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Erste-Hilfe-Handbuch


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Rezension von

Adrian Witt

Erste-Hilfe-Handbuch Ob nun Herzinfarkt, Knochenbruch, Verbrennung oder allergischer Schock – Erste-Hilfe-Maßnahmen können Leben retten. Doch viele Menschen absolvieren nur einmal in ihrem Leben einen Erste-Hilfe- Kurs – nämlich dann, wenn es um den eigenen Führerschein geht. Dabei kann es jederzeit passieren, mit einer Notfallsituation konfrontiert zu werden: sei es nun am Arbeitsplatz, in Bus oder Bahn, in der Schule oder im Kindergarten, im Straßenverkehr oder beim Sport. Warum es sinnvoll ist, die einzelnen Techniken für den Notfall zu beherrschen, zeigen nicht zuletzt die vielen Unfälle, die jedes Jahr allein im Haushalt passieren. So verzeichnet eine kürzlich veröffentlichte Statistik der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, dass es jährlich über drei Millionen Unfälle im Haushalt gibt, von denen nicht wenige tödlich enden. Hinzu kommt eine große Anzahl von Fällen plötzlicher Erkrankungen, die ebenfalls zu medizinischen Notfällen führen können. So erleiden beispielsweise allein in Deutschland jährlich rund 250.000 Menschen eine Sepsis (Blutvergiftung), während im selben Zeitraum bei rund 100.000 Menschen ein plötzlicher Herztod zu verzeichnen ist. Notfälle – ganz gleich welcher Art – sind zwar damit an der Tagesordnung, doch für Betroffene und Beteiligte noch lange nicht alltäglich. Dabei kommt neben dem eigentlichen Notfall und der damit verbundenen körperlichen Beeinträchtigung häufig auch noch Angst, Unsicherheit und das Gefühl, auf Hilfe angewiesen zu sein, hinzu. Auch wenn wir in hierzulande auf eines der am besten ausgebauten Rettungsdienst-Systeme der Welt vertrauen können, ändert dies jedoch nichts an der Tatsache, dass die ersten Minuten eines Notfalls, und damit der Ersthelfer, maßgeblich über den weiteren Erfolg der (lebensrettenden) Maßnahmen entscheiden. Zwar haben rund 20 Prozent der Bevölkerung bereits einmal an einem Erste-Hilfe-Kurs teilgenommen. Doch nur jeder zehnte trau sich zu, im Notfall helfend einzugreifen. Zu groß ist oft die Angst, etwas falsch zu machen und für einen Fehler belangt zu werden. Um dies zu ändern und einen wichtigen Beitrag zu leisten, das Thema „Erste Hilfe“ einem Großteil der Bevölkerung zugänglich zu machen, hat der Malteser Hilfsdienst ein alltagstaugliches Nachschlagewerk geschrieben, dass unter dem Namen „Erste-Hilfe-Handbuch“ im Dorling Kindersley Verlag erschienen ist. In diesem erfahren Leser auf 296 Seiten alles, was man für die Notfallversorgung im Ernstfall wissen muss. Angefangen beim Anlegen eines Verbands, dem Blutstillen einer Wunde über die stabile Seitenlage und der Herz-Lungen-Wiederbelebung. Dabei werden anhand von 17 Kapiteln alle wichtigen Aspekte der Ersten Hilfe berücksichtigt und mithilfe leicht verständlicher Schritt-für-Schritt-Anleitungen erläutert sowie mit weit über 600 Farbfotos auch visuell veranschaulicht. Während im ersten Kapitel der Publikation die Grundlagen der Ersten Hilfe vermittelt werden, werden im zweiten Kapitel die lebensrettenden Sofortmaßnahmen erläutert. Dabei stehen u.a. Fragen im Mittelpunkt, wie man sich bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand verhalten muss und was bei der Notfallversorgung von Kindern zu beachten ist. Im dritten und vierten Kapitel geht es dagegen um Störungen der Atmung und Herz-Kreislauf-Störungen sowie um entsprechende Maßnahmen bei Vergiftungen über die Atemwege, Brustkorbverletzungen, Hyperventilation, Herzinfarkt, Angina Pectoris (Schmerzen im Brustbereich) oder Ohnmacht. Im fünften Kapitel erfahren Leser wiederum alles zum Thema Blutungen und Wunden, während alle Verletzungen des Bewegungsapparates sowie dazugehörige Erste-Hilfe-Maßnahmen im sechsten Kapitel erläutert werden. Doch auch Bewusstseinsstörungen (Kapitel 7), Verbrennungen und Verätzungen (Kapitel 8), Hitze- und Kälteschäden (Kapitel 9) sowie Fremdkörperverletzungen (Kapitel 10) werden im Erste-Hilfe-Handbuch eingehend thematisiert. Während in Kapitel 11 auf das Thema Vergiftungen, in Kapitel 12 auf psychiatrische Notfälle, in Kapitel 13 Schwangerschaft und Geburt, in Kapitel 14 auf Erkrankungen verschiedenster Art und in Kapitel 15 auf Wund- und Stützverbände eingegangen wird, widmen sich die beiden letzten Kapitel 16 und 17 ergänzend dem Themengebiet der Rettung und dem Transport sowie der Ersten Hilfe in kompakter Form. Obwohl Erste-Hilfe-Maßnahmen mit einer gewissen Verantwortung einhergehen, sollte man vor Hilfe im Notfall nicht zurückschrecken. Wer dennoch Probleme damit hat, weil Unsicherheit und die Angst vor Fehler überwiegen, kann mithilfe des im Dorling Kindersley Verlag erschienenen „Erste-Hilfe-Handbuchs“ sein noch vorhandenes Wissen auffrischen und sich zugleich auch grundlegendes Wissen aneignen, das im Notfall Leben rettet. Die reich bebilderten Schritt-für-Schritt-Anleitungen und mehr als 600 Farbfotografien zeigen die einzelnen Erste-Hilfe-Maßnahmen, auf eine Weise, um sie selbst im Notfall einfach anwenden zu können. Zudem ist darauf hinzuweisen, dass ein Teil des Erlöses aus dem Verkauf der Publikation der Arbeit des Malteser-Hilfsdienstes zu Gute kommt.

