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Langenscheidts Wörterbuch Englisch - Sonderausgabe


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  Extras

Rezension von

Adrian Witt

Langenscheidts Wörterbuch Englisch - Sonderausgabe Ob nun in Stein gemeißelt, wie im Fall des Steines von Rosette, oder mühsam im Skriptorium eines Klosters gefertigt – die Transferleistung zwischen zwei Sprachen zum Zwecke des gegenseitigen Verständnisses, wie es ein modernes Wörterbuch verkörpert, gibt es bereits seit tausenden von Jahren und es wird sie, trotz zunehmender Digitalisierung, auch zukünftig geben. Obwohl Wörterbücher, die vormals unter den Begriffen Lexikon und Dictionarium bekannt waren, auf eine überaus lange Tradition zurückblicken können, hat sich ihre Verbreitung erst mit der Etablierung des Buchdruckes im 15. Jahrhundert in der westlichen Welt durchsetzen können. Denn mit dem Buchdruck konnte erstmals relativ kostengünstig und schnell die massenhafte Verbreitung von Wissen und Informationen in größeren Auflagen gewährleistet werden. Mit ihm etablierte sich im weiteren Verlauf der Jahrhunderte eine ganze Industrie, die es sich zum Auftrag gemacht hat, Brücken zwischen unterschiedlichen Sprachräumen und Kulturen zu schlagen. Einer der ältesten und bekanntesten Wissensvermittler dieser Branche im deutschsprachigen Raum ist der in München ansässige Langenscheidt-Verlag, der erst kürzlich eine limitierte Sonderausgabe seines klassischen Wörterbuches veröffentlicht hat. Orientiert an Langenscheidts Originalen um 1900, bei der der Einband noch dunkelblau gefärbt und von einem kunstvoll geschwungenen „L“ geschmückt war, erinnert die Sonderausgabe rein optisch kaum an die heute überwiegend gebräuchlichen Ausgaben, die mit einem schlicht gestalteten blauen „L“ auf gelben Grund vertrieben werden. Erhältlich in vier verschieden Sprachausgaben, wobei bei der Ausgabe für „Englisch“ das „L“ gelb, bei der Ausgabe für „Französisch“ pink, bei der Ausgabe für „Italienisch“ grün und bei der Ausgabe für „Spanisch“ orange gefärbt ist, hat sich inhaltlich jedoch sehr viel getan, seit das erste Wörterbuch des Verlages verkauft wurde. So wartet das Wörterbuch im Retro-Einband für die Sprache Englisch mit über 60.000 Stichwörtern und Wendungen für alle Bereiche des Alltags für die Sprachrichtungen Englisch – Deutsch und Deutsch – Englisch auf und ist zudem im Anhang mit einem größeren Extrateil für die Reiseplanung und Kommunikation versehen. Dieser bietet wiederum eine große Auswahl an Formulierungshilfen für den Small Talk und das Telefonieren und ist außerdem mit diversen Vorlagen für E-Mails und Briefe von Hotelbuchungen bis hin zu Sprachkursen versehen. Zusätzliche Informationen wie Grammatiktabellen, Besonderheiten der englischen Sprache, Zahlen und Uhrzeiten sowie eine Buchseite für die persönliche Widmung runden die liebevoll gestaltete Sonderausgabe ab. Gemäß dem für diese Sonderausgabe von Langenscheidt gewählten Motto „Nachschlagen ist wie googeln, nur schöner“, das den Rücken des Einbandes ziert, steht auch dieses Wörterbuch für die alt bewährte Qualität des Verlagshauses, in einer Zeit, in der Dank fortschreitender Digitalisierung das gedruckte Buch in den Hintergrund zu rücken scheint. Doch trotz aller Apps und digitalen Helfer gehört auch heute in jeden Haushalt ein Wörterbuch in Buchform, um für den Fall der Fälle eine brauchbare Hilfe griffbereit zu haben. Denn was tun, wenn die geliebte Technik mal versagt?

