Navigation

Seiten der Rubrik "Bücher"


Google Anzeigen

Anzeigen

Bücher

Das avocadogrüne Känguru


Statistiken
  • 186 Aufrufe

Informationen zum Buch
  ISBN
  Autor
  Verlag
  Sprache
  Seiten
  Erscheinungsjahr
  Extras

Rezension von

Eliza Gamai

Das avocadogrüne Känguru Ansteckende Neugier Verspielt und präzis, wie Träume sind, gleichartig hell, wach sind die neuen Geschichten des Schweizer Schriftstellers René Sommer im Prosaband „Das avocadogrüne Känguru“. Einer höchlich einfachen Realität entweichen die Figuren lebhaft ins Absurd-Komische, so dass es nicht weiter verwundert, wenn sich plötzlich eine Frau den Gesetzen der Schwerkraft entzieht und über dem Boden schwebt. Eine Espressotasse fliegt heran, schlägt mit den Flügeln und landet auf einem Tablett. Unablässig beharren zahllos nacheinander auftretende Figuren auf das erwägenswert Mögliche in Zyklen, die mit simplen Petitessen aufwarten und doch verwundern. Der Autor unterlegt seine explizit dialogische Erzählweise gleichsam süffisant mit szenisch angedeuteten, Storyboard ähnlichen Ausdrucksweisen wie Gesten, Mimik und Körpersprache, was im Besonderen Lesende mit einer subtil virtuellen Affinität zur filmischen Animation begeistern kann. Auf jeden Fall übertragen sich ansteckende Neugier und die Lust, mit Wörtern und animierten Mustern einen alltäglichen Rhythmus ohne Trott zu finden, mit jeder Geschichte in diesem Band.

Ansteckende Neugier

weitere Rezensionen von Eliza Gamai


Verspielt und präzis, wie Träume sind, gleichartig hell, wach sind die neuen Geschichten des Schweizer Schriftstellers René Sommer im Prosaband „Das avocadogrüne Känguru“. Einer höchlich einfachen Realität entweichen die Figuren lebhaft ins Absurd-Komische, so dass es nicht weiter verwundert, wenn sich plötzlich eine Frau den Gesetzen der Schwerkraft entzieht und über dem Boden schwebt.

Eine Espressotasse fliegt heran, schlägt mit den Flügeln und landet auf einem Tablett. Unablässig beharren zahllos nacheinander auftretende Figuren auf das erwägenswert Mögliche in Zyklen, die mit simplen Petitessen aufwarten und doch verwundern.

Der Autor unterlegt seine explizit dialogische Erzählweise gleichsam süffisant mit szenisch angedeuteten, Storyboard ähnlichen Ausdrucksweisen wie Gesten, Mimik und Körpersprache, was im Besonderen Lesende mit einer subtil virtuellen Affinität zur filmischen Animation begeistern kann.

Auf jeden Fall übertragen sich ansteckende Neugier und die Lust, mit Wörtern und animierten Mustern einen alltäglichen Rhythmus ohne Trott zu finden, mit jeder Geschichte in diesem Band.

geschrieben am 29.11.2018 | 151 Wörter | 979 Zeichen

Kommentare lesen Kommentar schreiben

Kommentare zur Rezension (0)

Platz für Anregungen und Ergänzungen