Ob nun Herzinfarkt, Knochenbruch, Verbrennung oder allergischer Schock – Erste-Hilfe-Maßnahmen können Leben retten. Doch viele Menschen absolvieren nur einmal in ihrem Leben einen Erste-Hilfe- Kurs – nämlich dann, wenn es um den eigenen Führerschein geht. Dabei kann es jederzeit passieren, mit einer Notfallsituation konfrontiert zu werden: sei es nun am Arbeitsplatz, in Bus oder Bahn, in der Schule oder im Kindergarten, im Straßenverkehr oder beim Sport.

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Warum es sinnvoll ist, die einzelnen Techniken für den Notfall zu beherrschen, zeigen nicht zuletzt die vielen Unfälle, die jedes Jahr allein im Haushalt passieren. So verzeichnet eine kürzlich veröffentlichte Statistik der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, dass es jährlich über drei Millionen Unfälle im Haushalt gibt, von denen nicht wenige tödlich enden. Hinzu kommt eine große Anzahl von Fällen plötzlicher Erkrankungen, die ebenfalls zu medizinischen Notfällen führen können. So erleiden beispielsweise allein in Deutschland jährlich rund 250.000 Menschen eine Sepsis (Blutvergiftung), während im selben Zeitraum bei rund 100.000 Menschen ein plötzlicher Herztod zu verzeichnen ist. Notfälle – ganz gleich welcher Art – sind zwar damit an der Tagesordnung, doch für Betroffene und Beteiligte noch lange nicht alltäglich. Dabei kommt neben dem eigentlichen Notfall und der damit verbundenen körperlichen Beeinträchtigung häufig auch noch Angst, Unsicherheit und das Gefühl, auf Hilfe angewiesen zu sein, hinzu.

