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Über uns der Himmel, unter uns das Meer


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Rezension von

Luitgard Gebhardt

Über uns der Himmel, unter uns das Meer Inhalt: Die Geschichte spielt in zwei verschiedenen Zeiten: In einer Rahmenhandlung wird über die Urlaubsreise im Jahr 2002 von Jennifer und ihrer Großmutter quer durch Indien berichtet. Als die Großmutter in Alang, dem größten Schiffverschrottungshafen der Welt, ein altes Kriegsschiff sieht, taucht die Vergangenheit wieder auf. Der Roman erzählt aber hauptsächlich von einer besonderen Reise im Jahre 1946. 600 australische Kriegsbräute wurden auf dem Flugzeugträger „HMS Victoria“ nach England gebracht. Sie haben mit ihren englischen Verlobten oder Ehemännern oft nicht viel Zeit verbringen können und sie nur kurz kennengelernt, bevor der Krieg sie wieder getrennt hat. Sie lassen ihr bisheriges Leben, Familie, Freunde und ihre Heimat zurück und fahren in eine ungewisse Zukunft. So manche Frau muss umkehren, weil ihr Ehemann sie nicht mehr will oder im Krieg gefallen ist. Es werden vor allem die Schicksale von Avice, der schwangeren Margaret, der Krankenschwester Frances und der sechszehnjährigen Jean geschildert. Sie kommen aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten, sind in ihrer Art sehr unterschiedlich und müssen sich sechs Wochen lang eine enge Kabine teilen. Daneben erfährt man von der Besatzung des Schiffes einiges über Kapitän Highfield und dem Marinesoldaten Henry Nicol, der in der Nacht Wache vor der Tür der vier Frauen hält. Meine Meinung: Eine wunderschöne, berührende, einfühlsame Geschichte, inspiriert von der Familiengeschichte der Autorin, denn ihre australische Großmutter war eine der Frauen, die diese beschwerliche Reise erlebte und vielleicht wirkt sie auch deshalb so überzeugend. Die Ängste, Sorgen und Hoffnungen der Frauen und ihre Vergangenheit kann man gut nachvollziehen. Die Verhältnisse und Ereignisse auf dem Schiff werden ausführlich und anschaulich geschildert. Der leichte, flüssige und fesselnde Schreibstil lässt keine Langweile aufkommen. Fazit: Der Roman beruht auf einer wahren Begebenheit und schildert dem Leser eine außergewöhnliche Schiffsreise unter ungewöhnlichen Umständen. Ich wurde gut unterhalten und kann das Buch empfehlen.

Inhalt:

Die Geschichte spielt in zwei verschiedenen Zeiten:

In einer Rahmenhandlung wird über die Urlaubsreise im Jahr 2002 von Jennifer und ihrer Großmutter quer durch Indien berichtet. Als die Großmutter in Alang, dem größten Schiffverschrottungshafen der Welt, ein altes Kriegsschiff sieht, taucht die Vergangenheit wieder auf.

Der Roman erzählt aber hauptsächlich von einer besonderen Reise im Jahre 1946. 600 australische Kriegsbräute wurden auf dem Flugzeugträger „HMS Victoria“ nach England gebracht. Sie haben mit ihren englischen Verlobten oder Ehemännern oft nicht viel Zeit verbringen können und sie nur kurz kennengelernt, bevor der Krieg sie wieder getrennt hat. Sie lassen ihr bisheriges Leben, Familie, Freunde und ihre Heimat zurück und fahren in eine ungewisse Zukunft. So manche Frau muss umkehren, weil ihr Ehemann sie nicht mehr will oder im Krieg gefallen ist.

Es werden vor allem die Schicksale von Avice, der schwangeren Margaret, der Krankenschwester Frances und der sechszehnjährigen Jean geschildert. Sie kommen aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten, sind in ihrer Art sehr unterschiedlich und müssen sich sechs Wochen lang eine enge Kabine teilen. Daneben erfährt man von der Besatzung des Schiffes einiges über Kapitän Highfield und dem Marinesoldaten Henry Nicol, der in der Nacht Wache vor der Tür der vier Frauen hält.

Meine Meinung:

Eine wunderschöne, berührende, einfühlsame Geschichte, inspiriert von der Familiengeschichte der Autorin, denn ihre australische Großmutter war eine der Frauen, die diese beschwerliche Reise erlebte und vielleicht wirkt sie auch deshalb so überzeugend. Die Ängste, Sorgen und Hoffnungen der Frauen und ihre Vergangenheit kann man gut nachvollziehen. Die Verhältnisse und Ereignisse auf dem Schiff werden ausführlich und anschaulich geschildert.

Der leichte, flüssige und fesselnde Schreibstil lässt keine Langweile aufkommen.

Fazit:

Der Roman beruht auf einer wahren Begebenheit und schildert dem Leser eine außergewöhnliche Schiffsreise unter ungewöhnlichen Umständen. Ich wurde gut unterhalten und kann das Buch empfehlen.

geschrieben am 07.05.2016 | 296 Wörter | 1801 Zeichen

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