Ob nun in Stein gemeißelt, wie im Fall des Steines von Rosette, oder mühsam im Skriptorium eines Klosters gefertigt – die Transferleistung zwischen zwei Sprachen zum Zwecke des gegenseitigen Verständnisses, wie es ein modernes Wörterbuch verkörpert, gibt es bereits seit tausenden von Jahren und es wird sie, trotz zunehmender Digitalisierung, auch zukünftig geben.

Obwohl Wörterbücher, die vormals unter den Begriffen Lexikon und Dictionarium bekannt waren, auf eine überaus lange Tradition zurückblicken können, hat sich ihre Verbreitung erst mit der Etablierung des Buchdruckes im 15. Jahrhundert in der westlichen Welt durchsetzen können. Denn mit dem Buchdruck konnte erstmals relativ kostengünstig und schnell die massenhafte Verbreitung von Wissen und Informationen in größeren Auflagen gewährleistet werden. Mit ihm etablierte sich im weiteren Verlauf der Jahrhunderte eine ganze Industrie, die es sich zum Auftrag gemacht hat, Brücken zwischen unterschiedlichen Sprachräumen und Kulturen zu schlagen.

Einer der ältesten und bekanntesten Wissensvermittler dieser Branche im deutschsprachigen Raum ist der in München ansässige Langenscheidt-Verlag, der erst kürzlich eine limitierte Sonderausgabe seines klassischen Wörterbuches veröffentlicht hat. Orientiert an Langenscheidts Originalen um 1900, bei der der Einband noch dunkelblau gefärbt und von einem kunstvoll geschwungenen „L“ geschmückt war, erinnert die Sonderausgabe rein optisch kaum an die heute überwiegend gebräuchlichen Ausgaben, die mit einem schlicht gestalteten blauen „L“ auf gelben Grund vertrieben werden. Erhältlich in vier verschieden Sprachausgaben, wobei bei der Ausgabe für „Englisch“ das „L“ gelb, bei der Ausgabe für „Französisch“ pink, bei der Ausgabe für „Italienisch“ grün und bei der Ausgabe für „Spanisch“ orange gefärbt ist, hat sich inhaltlich jedoch sehr viel getan, seit das erste Wörterbuch des Verlages verkauft wurde. So wartet das Wörterbuch im Retro-Einband für die Sprache Englisch mit über 60.000 Stichwörtern und Wendungen für alle Bereiche des Alltags für die Sprachrichtungen Englisch – Deutsch und Deutsch – Englisch auf und ist zudem im Anhang mit einem größeren Extrateil für die Reiseplanung und Kommunikation versehen. Dieser bietet wiederum eine große Auswahl an Formulierungshilfen für den Small Talk und das Telefonieren und ist außerdem mit diversen Vorlagen für E-Mails und Briefe von Hotelbuchungen bis hin zu Sprachkursen versehen. Zusätzliche Informationen wie Grammatiktabellen, Besonderheiten der englischen Sprache, Zahlen und Uhrzeiten sowie eine Buchseite für die persönliche Widmung runden die liebevoll gestaltete Sonderausgabe ab.

Gemäß dem für diese Sonderausgabe von Langenscheidt gewählten Motto „Nachschlagen ist wie googeln, nur schöner“, das den Rücken des Einbandes ziert, steht auch dieses Wörterbuch für die alt bewährte Qualität des Verlagshauses, in einer Zeit, in der Dank fortschreitender Digitalisierung das gedruckte Buch in den Hintergrund zu rücken scheint. Doch trotz aller Apps und digitalen Helfer gehört auch heute in jeden Haushalt ein Wörterbuch in Buchform, um für den Fall der Fälle eine brauchbare Hilfe griffbereit zu haben. Denn was tun, wenn die geliebte Technik mal versagt?

geschrieben am 11.03.2018 | 453 Wörter | 2777 Zeichen

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