Auch wenn wir in hierzulande auf eines der am besten ausgebauten Rettungsdienst-Systeme der Welt vertrauen können, ändert dies jedoch nichts an der Tatsache, dass die ersten Minuten eines Notfalls, und damit der Ersthelfer, maßgeblich über den weiteren Erfolg der (lebensrettenden) Maßnahmen entscheiden. Zwar haben rund 20 Prozent der Bevölkerung bereits einmal an einem Erste-Hilfe-Kurs teilgenommen. Doch nur jeder zehnte trau sich zu, im Notfall helfend einzugreifen. Zu groß ist oft die Angst, etwas falsch zu machen und für einen Fehler belangt zu werden. Um dies zu ändern und einen wichtigen Beitrag zu leisten, das Thema „Erste Hilfe“ einem Großteil der Bevölkerung zugänglich zu machen, hat der Malteser Hilfsdienst ein alltagstaugliches Nachschlagewerk geschrieben, dass unter dem Namen „Erste-Hilfe-Handbuch“ im Dorling Kindersley Verlag erschienen ist. In diesem erfahren Leser auf 296 Seiten alles, was man für die Notfallversorgung im Ernstfall wissen muss. Angefangen beim Anlegen eines Verbands, dem Blutstillen einer Wunde über die stabile Seitenlage und der Herz-Lungen-Wiederbelebung. Dabei werden anhand von 17 Kapiteln alle wichtigen Aspekte der Ersten Hilfe berücksichtigt und mithilfe leicht verständlicher Schritt-für-Schritt-Anleitungen erläutert sowie mit weit über 600 Farbfotos auch visuell veranschaulicht. Während im ersten Kapitel der Publikation die Grundlagen der Ersten Hilfe vermittelt werden, werden im zweiten Kapitel die lebensrettenden Sofortmaßnahmen erläutert. Dabei stehen u.a. Fragen im Mittelpunkt, wie man sich bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand verhalten muss und was bei der Notfallversorgung von Kindern zu beachten ist. Im dritten und vierten Kapitel geht es dagegen um Störungen der Atmung und Herz-Kreislauf-Störungen sowie um entsprechende Maßnahmen bei Vergiftungen über die Atemwege, Brustkorbverletzungen, Hyperventilation, Herzinfarkt, Angina Pectoris (Schmerzen im Brustbereich) oder Ohnmacht. Im fünften Kapitel erfahren Leser wiederum alles zum Thema Blutungen und Wunden, während alle Verletzungen des Bewegungsapparates sowie dazugehörige Erste-Hilfe-Maßnahmen im sechsten Kapitel erläutert werden. Doch auch Bewusstseinsstörungen (Kapitel 7), Verbrennungen und Verätzungen (Kapitel 8), Hitze- und Kälteschäden (Kapitel 9) sowie Fremdkörperverletzungen (Kapitel 10) werden im Erste-Hilfe-Handbuch eingehend thematisiert. Während in Kapitel 11 auf das Thema Vergiftungen, in Kapitel 12 auf psychiatrische Notfälle, in Kapitel 13 Schwangerschaft und Geburt, in Kapitel 14 auf Erkrankungen verschiedenster Art und in Kapitel 15 auf Wund- und Stützverbände eingegangen wird, widmen sich die beiden letzten Kapitel 16 und 17 ergänzend dem Themengebiet der Rettung und dem Transport sowie der Ersten Hilfe in kompakter Form.

Obwohl Erste-Hilfe-Maßnahmen mit einer gewissen Verantwortung einhergehen, sollte man vor Hilfe im Notfall nicht zurückschrecken. Wer dennoch Probleme damit hat, weil Unsicherheit und die Angst vor Fehler überwiegen, kann mithilfe des im Dorling Kindersley Verlag erschienenen „Erste-Hilfe-Handbuchs“ sein noch vorhandenes Wissen auffrischen und sich zugleich auch grundlegendes Wissen aneignen, das im Notfall Leben rettet. Die reich bebilderten Schritt-für-Schritt-Anleitungen und mehr als 600 Farbfotografien zeigen die einzelnen Erste-Hilfe-Maßnahmen, auf eine Weise, um sie selbst im Notfall einfach anwenden zu können. Zudem ist darauf hinzuweisen, dass ein Teil des Erlöses aus dem Verkauf der Publikation der Arbeit des Malteser-Hilfsdienstes zu Gute kommt.

geschrieben am 28.06.2024 | 682 Wörter | 4359 Zeichen

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