl sehr minimalistisch als auch mit vielen Details versehen sind, Sprichwörter und Redewendungen abgewandelt und es wird mit Sprache gespielt. Homophone treffen auf Homonyme, Metonymien auf Metaphern, Verwirrung und Verdrehung von Wörtern ist keine Seltenheit. Der Sperrmüll wird zum Speermüll, der Ober ist eine Aubergine, statt den Uhren werden die Urnen umgestellt und das Damoklesschwert wird kurzerhand zum Damenkloschwert umfunktioniert. Alltägliche Situationen wie der Besuch beim Friseur, bei dem nur die „Spatzen“ geschnitten werden sollen, der Aufenthalt im Büro oder Zug- und Autofahrten werden ebenso karikiert wie Märchen (Alibaba und die 40 Täuber) und politische Situation (China – Reis of a nation). Die Cartoons, herausgegeben von Lea Willimann und Jan Blum stammen von Ari Pliat, BECK, Denis Metz, Dorthe Landschulz, Egon Foreyer, Hannes Richert, Hauck & Bauer, Henning Christiansen, HUSE, Jean La Fleur, Kalle Capri, Katharina Greve, Kittihawk, Leonhard Riegel, Marie Lars, Matrattel, Miriam Wurster, Nicolas Mahler, den Leipziger Literaturpreisträger, Oliver Ottitsch, Peter Thulke, Piero Masztalerz, RATTELSCHNECK, Rudi Hurzlmeier, Stephan Rürup, Teja Fischer und Till Mette. Dass sich über Geschmack nicht streiten lässt, ist bekannt, daher lässt sich dieser Band nur dem Wortspielconnaisseur empfehlen, der die „Flachheit“ und „Kürze des gedanklichen Sprunges“ ertragen kann. Dieser mag dann selbst beurteilen, inwieweit der Titel der Sammlung zutreffend und der Preis von 10 Euro gerechtfertigt erscheint.

Der Postillon macht es in seinem Newsticker wöchentlich vor – und begeistert damit zahlreiche Leserinnen und Leser: Wortspiele werden zwar von manchen als Kalauer, Flachwitze oder schlechte Witze abgetan, sind aber bei einer immer größer werdenden Minderheit aufgrund ihrer Originalität beliebt. Lea Willimann und Jan Blum verbinden nun Wortwitze und Zeichnungen und erreichen laut Leo Fischer damit, dass die Zeichnung über den Erklärtext triumphiert und die Sprache somit ihrer Unzulänglichkeit überführt wird.

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Tatsächlich werden in 55 teils schwarz-weißen, teils bunten Cartoons, die sowohl sehr minimalistisch als auch mit vielen Details versehen sind, Sprichwörter und Redewendungen abgewandelt und es wird mit Sprache gespielt. Homophone treffen auf Homonyme, Metonymien auf Metaphern, Verwirrung und Verdrehung von Wörtern ist keine Seltenheit. Der Sperrmüll wird zum Speermüll, der Ober ist eine Aubergine, statt den Uhren werden die Urnen umgestellt und das Damoklesschwert wird kurzerhand zum Damenkloschwert umfunktioniert. Alltägliche Situationen wie der Besuch beim Friseur, bei dem nur die „Spatzen“ geschnitten werden sollen, der Aufenthalt im Büro oder Zug- und Autofahrten werden ebenso karikiert wie Märchen (Alibaba und die 40 Täuber) und politische Situation (China – Reis of a nation).

Die Cartoons, herausgegeben von Lea Willimann und Jan Blum stammen von Ari Pliat, BECK, Denis Metz, Dorthe Landschulz, Egon Foreyer, Hannes Richert, Hauck & Bauer, Henning Christiansen, HUSE, Jean La Fleur, Kalle Capri, Katharina Greve, Kittihawk, Leonhard Riegel, Marie Lars, Matrattel, Miriam Wurster, Nicolas Mahler, den Leipziger Literaturpreisträger, Oliver Ottitsch, Peter Thulke, Piero Masztalerz, RATTELSCHNECK, Rudi Hurzlmeier, Stephan Rürup, Teja Fischer und Till Mette.

Dass sich über Geschmack nicht streiten lässt, ist bekannt, daher lässt sich dieser Band nur dem Wortspielconnaisseur empfehlen, der die „Flachheit“ und „Kürze des gedanklichen Sprunges“ ertragen kann. Dieser mag dann selbst beurteilen, inwieweit der Titel der Sammlung zutreffend und der Preis von 10 Euro gerechtfertigt erscheint.

geschrieben am 28.11.2015 | 294 Wörter | 1826 Zeichen

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