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Und wenn ich zurückhaue?


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Rezension von

Katharina Hillenbrand

Und wenn ich zurückhaue? Kristian Eulenstein ist 10 Jahre alt und hat gerade die Schule gewechselt. Auf dem Schulweg und in der Schule wird er von einer Gruppe 7-Klässlern, den „Schlägerkids“, verfolgt und geärgert. Kristian schafft es lange nicht, über seine Angst und Not zu reden, bis er sich seinem neuen Freund Olaf anvertraut. Als er von der Bande um Bossy herum verprügelt wird, läuft er von Zuhause weg. Erst jetzt fällt seinem Umfeld auf, dass Krissi Hilfe gebraucht hätte. Es entsteht in der Schule eine Diskussion über den Reiz der Gewalt, Schlägertypen und wie den Opfern geholfen werden kann. Als Kristian von Olaf gefunden wird, sind alle sehr erleichtert. Seine Eltern und viele Menschen aus seinem Umfeld nehmen sich vor, in Zukunft besser aufeinander acht zu geben. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieses Buch durch die Auswahl einer einfachen, dialogreichen Sprache und diverser Jugendausdrücke für die Jahrgangsstufen vier und fünf geeignet sind. Einfache Syntax, Reduktionen auf das Wesentliche und viele Wiederholungen tragen zu schnellem Verständnis bei. Meiner Meinung nach ist das Buch durch seine Thematik eine sehr interessante und wichtige Lektüre. Gewalt wird meines Erachtens viel zu selten an Schulen thematisiert, und dabei ist es gerade im Schulalltag Thema. Ich finde es gut, dass das Buch in einer einfachen Sprache ohne viele Fremdwörter geschrieben worden ist, denn so kann die potentielle Leserschaft nur vergrößert werden und weitere Kreise in den verschiedenen Schulformen und Schulstufen ziehen. Positiv ist, dass das Buch beide Seiten von Gewalt darstellt- auf der einen Seite die Opfer, die unterdrückt werden und Angst haben, und auf der anderen Seite die Täter, die unterdrücken. Es ist auch wichtig zwischen verbaler und nonverbaler Gewalt zu differenzieren. Beide Arten werden hier thematisiert. Schüler sollten unbedingt dieses Buch lesen, da nur mittels der Auseinandersetzung mit dieser Thematik eine Chance besteht, Gewalt zu erkennen und sensibler auf diesem Gebiet zu werden. Gewalt kommt meines Erachtens da ins Spiel, wo nicht gelernt worden ist, mit Konflikten umzugehen. Als Fazit lässt sich sagen, dass ich das Buch von Elisabeth Zöller nur weiterempfehlen kann. Durch seine allgegenwärtige Thematik und seine einfache Sprache ist es für viele Personen- und Altersgruppen lesenswert. Vielleicht mag es ja auch zur Gewaltprävention in den Schulen beitragen, vielleicht sogar gewaltig.

Kristian Eulenstein ist 10 Jahre alt und hat gerade die Schule gewechselt. Auf dem Schulweg und in der Schule wird er von einer Gruppe 7-Klässlern, den „Schlägerkids“, verfolgt und geärgert. Kristian schafft es lange nicht, über seine Angst und Not zu reden, bis er sich seinem neuen Freund Olaf anvertraut. Als er von der Bande um Bossy herum verprügelt wird, läuft er von Zuhause weg. Erst jetzt fällt seinem Umfeld auf, dass Krissi Hilfe gebraucht hätte. Es entsteht in der Schule eine Diskussion über den Reiz der Gewalt, Schlägertypen und wie den Opfern geholfen werden kann. Als Kristian von Olaf gefunden wird, sind alle sehr erleichtert. Seine Eltern und viele Menschen aus seinem Umfeld nehmen sich vor, in Zukunft besser aufeinander acht zu geben.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieses Buch durch die Auswahl einer einfachen, dialogreichen Sprache und diverser Jugendausdrücke für die Jahrgangsstufen vier und fünf geeignet sind. Einfache Syntax, Reduktionen auf das Wesentliche und viele Wiederholungen tragen zu schnellem Verständnis bei.

Meiner Meinung nach ist das Buch durch seine Thematik eine sehr interessante und wichtige Lektüre. Gewalt wird meines Erachtens viel zu selten an Schulen thematisiert, und dabei ist es gerade im Schulalltag Thema. Ich finde es gut, dass das Buch in einer einfachen Sprache ohne viele Fremdwörter geschrieben worden ist, denn so kann die potentielle Leserschaft nur vergrößert werden und weitere Kreise in den verschiedenen Schulformen und Schulstufen ziehen.

Positiv ist, dass das Buch beide Seiten von Gewalt darstellt- auf der einen Seite die Opfer, die unterdrückt werden und Angst haben, und auf der anderen Seite die Täter, die unterdrücken.

Es ist auch wichtig zwischen verbaler und nonverbaler Gewalt zu differenzieren.

Beide Arten werden hier thematisiert.

Schüler sollten unbedingt dieses Buch lesen, da nur mittels der Auseinandersetzung mit dieser Thematik eine Chance besteht, Gewalt zu erkennen und sensibler auf diesem Gebiet zu werden. Gewalt kommt meines Erachtens da ins Spiel, wo nicht gelernt worden ist, mit Konflikten umzugehen.

Als Fazit lässt sich sagen, dass ich das Buch von Elisabeth Zöller nur weiterempfehlen kann. Durch seine allgegenwärtige Thematik und seine einfache Sprache ist es für viele Personen- und Altersgruppen lesenswert. Vielleicht mag es ja auch zur Gewaltprävention in den Schulen beitragen, vielleicht sogar gewaltig.

geschrieben am 19.06.2007 | 366 Wörter | 2057 Zeichen

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